Gefängnis-Restaurant

28. Januar 2017 22:05; Akt: 28.01.2017 22:05 Print

Mörderinnen servieren Ihnen das Essen

Ein kolumbianisches Frauengefängnis hat ein Lokal eröffnet, um den Insassinnen den Weg zurück in die Freiheit zu erleichtern.

Viele Besucher wollen mit den Insassinnen Selfies machen. (Video: KameraOne)
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In einem Restaurant im kolumbianischen San Diego servieren Gefängnisinsassen – teilweise verurteilte Mörderinnen – das Essen. Und das kommt offenbar gut an, immer mehr Menschen gehen in den Knast, um zu essen.

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Insgesamt 1585 Teilnehmer

Mit dem Pilotprojekt sollen einerseits Vorurteile gegenüber den Häftlingen abgebaut werden, andererseits soll den Frauen der Weg zurück ins Leben erleichtert werden.

In Italien startete vor rund einem Jahr ein ähnliches Projekt. Die Gäste von In Galera (übersetzt «Im Knast») werden ebenfalls von echten Inhaftierten bekocht und bedient. Das Restaurant ist normalerweise über Wochen hinweg komplett ausgebucht.

(vbi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jacqueline am 28.01.2017 23:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht?

    Auch in der Strafanstalt Regensdorf kann man in der Haus eigenen Gärtnerei einkaufen gehen, und wird von Gefängnisinsassen bedient.

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  • Nüschi am 29.01.2017 00:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum auch nicht.....

    Warum nicht?! Mal was anderes, sicherlich nicht verkehrt. Eine andere Welt, für die Insassen wie auch für die Gäste. Finde ich toll, gibt man diese Chance. Die Insassen können nur profitieren.

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  • Thomas Ammann am 28.01.2017 23:09 Report Diesen Beitrag melden

    Was lockt die Gäste?

    Der ultimative Kick??? Resozialisation ist grundsätzlich zu begrüssen. D. h. sinnvolle Betätigung/Dienstleistungen können den Weg zurück in die Gesellschaft gewiss ebnen. Doch aus welchen Gründen kommen die Gäste? Voyeurismus? Ultimativer Kick, sich von Schwerverbrechern in sicherem Rahmen bedienen zu lassen? Für mich ist es nahe an der Grenze zum Aus- und/oder Blossstellen der Straffälligen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • renzo blumenbeet am 29.01.2017 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wauwilermoos in Egolzwil LU

    In der Direkt zur Startseite springen Direkt zur Navigation springen Direkt zum Inhalt springen Direkt zur Suche springen Unser Auftrag Wir über uns Offener Vollzug Ausschaffungsgefängnis Links Kontakt Sitemap Impressum | Disclaimer © 2017 Kanton Luzern Navigation In der Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos gibt es einige interessante Arbeitsplätze, ich ging dort im Hofeigenen Bioladen regelmäßig einkaufen. Das waren sehr nette Leutz dort. Genießt den schönen Sonntag in Freiheit!! ;)

  • Elizabeth am 29.01.2017 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Messer

    Eigentlich ist es ja eine gute idee, abe rhabt ihr auch gesehen was für ein Messer die eine Frau in der hand hatte?

    • José Huertas am 29.01.2017 11:20 Report Diesen Beitrag melden

      Habt Vertrauen

      Ich denke, so fängt Vertrauen an! Ich hatte etliche "Knakis" als Bekannte, nie Probleme gehabt!

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  • Shaka freak am 29.01.2017 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    immerhin schwerkriminelle

    Als die Idee ist ja nicht schlecht.... aber wen man ein brief schreibt der aus dem gefängniss geht oder ins gefängnis geht wird er genau durchgelesen.... aber bei diesem restaurant bestehen da nicht irgendwelche risiken mit absprache nach draussen? gefängniss ausbrüche? Aufträge nach draussen? schmugel? sonstige informationen? wäre intressant zu wissen wie genau das ganze beobachtet wird....

  • Ralf Berger am 29.01.2017 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    Win win

    Na da sollte man sich zwei mal überlegen ob man die kalte Suppe nicht besser ohne Reklamantion isst. Ne quatsch, ich lasse mir viele Holzarbeiten durch Inhaftierte erledigen das ist etwas billiger für mich und die Inhaftierten haben was zu tun. Arbeiten in Zuchthaus ist ja bei uns freiwillig.

    • alexlomismo am 29.01.2017 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ralf Berger

      Falsch; im Strafvollzug ist Arbeit zu verrichten Pflicht (wer dies verweigert, wird sanktioniert, bis hin zur Versetzung in eine weniger "angenehme" Anstalt; z. B. vom offenen Vollzug in den geschlossenen)! In Untersuchungshaft haben die Gefangenen das Recht auf "Nichtstun", weil die Unschuldsvermutung gilt. Letztere sind aber meist froh, etwas tun bzw. irgend eine Arbeit verrichten zu können/dürfen. Trotzdem tun Sie mit Ihren Aufträgen einen guten Dienst, weil vielleicht der eine oder andere Vollzugsgefangene " vielleicht einmal seinen Sinn des Lebens" erkennen und somit ggf. dauerhaft resozialisiert werden kann!

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  • Pierre L. am 29.01.2017 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Erfindung, aber die Idee ist gut

    In Grossbritanien gibt es schon seit Langem solche Restaurants. Wie z.B. von der Clink Charity in Cardiff.