Österreich

06. Dezember 2016 16:14; Akt: 06.12.2016 16:14 Print

Sexbar-Besitzer kaufen das Fritzl-Haus

Jahrelang stand das Haus zum Verkauf und fand keinen Abnehmer. Jetzt hat der Betreiber einer Strip-Bar im gleichen Ort doch noch zugeschlagen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Über drei Jahre lang war die Zukunft des Horror-Hauses von Josef Fritzl in Amstetten ungewiss, auch ein Flüchtlingsheim war Thema. Der Mann, der seine Tochter 24 Jahre lang in dem Haus gefangenhielt, musste in der Haft Konkurs anmelden, wie heute.at schreibt. Jetzt wurde ein Käufer gefunden. Unternehmerin Ingrid Houska und eine russische Freundin haben das Gebäude erworben.

Das Unternehmer-Ehepaar Houska führt bereits eine Striptease-Bar im gleichen Ort sowie ein weiteres Lokal. Der Plan der Neu-Besitzerin und ihrer Geschäftspartnerin hat allerdings nichts mit Erotik zu tun. Ein Umbau und die Errichtung von acht Personalwohnungen für Angestellte ihres Lokals sind angedacht. «Der Preis hat gepasst. Nach acht Jahren muss die Vergangenheit ruhen. Man kann das Haus nicht die ganze Zeit leer stehen lassen, wir müssen Leben hineinbringen», erklärt Herbert Houska gegenüber heute.at. Die neuen Besitzer haben demnach rund 160'000 Euro für das Gebäude bezahlt, das vor drei Jahren noch für 273'000 ausgeschrieben war.

(heute.at)