Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Putzig, der Kleine
27. November 2012 22:04; Akt: 14.01.2013 12:47 Print
Der Fötus, der am Handy baumelt
Schwangere, die mit Ultraschallbildern um Aufmerksamkeit buhlen, können einpacken: Eine japanische Firma versorgt Frauen mit exakt angefertigten 3-D-Modellen ihrer Ungeborenen.
-
Bahnbrechender Schritt: Uruguay erlaubt Abtreibungen
-
Medizinische Sensation: Fötus im Mutterleib an Lunge operiert
-
Pietätslos oder traurig?: Die Duggars und das Bild vom toten Fötus
-
Kleinstes Baby der Welt: «Melinda war so schwer wie eine Cola-Dose»
-
Fataler Fehler: Ärzte trieben den falschen Zwilling ab
Wer stolz die Ultraschallbilder seines ungeborenen Kindes zeigt, könnte bald nur noch ein müdes Gähnen ernten. Denn eine japanische Firma bietet werdenden Eltern jetzt die Möglichkeit, ihren Fötus in Form eines 3-D-Modells nachbilden zu lassen.
3-D-Drucker bauen anhand von Ultraschallbildern den Fötus genau nach.(Bild: AFP)
Infografik
Schwangerschaft
Die Firma «Fasotec» stellte am 27. November einige solcher Figuren vor, die anhand von Ultraschall- und Magnetresonanzbildern hergestellt werden. Das weisse Relief ist in einen durchsichtigen Block eingelassen, sodass der Eindruck eines im Fruchtwasser schwimmenden Fötus entsteht. «Weil man nur einmal im Leben mit einem bestimmten Kind schwanger ist, haben wir von Schwangeren viele Anfragen nach solchen Modellen bekommen», sagte Tomohiro Kinoshita von «Fasotec». Die Frauen wollten «die Gefühle und Erfahrungen dieser Zeit» nicht vergessen.
Baby-Anhänger ziert das Handy
Als Zusatz zum neun Zentimeter grossen Modell gibt es eine Miniversion als Handyanhänger. Diese sind bei japanischen Frauen beliebte Accessoires. Die Aufnahmen aus dem Mutterleib werden vorzugsweise im letzten Schwangerschaftsdrittel gemacht, damit die Merkmale des Kindes schon möglichst genau zu erkennen sind. Der Preis: 100'000 Yen (1129 Franken). Eine einfachere Version, bei der nur das Gesicht des Fötus zu sehen ist, soll ab Dezember zum halben Preis angeboten werden.
Die auf 3D-Drucker spezialisierte Firma Fasotec nutzt für die Modelle eine Technik, bei der Relief-Formen aus Harz aufeinandergeschichtet werden. Das Unternehmen stellt auch für medizinische Forschungszwecke Modelle von Organen und anderen Körperteilen her, mit denen beispielsweise Operationen vorbereitet werden können. Bei den Modellen wird nach Angaben der Firma auch die Konsistenz des Objektes – hart oder weich – nachgebildet.
(sda)

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt















