Kuwait

15. Januar 2017 10:27; Akt: 15.01.2017 12:16 Print

Deutsches Flugzeug nach Bombenalarm notgelandet

Fast 300 Menschen an Bord der Eurowings-Maschine sind in Kuwait-Stadt in Sicherheit gebracht worden. Nach der Evakuierung gaben Experten Entwarnung.

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Notlandung: Der internationale Flughafen in Kuwait. (Bild: Google Street View)

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Eine Passagiermaschine der Lufthansatochter Eurowings ist mit fast 300 Menschen an Bord auf ihrem Flug von Oman nach Köln wegen einer Bombendrohung in Kuwait zwischengelandet. Ein Sprengsatz wurde nicht in dem Flugzeug gefunden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuna am Sonntag berichtete.

Ein Lufthansasprecher, Tal Muscal, bestätigte, dass der Flug nach dem Start am Morgen umgeleitet und dass keine Bombe an Bord entdeckt wurde. Unklar war zunächst, wann die Reise nach Köln fortgesetzt werden sollte.

Der Pilot von Flug EW117 erbat den Angaben zufolge am Sonntagmorgen eine Notlandung in Kuwait-Stadt. Nach der Landung seien 299 Passagiere in Sicherheit gebracht worden, berichtete Kuna unter Berufung auf einen Sprecher der zivilen Luftfahrtbehörde Kuwaits.

Noch keine Details zur Drohung

Eurowings sprach dagegen von 287 Passagieren und zehn Besatzungsmitgliedern. Wie es zu dieser Diskrepanz zwischen den Zahlen kam, war zunächst unklar. Details zur Bombendrohung waren ebenfalls nicht bekannt.

Eurowings zufolge wurde der Flug von Salalah im Süden Omans nach Köln in ihrem Auftrag von der Airline SunExpress geflogen. Es habe sich um einen Charterflug für den Reiseveranstalter FTI gehandelt. Für die Strecke Salalah-Köln, die Eurowings seit Oktober anbietet, setzt Eurowings einen Airbus A330-203 ein.

(kko/sda)