Halloween-Schocker

01. November 2012 19:51; Akt: 01.11.2012 19:51 Print

Kinder bekommen Kokain statt Süsses

An Halloween füllen Kinder ihre Säcke mit Süssigkeiten, welches sie von ihren Opfern erbeuten. Im nordenglischen Ort Royton gab es aber etwas Saures.

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Sie glauben, dass Sie schon alles über Horrorfilme wissen? Wollen wir doch mal sehen. Hier sind ein paar Fakten, die Sie vielleicht noch nicht gekannt haben. Die Maske des Killers in «Halloween» (1978) zeigt in Wirklichkeit das Gesicht des US-Schauspielers William Shatner aka Captain Kirk im Raumschiff Enterprise. Die Produktionscrew kaufte die billigste Maske in einem Halloween-Laden und sprayte sie weiss. «Psycho» (1960) von Alfred Hitchcock war der erste Film, der eine Toilette während des Spülvorgangs zeigte. Der Kult-Schocker «Scream» (1996) sollte ursprünglich «Scary Movie» heissen. Der Titel ging dann an die Horrorfilm-Parodie-Serie, deren fünfte Folge im April 2013 in den USA in die Kinos kommt. Ursprünglich wurde die Rolle des Max Denninson in «Hocus Pocus» (1993, «Drei zauberhafte Hexen») Leonardo DiCaprio angeboten. Dieser nahm stattdessen die Rolle des Arnie Grape in «What's Eating Gilbert Grape» an. Eigentlich war ja Robert de Niro für die Rolle des Jack im Film «The Shining» (1980) vorgesehen. Doch nachdem er ihn in «Taxi Driver» gesehen hatte, fand Regisseur Stanley Kubrik, De Niro wirke nicht psychotisch genug. Auch Robin Williams kam als Jack in Frage. Doch nachdem er ihn als Ausserirdischen in der TV-Serie «Mork & Mindy» gesehen hatte, fand Regisseur Stanley Kubrik, Williams wirke zu psychotisch. Der ursprüngliche Titel von «Halloween» (1978) lautete «The Babysitter Murders» («Die Babysitter-Morde»). Doch dann wurde er geändert, weil der Film - aus Budget-Gründen - in einer einzigen Nacht spielen sollte. Auch der Horrorstreifen «The Texas Chain Saw Massacre» (1974) hatte vor seiner Erstaufführung verschiedene Arbeitstitel. Einer war «Leatherface» (Lederkopf), ein anderer «Head Cheese» - auf deutsch: Presswurst. Bei dem Erbrochenen in «Der Exorzist» (1973) handelt es sich um Erbsensuppe der Marke Andersen. Die Crew hat auch mit Campbell-Suppen experimentiert, aber die sahen nicht so gut aus. Die Hauptrolle in «Edward Scissorhands» (1990) wurde ursprünglich Tom Cruise angeboten. Der lehnte ab, weil der Film seiner Meinung nach ein zu trauriges Ende hat. Die Rolle erhielt dann bekanntlich Johnny Depp. Als Favoritin für die Rolle der Mutter des besessenen Mädchens in «The Exorcist» (1973) galt Audrey Hepburn. Sie stellte jedoch die Bedingung, dass der Film in Rom gedreht wird, was die Produktionsfirma ablehnte. Der Film «Final Destination» basiert auf einer abgelehnten Folge der TV-Serie «X-Files» («Akte X). Anders als Carrie, das brutal gehänselte Mädchen, das sie im gleichnamigen Schocker von 1976 spielte, war Sissy Spacek sehr beliebt. Zumindest bei den Klassentreffen wurde sie als Homecoming Queen - Ballkönigin - geehrt. Rachel True, die eine Teenie-Hexe in «The Craft» (1996, «Der Hexenklub») spielt, war während der Dreharbeiten fast dreissig Jahre alt. Fairuza Balk, die ebenfalls als Teenie-Hexe in «The Craft» auftritt ist tatsächlich eine. Kein Teenie, sondern eine Hexe. Sie ist Angehörige der Naturreligion Wicca, die auch als Hexen-Religion bezeichnet wird. Jack Nicholson wurde für die Rolle des Hannibal Lecter in «Silence Of The Lambs» (1991, «Das Schweigen der Lämmer») in Betracht gezogen. Das Rennen machte dann bekanntlich Anthony Hopkins. Church, die Katze in «Pet Sematary» (1989, «Friedhof der Kuscheltiere»), wurde von sieben verschiedenen Katzen gespielt. Jede konnte einen anderen Trick. Das Gewand des Killers in «Scream» (1996) sollte ursprünglich weiss sein. Doch dann änderte der Regisseur Wes Craven seine Meinung wieder, weil die Kleidung zu sehr an Klamotten des rassistischen Geheimbunds Ku-Klux-Klan erinnerte. Die Dreharbeiten für «The Blair Witch Project» (1999) dauerten acht Tage, fertiggestellt wurde der Streifen in acht Monaten, gekostet hat er 22 000 US-Dollar - und eingespielt hat er über 240 Millionen US-Dollar. Für die Rolle des kleinen Mädchens Carol Anne in Steven Spielbergs «Poltergeist» (1982) sprach unter anderem Drew Barrymore vor. Der Regisseur fand sie jedoch zu wenig engelhaft und entschied sich für Heather O'Rourke. Ihr Vorsprechen hat ihr aber doch noch was gebracht. Barrymore wurde kurz darauf für «E.T.» gecastet. Und zum Engel hats etwas später ja auch noch gereicht: in «Charlie's Angels». Der Schocker «Saw» wurde in gerademal 18 Tagen gedreht. Für die Rolle des Polizeibeamten Ichabod Crane in «Sleepy Hollow» (1999) wurde auch Brad Pitt in Betracht gezogen. Johnny Depp hat dann bekanntlich übernommen. Die Kokons der Insekten in «Silence Of The Lambs» (1991) waren natürlich auch nicht echt. Sie wurden aus einer Masse hergestellt, die unter anderem aus Gummibärchen bestand. Jennifer Love Hewitt wurde ursprünglich die Rolle der Mutter in «The Ring» (2002) angeboten. Doch sie lehnte ab. Wer glaubte, die Haare des Clowns in «It» (1990) seien eine Perrücke, irrt. Tim Curry brachte hier seine eigene Haarpracht zur Geltung. Statt Kathy Najimy hätte eigentlich Rosie O'Donnell die Rolle der Mary Sanderson in «Hocus Pocus» (1993) spielen sollen. Doch sie lehnte ab. Sie wollte keine böse Hexe sein. Die Worte «Elm Street» werden nicht ein einziges Mal im ersten «Nightmare On Elm Street»-Streifen ausgesprochen. Für die blutigen Szenen in «The Night Of The Living Dead» (1968) von George A. Romero wurde Schokoladensirup verwendet. Die braune Sauce kam im Schwarz-Weiss-Klassiker perfekt zur Geltung.

34 Fakten zu Halloween.

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Am Halloween-Abend haben Kinder im nordenglischen Royton auf der Jagd nach Süssigkeiten statt Bonbons und Schokolade versehentlich Beutelchen mit Kokain geschenkt bekommen. Das teilte die Polizei am Donnerstag in Manchester mit.

Die Eltern der Kinder hätten sofort die Polizei verständigt, als ihre Sprösslinge die Beutel mit dem weissen Pulver nach Hause gebracht hätten, hiess es von der Polizei. Ein 21-Jähriger sei festgenommen worden, eine gleichaltrige Frau sei ebenfalls festgenommen, wenig später aber wieder freigelassen worden.

Falscher Alarm

In der US-Stadt Birmingham wurden Beamte am Donnerstag zu einer vermeintlich im Auto erschossenen Frau gerufen wurden - und stattdessen eine betrunkene Ohnmächtige im blutroten Zombiekostüm vorfanden. Wie die Nachrichtenwebseite Al.com meldete, hatte zuvor ein Passant in den frühen Morgenstunden die am Steuer zusammengesackte Frau entdeckt und die Polizei alarmiert.

Sie sei von den Beamten zunächst aufgeweckt und wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss in Handschellen ins städtische Gefängnis gebracht worden.

(sda/dapd)

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