Giessen (D)

12. Oktober 2016 17:45; Akt: 12.10.2016 18:37 Print

Hells-Angels beerdigen ihren Boss

Mit mindestens 16 Schüssen wurde Aygün Mucuk niedergestreckt. Die Trauerfeier ist ohne Zwischenfälle verlaufen.

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Viele hundert Trauergäste aus dem In- und Ausland haben sich heute im hessischen Giessen zur Beerdigung des am vergangenen Freitag erschossenen Chefs der Giessener Hells Angels versammelt. An der Zeremonie auf einem Friedhof der Stadt nahmen insgesamt mehr als 1200 Besucher teil, wie ein Polizeisprecher sagte. Zwischenfällen habe es nicht gegeben.

«Alles ist ruhig geblieben», sagte der Sprecher. Dies habe die Polizei auch so erwartet. Durch die grosse Zahl der Teilnehmer, die sich in einem Giessener Ortsteil zu einem Motorrad- und Autokonvoi formiert hätten und gemeinsam zum Friedhof gefahren seien, sei es zeitweise allerdings zu Verkehrsbehinderungen gekommen.

Hunderte Beamte im Einsatz

Die Polizei war mit mehreren hundert Beamten in Giessen im Einsatz, genaue Zahlen nannten die Beamten bewusst nicht. Unter anderem kontrollierten sie die Teilnehmer, die ihren Angaben zufolge aus Hessen und dem gesamten Bundesgebiet sowie aus dem Ausland kamen.

Der Präsident des Giessener Ablegers des Rockerclubs Hells Angels war am Freitag in der Nähe des örtlichen Clubheims mit mindestens 16 Schüssen getötet worden. Die Ermittlungen laufen. Im Rockermilieu hatte es in der Vergangenheit immer wieder Gewalttaten gegeben.

(nag/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mn am 12.10.2016 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rip

    Ich bin zwar kein Fan der Hells aber was die an zusammen Hörigkeit zeigt ist grossartig und da könnten sich manche eine Scheibe davon abschneiden. Rip eurem Kollegen und Last uns alle ein wenig menschlicher sein da wir alle auf der selben Welt leben !!

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  • Roger F. am 13.10.2016 01:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer Gewalt säht...

    Er war ja wohl kaum die "Mutter Theresa" dieses absurden Mannhaftigkeitsvereins. Ein Neuer wird folgen und den Drogenhandel- und Prostitutionsclub, welcher sich hinter lachhaften Ehrgesetzen und Ritualen versteckt, weiterführen.

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  • Martin Bleuer am 13.10.2016 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Verlust für die Menschheit

    Wieso man eine solche Meldung in den Medien "gross" aufmachen muss verstehe ich nicht. Der Tod dieses sog. HA Chefs ist absolut kein Verlust für die Menschheit

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Die neusten Leser-Kommentare

  • sammy am 13.10.2016 22:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    AFFA

    An alle Experten hier. Bitte als erstes mehr Respekt. Zweitens ein HA zeig auch nich auf euch wenn ihr fehlbar seit. Drittens der Rechtstaat ist hier zuständig, wird wie vieles andere auch nicht richten. Viertens alle die glauben die Szene zu kennen haben deffinitive keinen plan und labern mal so der Presse nach. Fünftens ich finde auch nicht alles gut, jedoch ist das auf interpretation. Somit nicht Urteilsfähig und jedem Toten gebührt der letzte Respekt. Mein Beileid allen HA und AFFA

  • A.J. am 13.10.2016 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Zwischenfällen habe es nicht gegeben

    Das ist schon wahrlich eine Meldung wert, wenn diese Typen es schaffen, ohne Zwischenfälle einem der ihrigen die sogenannte letzte Ehre zu erweisen. Ist ja nun nicht gerade normal für die...

  • Jana G am 13.10.2016 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht so schlimm

    Einer weniger. Die Menschheit und die Natur dankt es.

    • Viktor Orurteil am 13.10.2016 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Hauch von Respekt

      Das gleiche werde ich dann wohl bei Ihnen denken. Oder kannten sie diese Persönlichkeit vollumfänglich?

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  • Toni Montana am 13.10.2016 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    In Deutschland, der Schweiz, Österreich und all den reichen Ländern ist so ein Verein doch völlig überflüssig. Wenn diese Leute eine Kriminelle Organisation sein wollen, müssen sie sich ja nicht öffentlich zeigen, sondern sollten im Stillen Kämmerchen ihr ding drehen. Ein richtiger Mafiosi aus Albanien, Italien oder woher auch immer kennt keine Gnade mit den Töfflibuebe inkl. Jäckli.

    • Opie am 13.10.2016 13:46 Report Diesen Beitrag melden

      Lieber die Hells

      Sind die Hells (oder Broncos) weg, werden deren Gebiete und Geschäfte sofort von (meist osteuropäischen, eiskalten) Banden übernommen, dann ist fertig lustig. Da sind mir die einheimischen Hells ect. dann doch lieber. Und das weiss auch die Polizei.

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  • John Gotti am 13.10.2016 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Support 81

    Rest in Peace Brother Love & Respect