Sexgöttin findet Gott

14. März 2017 10:29; Akt: 14.03.2017 10:48 Print

Sie ist heute eine Pastorin

Sie hat in über 100 Pornofilmen mitgespielt — heute predigt Crystal Bassette in New York in ihrer eigenen Kirche.

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Das Leben von Crystal Bassette (33) hat sich in den letzten drei Jahren komplett gedreht: Sie war 16 Jahre alt und allein, als ihr erstes Kind zur Welt kam. Um Geld zu verdienen, nahm sie einen Job als Stripperin und Pornodarstellerin in Kalifornien an. Ihr Schicksal änderte sich jedoch, als sie Pastor David Bassette (26) kennen lernte. Heute leiten die beiden die Kirche New Beginnings Christian Life in Fulton bei New York.

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Bassette spielte in rund 100 Sexfilmen unter dem Namen Nadia Hilton mit. Die Blondine verdiente rund 300'000 Dollar im Jahr, besass ein Haus in Malibu, einen Nachtklub und einen Ferrari. Einfach war der Anfang in der Pornoindustrie allerdings nicht gewesen: «Nach der ersten Sexszene stand ich zwei Stunden lang unter der Dusche und weinte.»

Sie nahm jedoch immer wieder Aufträge an. «Ich musste jedes Mal meinen Schmerz mit Alkohol und Medikamenten betäuben», verrät sie dem Sender Bancroft TV. Besonders hart war es, als ihr Vater, ein Lastwagenchauffeur, durch Zufall ein Magazin mit ihren Nacktfotos fand — und so von ihrem Job erfuhr.

Liebe auf den ersten Blick mit dem Pastor

Im Mai 2014 war Bassette in einen schweren Autounfall verwickelt. Sie kehrte nach New York zurück, um bei ihrer Familie zu sein. So begann sie, mit ihrer Schwester zur Kirche zu gehen — und fand zu Gott. «An dem Tag, an dem ich gerettet wurde, hatte ich das Gefühl, dass der Pastor direkt zu mir sprach», sagt sie. In dem Moment entschied sie, ihr altes Leben aufzugeben.

In New York traf sie bald auf den jungen, gutaussehenden Pastor David Bassette. «Es war Liebe auf den ersten Blick», sagt sie. Wenige Monate später heirateten die beiden, kurz danach kam Sohn Carter zur Welt. Crystal Bassette schaffte ihren Schulabschluss und liess sich selber zur Pastorin ausbilden. Mittlerweile hat das Paar ein zweites Kind bekommen.

«Ich blicke auf meine Vergangenheit zurück und bereue nichts von dem, was ich getan habe, weil es aus mir machte, was ich heute bin», sagt die Pastorin. Das sei auch der Grund, wieso sie sich nicht schäme, ihrem Sohn Justin, der inzwischen 17 Jahre alt ist, zu erzählen, dass sie einst ein Pornostar war.

(kle)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Geissenpeter am 14.03.2017 10:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    das nenn ich mal einen Turnaround.

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  • Kim am 14.03.2017 11:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stark

    Naja, ich finde es stark von ihr. Nicht viele Frauen schaffen das.

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  • iousili am 14.03.2017 10:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mmh

    300'000.- im Jahr, sie hat sich den Ruhestand allgöttlich verdient.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Cavi33 am 15.03.2017 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kommt ja auch von Gott

    Sie ist ja reformiert also kann sie weitermachen mit vielleicht etwas weniger Partnerwechsel.

  • armin am 15.03.2017 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    bedauerlich...

    Was für ein Abstieg.. vom weltlichen, natürlichen, Realen in die Märchenwelt... Auch Uriella hatte übrigens erst zu "Gott" gefunden, nachdem sie offenbar vom Pferd gefallen und sich heftig den Kopf angeschlagen hatte. Da dürfte wohl ein Kausalzusammenhang mit Bassetts Autounfall im Jahr 2014 kaum von der Hand zu weisen sein, ist doch bekannt, dass beim Reizen des Schläfenlappens (durch Elektromagnete oder physische Reizung) selbst bei Atheisten "göttliche" Empfindungen ausgelöst werden können und sogar entsprechende Visionen. Man sollte damit aufhören, Märchen und Realitäten zu vermischen.

  • Z. Fall am 15.03.2017 00:50 Report Diesen Beitrag melden

    Z. Fall

    "Besonders hart war es, als ihr Vater, ein Lastwagenchauffeur, durch Zufall ein Magazin mit ihren Nacktfotos fand und so von ihrem Job erfuhr." Ha, "Zufälle" gibt es":-) Wo hat er es den per Zufall gefunden? Am Kiosk für 5.50?!!

  • Th1990 am 14.03.2017 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    chapo

    das sie zu ihrer Vergangenheit steht finde ich beachtlich - obschon Pornodarstellerin für mich ein Job ist wie andere auch!

    • Nuel am 15.03.2017 00:53 Report Diesen Beitrag melden

      Ein ganz normaler Job?

      «Nach der ersten Sexszene stand ich zwei Stunden lang unter der Dusche und weinte.» - Ein Job wie andere auch? Ich bezweifle es.

    • Th1990 am 15.03.2017 15:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nuel 

      meine Aussage bezieht sich darauf, dass ICH die Darsteller von Pornos nicht abschätzig beurteile oder verachte.

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  • Koebel Andreas am 14.03.2017 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die mit den Fischen auf den Autos!

    Es gibt sehr viele sogenannte fromme, die jedoch nur an das geld aus der tasche ziehen wollen!!