Luxus bei Christie's

13. November 2012 23:35; Akt: 14.11.2012 05:56 Print

76,02-Karat-Diamant bringt über 20 Millionen

In Genf ist ein äusserst kostbarer Klunker versteigert worden. Der Erzherzog-Joseph-Diamant wechselte für mehr als 20 Millionen Dollar seinen Besitzer.

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Der Erzherzog-Joseph-Diamant kommt in Genf unter den Hammer. (Bild: AFP)

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Einer der berühmtesten Edelsteine der Welt ist am Dienstagabend in Genf für 21,474 Millionen Dollar versteigert worden. Den Zuschlag für den 76,02 Karat schweren Erzherzog Joseph Diamanten erhielt bei einer Juwelen-Versteigerung des Auktionshauses Christie's ein telefonischer Bieter.

Damit sei ein «Rekordpreis pro Karat für einen farblosen Diamanten erzielt worden», sagte Christie's-Sprecher Cristiano De Lorenzo. Der neue Besitzer bestand darauf, anonym zu bleiben. Der Auktionspreis lag einschliesslich Provision und Gebühren um rund 1,5 Millionen Dollar über dem zuvor abgegebenen höchsten Angebot.

Der erste bekannte Besitzer des Edelsteins war Erzherzog Joseph August von Österreich (1872 bis 1962), der ihn seinem Sohn überliess. Seit 1936 hatte der Diamant mehrere Besitzer, die anonym blieben.

Edler Stein stammt aus Indien

Zuletzt hatte der US-Juwelenhändler Alfredo J. Molina, Chef der in New York und Phoenix, Arizona, ansässigen Firma Molina Fine Jewelers, den Diamanten erworben. Er war es auch, der ihn nun versteigern liess.

Der aus den legendären Golkonda-Minen in Indien stammende Edelstein, der etwa die Grösse eines Dominosteins hat, wird von Experten wegen seiner makellosen Klarheit gerühmt. Es war bereits das zweite Mal, dass Christie's den Erzherzog Joseph Diamant versteigerte. Bei der Auktion im Jahr 1963 waren allerdings «nur» 6,5 Millionen Dollar erzielt worden.

Sotheby's will nachziehen

Christie's Konkurrent Sotheby's, der im Mai den historisch bedeutenden Diamanten «Beau Sancy» für 9 Millionen Franken versteigert hatte, will heute Mittwoch nachziehen.

Das Auktionshaus offeriert einen seltenen naturblauen 10,48 Karat schweren Diamanten - einen sogenannten Fancy Deep Blue. Für den tropfenförmig im facettenreichen Briolette-Stil geschliffenen Stein werden zwischen 3,3 und 4,2 Millionen Franken erwartet.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anonym Bleib am 14.11.2012 00:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verkauft!

    Endlich bin ich das Ding los :-)

  • Luxusluder am 14.11.2012 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Staubfänger

    Diesmal nicht... der Klunker passt nicht zu meinem Bauchnabel. Beim Abwaschen stört er am Finger, und wenn ich den um den Hals hänge beim Sex würde ich mein Freund damit K.O.schlagen. Und für Ohrringe bräuchte ich so wie so 2 Stück.

  • Fonti am 13.11.2012 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diamant unter Hammer?

    Unter dem Hammer? Schade...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Luxusluder am 14.11.2012 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Staubfänger

    Diesmal nicht... der Klunker passt nicht zu meinem Bauchnabel. Beim Abwaschen stört er am Finger, und wenn ich den um den Hals hänge beim Sex würde ich mein Freund damit K.O.schlagen. Und für Ohrringe bräuchte ich so wie so 2 Stück.

  • Anonym Bleib am 14.11.2012 00:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verkauft!

    Endlich bin ich das Ding los :-)

  • ich wil ihn am 13.11.2012 22:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja

    wen ich genug kohle hätte wurd ich ihn mir vileicht kaufen aber nur vileicht

    • Herewego am 14.11.2012 01:46 Report Diesen Beitrag melden

      Diamonds are forever

      hahaha. unglaublich lustiger kommentar. wenn Sie die hypothetisch viele Kohle die Sie gerne besitzen würden komprimieren, was haben Sie dann? Richtig. Ein Diamant :)

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  • Fonti am 13.11.2012 15:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diamant unter Hammer?

    Unter dem Hammer? Schade...

    • R. Kunz am 13.11.2012 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Oh je...,

      Endlich ein lustiger Kommentar !! Danke :-)) Und natürlich hast du recht!

    • Roland am 13.11.2012 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Die kriegste net kaputt ;)

    • Andreas Gasser am 13.11.2012 21:24 Report Diesen Beitrag melden

      Und ob!

      Diamanten sind zwar ultra-hart, aber deshalb auch extrem spröde.

    • Die Schwäche in der Stärke am 14.11.2012 06:57 Report Diesen Beitrag melden

      Ich würd es nicht versuchen

      Diamat ist zwar sehr hart, doch er weist "vollkommene Spaltbarkeit" auf. Daneben erträgt Diamant nich allzu hohe Temparaturen, er verliert dadurch seine Struktur und fällt zurück in sein Ausgangskristallgitter, welches Graphit bzw Kohlenstoff ist. übrigens Diamenten entstehen innert Sekunden, falls die Temperatur ca 1300 Grad und Druck von ca 100000Bar auf das Ausgangsmaterial einwirken, was zumeist in tiefen Vulkanen vorkommen kann.

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