Wunder der Medizin

14. Dezember 2012 16:13; Akt: 14.12.2012 16:13 Print

Baby wuchs Feder aus Geschwulst

Als die Wange der sieben Monate alten Mya Whittington anschwillt, bringen sie ihre besorgten Eltern zur Notfallstation. Schockiert sahen sie zu, wie die Ärzte eine Feder aus der Schwellung zogen.

«Wie verrückt ist denn das?», kommentierte Aaron Whittington den Fall seiner Tochter, der eine Feder aus der Wange gezogen wurde. (Quelle: CNN/YouTube)
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Am Samstagabend bemerkten Aaron und Emma Whittington eine rote Schwellung im Gesicht ihrer sieben Monate alten Tochter Mya. Das Kind hatte in den vergangegen Tagen oft geweint und sich an der Stelle gekrazt. Die Eltern vermuteten, Mya sei am Zahnen. Als die Stelle stark errötet war und die Schwellung die Grösse eines Golfballes angenommen hatte, zögerten sie nicht länger und brachten ihre Tochter in die Notaufnahme eines Spitals in Hutchinson im Bundesstaat Kansas.

Die Ärzte beruhigten die Whittingtons: Die Geschwulst sei nur ein geschwollener Lymphknoten, sagten sie. Sie schickten die Familie wieder nach Hause. Als am folgenden Tag eine weisse Spitze aus der Schwellung hervorragte, brachten die Eltern Mya erneut ins Spital. Nun schritten die Kinderärzte zur Tat: «Sie zogen Handschuhe an und begannen an dem Fremdkörper zu ziehen», erzählte Vater Aaron gegenüber dem Nachrichtensender «ABC News». Zur grossen Überraschung aller wurde kurz darauf eine fünf Zentimeter lange Feder sichtbar.

Vier Tage später ist alles wieder gut

«Total verrückt, oder?», kommentierte Aaron Whittington. Die Mediziner hätten ihnen erklärt, dass ihre Mya vermutlich aus einem Kopfkissen eine Feder verschluckt habe. Diese sei in der Wange oder im Hals stecken geblieben. Anschliessend habe der Körper des Kindes alles getan, um den Fremdkörper loszuwerden. Dies habe möglicherweise Monate gedauert.

Der kleinen Mya geht es jetzt gut, sagten die erleichterten Eltern. Sie habe sich «zu fast 100 Prozent wieder erholt». Einzig ein kleiner roter Punkt und der blaue Marker, mit dem die Ärzte die Stelle markiert hatten, ist noch zu sehen.

(kle)