Falsche Töne

19. November 2012 19:16; Akt: 20.11.2012 13:32 Print

Bravo, du bist der beste Falschspieler!

von P. Toggweiler & M. Gilliand - Mit fünf Bällen und einem Elektropiano klimpert Jongleur Dan Menendez ein Ständchen. Doch er hat nicht mit 20 Minuten Online gerechnet. Wir enttarnen das Schlitzohr.

Zu schön um war zu sein - Dan Menendez bearbeitet sein Keyboard und irgend eine Melodie ertönt (Video: YouTube/Bouncecellist).
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Kaum zu glauben. Mit fünf Bällen bearbeitet ein Jongleur derart geschickt sein Keyboard, dass manch ein Hobby-Klavierspieler dagegen blass aussieht. Obwohl das Video des weltweit bekannten Piano-Jongleurs Dan Menendez bereits aus dem Jahre 2011 stammt, erobert es momentan gerade Spassportale wie «Boing Boing». Und dort gehört es auch hin. Denn Dan erlaubt sich ein Spässchen.

Im Gegenteil zu anderen Klavier-Jongleuren, erlaubt er in diesem Fall einen genauen Blick auf die Klaviatur. Und unseren Musikern in der Redaktion ist sofort aufgefallen, was auch dem Team von Jay Leno oder Ellen DeGeneres hätte ins Auge stechen sollen - in diesen Shows trat Menendez nämlich bereits auf: Die gespielten Noten stimmen nie und nimmer mit den erklingenden Tönen überein.

Mit etwas Videotechnik, einem guten Auge und viel Fleiss hat unsere Videoabteilung die tatsächlich gespielten Noten erfasst und eingespielt. Das Resultat: Nachbars Katze hätte schöner musiziert. Fake! Für einmal ist der schnell ausgesprochene Vorwurf korrekt.

Was der Piano Juggler wirklich spielt
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(Video: Matthieu Gilliand/20Minuten Online)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lorenz Matter am 21.11.2012 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Schon lange bekannt!

    Die Aufdeckung dieses Fakes ist keine grosse Leistung. Es ist jedem Jongleur bekannt, dass ein wenig geschummelt wird. Das Keyboard hat auch keine richtigen Tasten, denn dann wäre ein Bouncen gar nicht möglich. Trotzdem ist der Effekt sehr schön und gut jonglieren muss man auch so können!

  • Kritiker am 20.11.2012 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Darstellung gegen Darstellung

    Und wir glauben natürlich wieder alles, was die Journalisten den ganzen Tag so schreiben. Haben wir in letzter Zeit wirklich nichts gelernt? Ich denke, hier steht Behauptung gegen Behauptung. Nur mit der Niederschrift ist noch lange nichts bewiesen. Papier bzw. in diesem Falle wohl eher Bildschirm, ist geduldig... Macht mir bitte einen Gefallen... Glaubt nicht immer alles, was die Journis so schreiben. (ich nehme an, dass dieser Beitrag eh nicht publiziert wird, da ja das Medium selber kritisiert wird. Und wenn doch... Chapeau)

  • Giovanni Trapatoni am 20.11.2012 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Tatsächlich gespieltes ist auch cool

    Ich finde das was er tatsächlich spielt fast noch besser. Es hat was "Psycho"-mässiges an sich, was zu seinem Autfit passt ;-) Irgendwie erinnert mich diese Version an Filmen von Stanley Kubrik

    • Anschliesser am 21.11.2012 10:08 Report Diesen Beitrag melden

      Das stimmt

      Jetzt wo Sie's sagen. Ich finds irgenwie auch ganz toll und das mit Stanley Kubrik hat auch was :) Abgesehen davon, soll ein Laie wie wir mal so gut Klavierjonglieren; egal wies klingt :)

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  • T.D am 20.11.2012 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke!

    Fake! Die wirkliche Version tönt echt hässlich. Danke 20 min das Ihr es aufgedeckt habt!

  • Bergsonne am 20.11.2012 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Idee muss man haben!

    Finde die Idee schon toll! Jonglieren kann er auch. Mich stört das gar nicht, dass er sich da mit moderner Technik nachhilft. Der Effekt ist prima. Einen Anspruch von Kunst hats auch, wie er sich insziniert.

    • Ton Ton am 20.11.2012 12:23 Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch mit Sauce

      Nun, die Technik hilft uns ja überall nach: Ein Tastendruck aufs Radio und man hört Jazz, Pop, Rapp, etc. 20 Minuten soll doch auch einmal hier eine Bild- und Tonaanalyse machen und aufdecken, was man wirklich beim Radiohören hört

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