Sturmschäden

12. Dezember 2012 16:26; Akt: 12.12.2012 17:19 Print

Decke stürzt während TV-Interview ein

Dem Hausbesitzer Clint Thornton fiel buchstäblich die Decke auf den Kopf: Als ihn ein Fernsehteam auf seiner Veranda filmte, krachten vor laufender Kamera plötzlich Deckenplatten zu Boden.

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Nichts Böses ahnend interviewt ein Fernsehteam Clint Thornton vor seiner Haustüre zu einem Tornado, der Anfang Woche in Birmingham, US-Bundesstaat Alabama, wütete. Thornton habe mit seiner Frau Schutz in einem Abstellraum gesucht und gebetet, gibt der Hausbesitzer zu Protokoll.

«Fast alle Fenster sind zerstört worden...» – ehe Thornton den Satz beenden kann, krachen in seinem Haus plötzlich sämtliche Deckenplatten zu Boden. Schreie, Panik. «Seid ihr alle in Ordnung? Seid ihr alle okay?», ruft Thornton wiederholt. Seine Familienangehörigen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Haus befanden, kamen unverletzt mit dem Schrecken davon.

Ein Tornado und Stürme mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde haben am frühen Montagmorgen (Ortszeit) eine Spur der Verwüstung hinterlassen, berichtet der nationale Wetterdienst. Verletzt wurde niemand. Zahlreiche Dächer wurden beschädigt und Fensterscheiben gingen in die Brüche, wie Birminghams Bürgermeister William Bell bestätigt. Die Behörden stellen betroffenen Anwohnern Abdeckplanen zur Verfügung.

(dga/ap)