US-Wahlkampf-Slogans

10. November 2012 19:48; Akt: 10.11.2012 22:15 Print

Eine Parole allein macht noch keinen Präsidenten

Trotz seinem Slogan «Forward» bleibt Barack Obama wo er ist, nämlich im Weissen Haus. Ein Blick zurück in die US-Geschichte verrät, welche Parolen Erfolg hatten und welche nicht.

Bildstrecke im Grossformat »
2012 hat » («Ja, wir können»). Obamas Herausforderer auf den Glauben. Es hat ihm nichts genützt. 20 Jahre zuvor, 1992, versuchte der Texaner » schaffte er es nicht. Gewählt wurde ... ... » («Für die Menchen, für eine Veränderung»). Um für eine zweite Amtszeit gewählt zu werden, machte » («Geht es Ihnen besser als vor vier Jahren?» 1964, ein Jahr nach dem Attentat auf Präsident John F. Kennedy, wurde dessen Vize » («Den ganzen Weg mit Lyndon B. Johnson») wirkte offenbar. » («Ich mag Ike noch immer») - 1956 ein weiteres Mal. Mit Erfolg. Kein Blatt vor den Mund nahm ». Der Wunsch ging nicht in Erfüllung, Franklin D. Roosevelt blieb ... ... bis zu seinem Tod 1945 Präsident. Die Wahl von 1944 gewann Den Spruch haben wir doch schon einmal gehört ... Richtig! Der Slogen von» («Tausche die Pferde nicht mitten drin») » («Bleib locker und behalte Coolidge»). Das Wort «Keep» konnte er sich erlauben, weil er als Vize seit dem Tod von Präsident Warren Harding 1923 dessen Amt innehatte. Die Helfer von » («Freies Land, freie Arbeit, Redefreiheit, freie Bürger, Fremont»). Den Wählern war das wohl zu kompliziert, sie entschieden sich für ... ... , der ganz ohne Leitsatz antrat. Das Motto des 14. Präsidenten der USA, , mutete 1852 schon fast wie eine Drohung an: «We Polked you in '44, We shall Pierce you in '52» («Wir haben euch '44 gepolked, wir werden euch '52 durchbohren»). Doch damit wollte er niemandem Angst einjagen, sondern darauf hinweisen, dass nach der Wahl von ... » ... 1944, acht Jahre später die Zeit gekommen sei, wieder einmal einen Demokraten zu wählen. Und Pierce wurde gewählt.

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

«Yes We Can», der Wahl-Slogan, der Barack Obama vor vier Jahren ins Weisse Haus begleitet hat, war ein guter. Bis heute erinnert sich wohl jedes Kind daran. Ob das mit seinem diesjährigen Motto «Forward» auch so ist, spielt keine Rolle, denn er schaffte mit «Vorwärts» das zu bleiben, was er war, nämlich US-Präsident.

Wahrscheinlich war der Leitspruch seines Gegenspielers Mitt Romney, «Believe in America», nicht schlechter als Obamas und hat deshalb auch kaum den Ausschlag für das Wahlresultat gegeben. Und doch lohnt sich ein Blick in die obige Bildstrecke, die verrät, welcher Slogan ins Weisse Haus führte und welcher eben nicht.

(lue)