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Ab in die Luftröhre
23. November 2012 11:26; Akt: 23.11.2012 16:43 Print
Fisch tötet Fischer
Ein Angler hat gewettet, dass er einen kleinen Fisch eine Minute lang zwischen seinen Zähnen feshalten könne. Der Fischer verlor nicht nur die Wette, sondern auch sein Leben.

Flutsch und tot war der Angler. Symbolbild: Thinkstock.com (Bild: Hellem)
Tödlich endete ein Angelausflug für einmal nicht für den Fisch, sondern für den Fischer. Zusammen mit Freunden hat dieser am Strand von Icapui im Nordosten von Brasilien gefischt. Laut «Telegraph» zog der Mann eine Seezunge aus dem Atlantik, die so klein war, dass es sich nicht lohnte, sie für den Znacht zu töten. Für eine Wette aber war das Fischlein gut genug. So prahlte der Angler damit, dass er das schlüpfrige Tier eine Minute lang zwischen seinen Zähnen festhalten könne. Das konnte er nicht, die Seezunge entkam und schwamm direkt in seine Luftröhre.
Trotz grösster Atemnot gelang es dem Mann, mit seinem Auto in ein rund drei Kilometer entferntes Spital zu fahren, wo aber jede Rettung zu spät kam.
Die beste aller Ehefrauen
Dem eh schon reichlich bizarren Ereignis setzte die Witwe des Anglers einen adäquaten Schlusspunkt. Zwei Tage nach dem Ableben ihres Ehemannes postete sie: «Mein einziger Trost ist, dass ich die beste Ehefrau und Freundin war, die ein Mann haben kann. Die beste Frau zu jeder Stunde und in jedem Moment.» Über ihren verstorbenen Mann äusserte sie sich nicht.
(lue)

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