Tierischer Polizeieinsatz

28. Mai 2018 14:56; Akt: 28.05.2018 20:47 Print

Katze kackt Polizist ins Käppli

Als blinder Passagier reiste eine Katze in einem Streifenwagen mit. Die Polizisten bemerkten zuerst den Gestank und erst dann das Tier auf der Rückbank.

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Eine kleine, schwarze Katze fuhr in der Nacht auf Samstag mehr als 70 Kilometer mit einem Streifenwagen der Polizei Cochem im deutschen Rheinland-Pfalz mit. Als die Polizisten zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen wurden, schlich sich die Katze unbemerkt ins Polizeiauto und legte sich auf die Rückbank, wie die Polizeidirektion Mayen mitteilt.

Friedlich schlafend blieb sie unbemerkt von den beiden Polizisten. Diese fuhren nichtsahnend zu ihrem nächsten Einsatz. Auf der anschliessenden Rückfahrt zurück zum Polizeiposten fiel ihnen aber ein unangenehmer Geruch auf.

Katze erschreckt Polizisten «fast zu Tode»

Schliesslich entdeckten sie das Kätzchen auf der Rückbank – zusammen mit der Ursache des Gestanks: Das Tier nutzte die Dienstmütze des einen Polizisten als Katzenklo für ihr grosses Geschäft.

Die Polizisten entschlossen sich dazu, die Katze an den Ort ihres ersten Einsatzes zurückzubringen. Auf der Fahrt dorthin erlebten sie die zweite Überraschung: «Das zuvor noch tief schlafende Tier sprang zwischen die beiden Polizisten auf die Mittelkonsole und erschreckte diese fast zu Tode», schreibt die Polizeidirektion Mayen. Und weiter: «Ob die Miezekatze der vorangegangenen Streitsituation entfliehen oder einfach nur eine Spritztour mit der Polizei machen wollte, konnte ihr nicht entlockt werden.»

(sil)