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11. Dezember 2012 01:30; Akt: 11.12.2012 01:44 Print
Kiffen ist nun auch in Colorado legal
Seit Montag ist im US-Bundesstaat Colorado der private Konsum und Anbau von Cannabis legal. Kauf und Verkauf von Marihuana bleiben allerdings weiterhin verboten.

Gross war der Jubel bei den Befürwortern der Cannabis-Legalisation nach der gewonnen Abstimmung am 6. November 2012. (Bild: Keystone)
Nach dem Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA hat auch der Bundesstaat Colorado den privaten Konsum von Cannabis legalisiert. Die Neuerung, die bei einer Volksabstimmung am 6. November beschlossen wurde, trat am Montag in Kraft.
Infografik DrogenCannabis-LegalisierungDie von Gouverneur John Hickenlooper unterzeichnete Neuregelung sieht vor, dass Bürger ab 21 Jahren Cannabis konsumieren und privat züchten dürfen. Hickenlooper wies darauf hin, dass Kauf und Verkauf von Marihuana verboten bleiben.
Auch der öffentliche Konsum und die Gefährdung von Mitmenschen durch den Cannabis-Konsum blieben untersagt. Der medizinische Einsatz von Marihuana ist in zahlreichen US-Bundesstaaten zulässig. Im Bundesstaat Washington trat die Legalisierung von Cannabis am Donnerstag in Kraft.
(sda)
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Alle 30 Kommentare

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An die jüngeren Kiffer:
Die Sache wird oft zu schön geredet. Es kann sehr labil machen, Depressionen auslösen und ausserdem zu dauernder Müdigkeit/Schlaffheitsgefühl führen. Die Zeit scheint subjektiv schneller zu vergehen und so vergehen auch die Jahre. Ich weiss wovon ich spreche, bin heute dreissig und habe zwischen 20 und 30 irgendwie gar nicht viel erlebt, nur gekifft und gearbeitet. Passt auf, dass ihr später nicht gleich denkt wie ich. In den Teeniejahren kommt einem halt vieles lässig rein, über was man später anders denkt. Man kann besseres mit der Zeit anfangen.
Bin total überrascht
Jetzt sind sogar die Amis schneller als die Schweizer. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich hielt die Amis immer für zu spiessig für sowas. Klar es sind nur 2 Staaten in den USA, aber trotzdem, Überraschung pur. An die Kiffer möcht ich aber sagen, übertreibts nicht, denn sonst kann es einem ziemlich verändern, körperlich und geistig. Zuviel ist nie gut.
Was wächst in Nachbar's Garten?
Bin 50-zig und habe einen Garten. Steht da jedoch eine Hanfpflanze zum Eigengebrauch drin, musste ich erfahren, wie langjährigen Nachbarn zu Polizeispitzeln wurden (inkl. Anzeige). Wäre wirklich toll, wenn dies in den Köpfen entlich ändern würde, ich mische mich ja auch nicht ein, wenn zu viel getrunken oder Tablettenmissbrauch betrieben wird.
Pharmasegen
Selbst wenn Sie ihre Nachbarn bez. Medi-Missbrauchs anzeigen würden, das Risiko, dass was passiert ist gering! Stellen Sie sich die Sitaution bei Eingabe der Anzeige mal vor...Da müssten Sie u.U. noch aufpassen, dass Sie nicht per FFE vorsorglich wegen einen "paranoiden Gedankenkonstrukts" zur "Kur" auf Staatskosten einfahren. ;-) Ich kenne "Omas", deren Medi-Kästli als "Junkies Paradiese" bezeichnet werden könnte - mit freundlicher Unterstützung ihres partizipierenden Arztes... Da stört der Hanf doch nur (den Umsatz...).
Das mit dem Einmischen
Das mit dem Einmischen finde ich sehr schade. Wenn mein Nachbar solche Pflänzchen hat, schadet er ja keinem, oder? Oder wäre ich verpflichtet, den Nachbarn anzuzeigen?