Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Turbulente Wahlen
13. Dezember 2012 14:00; Akt: 13.12.2012 14:07 Print
Massenkeilerei im ukrainischen Parlament
Wegen Schlägereien und Tumulten im ukrainischen Parlament hat sich die Abstimmung über einen neuen Regierungschef weiter verzögert. Box-Weltmeister Vitali Klitschko liess die Fäuste unten.
Vertreter der Oppositionspartei der inhaftierten Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko prügelten am Mittwoch im Parlamentsgebäude in Kiew auf Abgeordnete der regierenden Partei der Regionen ein. Dies zeigten Fernsehbilder am Donnerstag. Die Sitzung wurde wie bereits am Vorabend unterbrochen.
Bildstrecken Wenn die Fäuste im Parlament fliegenZuvor wollten Abgeordnete für abwesende Kollegen abstimmen. Daraufhin gingen Oppositionelle auf ihre Gegner los. Die Wiederwahl von Regierungschef Nikolai Asarow galt als sicher. Anhänger der nationalistischen Oppositionspartei Svoboda sägten sich ausserdem als Protest durch den Zaun des Regierungsgebäudes. Jeder habe das Recht auf freien Zugang zu den gewählten Politikern, gab ein Parteimitglied bekannt.
Klitschko liess die Fäuste ruhen
Einer, der sich an den Schlägereien nicht beteiligte, war der Boxweltmeister Vitali Klitschko. Der Parteivorsitzende und Gründer der UDAR (Ukrainische demokratische Allianz für Reformen) verzichtete darauf, seine schlagenden Argumente einzubringen.
Wahlbeobachter üben harsche Kritik an den momentanen Zuständen im Land. Die Anführerin der Opposition Julia Timoschenko befindet sich weiterhin in Haft, die führende Partei bediene sich staatlicher Ressourcen sowie den Medien und die Art der Stimmenauszählung lasse zu wünschen übrig.
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(pru/sda/dapd)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 6 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt


















demokrate
es ist leider so, dass viele länder noch nicht reif für die demokratie sind.
Animals
Und DAS wollen Politiker sein?!
Spielplatz
Haha Kindergarten. Ist nicht das erste mal oder?! Sooo ein Witz! Bitte die Ukraine nicht ins EU