Sex-Drama

03. Dezember 2012 17:03; Akt: 03.12.2012 18:41 Print

Münchner Nymphomanin ist tot

Ihre Triebe kosteten Antje C. bereits eine Anzeige wegen sexueller Nötigung und einen Aufenthalt in der Psychiatrie. Nun ist die 47-Jährige nach einem intensiven Liebesmarathon gestorben.

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Antje C. lud Männer zu sich nach Hause ein - und hielt sie gefangen. (Symbolbild: Colourbox/Vincent Hazat)

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Antje C. ist in München keine Unbekannte. Die als «Münchner Nymphomanin» bekannte Frau sorgte in der Vergangenheit wegen ihren Sex-Abenteuern immer wieder für Schlagzeilen. Jetzt ist die 47-Jährige tot. Sie wurde am Freitagmorgen von ihrem letzten Liebhaber leblos im Bett entdeckt. Die Todesursache sei noch unklar, schreibt die «Münchner Abendzeitung». Eine Obduktion soll nun durchgeführt werden.

Die Frau war am Donnerstagabend durch die Bars gezogen, auf der Suche nach einem Mann, der ihren Liebeshunger stillen könne. Den Ausserwählten nahm sie dann zu sich nach Hause und forderte Dauer-Sex. Nach mehreren Liebesakten schlief der Mann schliesslich ein. Als er erwachte, fand er Antje C. regungslos an seiner Seite. Der alarmierte Rettunsgdienst konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Der Fall Antje C. hat eine lange Vorgeschichte

Über die «Münchner Nymphomanin» wurde bereits im April berichtet, nachdem sie einen Mann in ihrer Wohnung für einen 36-stündigen Sex-Marathon gefangen gehalten hatte. Zunächst hatte C. den Handwerker zu sich in ihre Wohnung genommen. Als der Mann nach mehrmaligen Liebesakten gehen wollte, sperrte C. ihn ein. Der Mann gab den Wünschen seiner Entführerin noch einige Male nach, floh aber schliesslich über den Balkon und verständigte die Polizei.

Als die Beamten bei C. anklopften, forderte sie die beiden Polizisten zu einem flotten Dreier auf – was die Beamten jedoch ablehnten. Vielmehr nahmen sie C. in Gewahrsam. Die Frau kam in eine psychiatrische Anstalt, doch wurde bald wieder entlassen. Bereits auf dem Heimweg schlug sie ein zweites Mal zu. Diesmal knüpfte sie in einem Linienbus Kontakt zu einem 31-jährigen Afrikaner. Auch er liess sich rasch überzeugen und begleitete die neue Bekanntschaft in ihre Wohnung. Der Sex-Marathon dauerte satte 36 Stunden. Der junge Afrikaner konnte nach eineinhalb Tagen schliesslich flüchten. Passanten fanden ihn später weinend auf der Strasse. Als die Polizisten erneut bei Antje C. klingelten, öffnete ihnen die 47-Jährige nackt die Tür.

(kle)