Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Eine Titelseite wert
29. November 2012 00:46; Akt: 29.11.2012 09:06 Print
New York feiert Tag ohne Mord und Totschlag
In der «Stadt, die niemals schläft», vergeht fast kein Tag ohne Kapitalverbrechen. Als es wieder einmal so weit war, hat die «New York Daily News» dem seltenen Ereignis gleich die Titelseite gewidmet.

Die «New York Daily Mail» widmete dem Tag ohne Kapitalverbrechen eine einfallsreiche Titelseite. (Bilder: Daily News, Keystone)
Ein Tag ohne Kapitalverbrechen in New York ist eine Sensation und eine Titelseite wert. Das sah zumindest die auflagenstarke «New York Daily News» so, die am Mittwoch auf Seite 1 titelte: «Keine Schiessereien, keine Messerstechereien, kein Aufschlitzen - verbrechensfreier Tag in Gotham City!».
Bildstrecken Thanksgiving ParadeObama besucht verwüstetes New York Infografik Die Freiheitsstatue«Gotham City» ist ein gut 200 Jahre alter Spitzname New Yorks, der auch schon für die Batman-Geschichten herhalten musste. Selbst ältere Polizisten könnten sich nicht an einen Tag wie diesen erinnern, schreiben die «Daily News».
«Nur» 366 Morde in diesem Jahr
Allerdings geht der Trend eindeutig dazu, dass New York immer sicherer wird. In diesem Jahr gab es zwar bislang 366 Morde, das seien aber 23 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Die Spitze hatte New York 1990, als 2245 Morde registriert wurden. «Wir lebten in einer Stadt, in der sich Leute nicht aus dem Haus trauten, Babys aus Angst vor Querschlägern in Badewannen schlafen gelegt wurden und in Kindergärten geübt wurde: «Wenn es knallt, geht in Deckung«», zitiert das Blatt Polizeihistoriker Tom Reppetto.
«Aber jetzt wirken die Programme zu Kriminalitätsbekämpfung. Wir könnten in diesem Jahr die niedrigste Mordrate seit 1960 haben.»
Kurze Jubelzeit
Doch am Dienstag war die Feuerpause auch schon wieder zu Ende: Um 11.20 Uhr wurde ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Brooklyn angeschossen, aktualisierte die «Daily News» in der Online-Ausgabe ihre Jubelmeldung. Zuvor war am Sonntag gegen 22.25 Uhr das letzte Schussopfer verzeichnet worden.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 41 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt


















Manhatten sicherer Aals Basel?
Ganz ehrlich. Ich kann hier nur für Manhattan reden, aber dort bewege ich mich um jede Uhrzeit ohne Probleme, auch mit der UBahn, kein Problem. Fühle mich dort sicherer als in Basel am Abend. Schon traurig. Anderen gehts evtl nicht so. Aber das ist mein Gefühl wenn ich mich an diesen Orten bewege. Wenn es noch weiteren Menschen so geht, ist dies ein Armutszeugniss für unsere heutige Schweiz und Politik.
Ich fühlte mich sicher in NY
Als ich letztes Jahr in NY war habe ich mich sehr sicher gefühlt. Am Zürich HB Samstag Abend/Nacht habe ich definitv mehr Angst. Mann muss ja nicht als Touri in die Bronx gehen, da ist man selber schuld.
Forward the USA!!
im kt. zürich werden vergleichsweise mehr menschen ermordet als in New York! New York hat 18'900'000 ew. und es werden ca. 400 menschen pro jahr getötet. in zürich sind es ca 40 pro jahr. rechnet man das hoch auf 18,9 mio würden in ZH ca. 580 menschen pro jahr ermordet!!