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Aus dem Ruder gelaufen
13. November 2012 11:50; Akt: 13.11.2012 12:20 Print
Paar nach zwei Tagen in Seenot gerettet
Ihren Segeltörn bezahlten sie fast mit dem Leben: Tanya Davis und Stephen Jones geraten mitten im Pazifik in Seenot. Rund 48 Stunden später entdeckt ein Hongkonger Frachtschiff die Schiffbrüchigen.
Es hätte ein romantischer Trip mit ihrer Segelyacht «Windigo» sein sollen – doch die Reise endete für die Neuseeländer Tanya Davis und Stephen Jones in einem Horrortrip: Das Paar geriet vergangenen Mittwochabend mitten im Südpazifik, rund 700 Kilometer südwestlich der Insel Tonga, in ein Unwetter.
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Beinahe-Kollision zwischen Segelboot und Wal
Obwohl das Paar Notsignale entsandte, nahte erst rund 48 Stunden später Hilfe: Die Besatzung des Hongkonger Frachtschiffs «Chengtu» entdeckte am Freitagmorgen (Ortszeit) die beschädigte Segelyacht.
Davis und Jones konnten aus der «Windigo» gehievt und an Bord des Frachters geholt werden. Dort wurden sie medizinisch versorgt. Die rund elf Meter lange Segelyacht habe sich in einem desolaten Zustand befunden, wie ein Sprecher der neuseeländischen Marine sagt. Luken und Bullaugen seien geborsten, wodurch Wasser ins Bootsinnere drang.
«Wir hatten richtig Angst»
Das Wettervorhersage-System an Bord der «Windigo» habe versagt, worauf sie in den Sturm gerieten, berichtet Jones im Video oben. «Uns fehlten die aktuellen Wetterdaten – und dafür mussten wir bezahlen», so der 52-Jährige. «Wir hatten richtig Angst», schildert die 43-jährige Neuseeländerin den Horrortrip. «Wir sagten uns gegenseitig: ‹Hey, wir stehen das durch und alles kommt gut!›»
Wieder festen Boden unter den Füssen hatten Davis und Jones letzten Sonntag: Ein Schiff der königlichen Marine Neuseelands brachte die Schiffbrüchigen schliesslich nach Auckland. Unter Tränen wurden sie am Hafen von Freunden und Familienangehörigen empfangen.
Vom Segeln will das Paar vorerst nichts wissen: Auf die Frage, ob sie jemals wieder segeln würden, antwortete Jones: «Eine hübsche Farm mit grünen Wiesen ohne Meerblick - das wäre momentan genau das Richtige».
(dga)
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Konstruktionsfehler
Luken und Bullaugen waren geborsten... Das klingt für mich erstens wie ein Konstruktionsfehler, und zweitens wie ein nicht seetüchtiges Schiff...
das Schiff muss marode gewesen sein
Oder aber der Sturm war wirklich sehr heftig. War auch schon im Atlantik (Biskaya) im Sturm, da gingen Segel, Herd, und andere Sachen kaputt, aber dicht war es obwohl eher schlecht gewartet.