Australien

14. Mai 2018 10:08; Akt: 14.05.2018 10:08 Print

Pitbull-Mischling zerfetzt Model das Gesicht

Suzel Mackintosh (23) will als Model gross durchstarten. Dann beisst sie der Hund eines Bekannten ins Gesicht. Trotzdem will die junge Britin Karriere machen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Auf Instagram präsentiert sich Suzel Mackintosh von ihrer besten Seite: In Bademode, Dessous oder Streetwear macht die 23-Jährige aus London eine gute Figur, sie träumt von einer grossen Karriere als Model. Doch seit dem Silvesterabend ist nichts mehr wie zuvor.

Mackintosh besuchte Freunde in Australien, sie zelteten in einer abgelegenen Gegend. Der Freund eines Freundes hatte seinen Hund dabei, einen Staffordshire-Pitbull-Mischling. «Wir spielten tagsüber mit ihm, nachts sollte er im Auto schlafen», berichtete Mackintosh dem «Daily Star». Dann passierte das Unfassbare: «Ich wollte etwas aus dem Auto holen», erinnert sich die junge Frau. Sie habe den Hund gestreichelt, als dieser plötzlich ausgerastet und ihr ins Gesicht gesprungen sei. Sie sei nach hinten gefallen und habe gespürt, wie ihre Nase lose herunterhing.

«Ich sah aus wie der Joker»

«Ich sah aus wie der Joker», sagt Mackintosh, die ursprünglich aus Perth in Australien kommt. Eine Woche verbrachte die 23-Jährige danach im Spital, plastische Chirurgen versuchten, ihr Gesicht wiederherzustellen. Doch bis heute ist Mackintosh von Narben gezeichnet. Wegen eines Muskelschadens kann die Frau rechts ihre Oberlippe nicht heben.

Doch Suzel Mackintosh will kämpfen: Ihren Traum vom Modeln gibt sie nicht auf. «Ich wusste, dass all die Unsicherheiten, mit denen ich früher zu kämpfen hatte, nichts waren im Vergleich zu dem, was mir bevorstand», so die 23-Jährige. Sie habe sich im Spital ihren Tod vorgestellt.

Inzwischen arbeitet Mackintosh weiter und stellt sich auch bösen Angriffen im Netz. «Es gab viele Kommentare über mein Gesicht. Das war sehr schmerzhaft», sagt sie. Noch etwas anderes quält sie: Bis heute hat sich der Hundehalter nicht bei ihr entschuldigt. «Das tut fast mehr weh als die Verletzungen», sagte die junge Frau dem «Daily Star».

(mlr)