Wintersturm

08. März 2018 21:42; Akt: 09.03.2018 02:39 Print

An der US-Ostküste fällt Donnerschnee

Erneut brachte ein heftiger Wintersturm Chaos an die US-Ostküste. Gleichzeitig sorgte vielerorts ein Wetterphänomen für Erstaunen.

Donner und Blitze bei Schneetreiben: Amerikaner nahmen zahlreiche Clips des «Thundersnow» auf (Video: Webteam Tamedia).
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Ein heftiger Wintersturm hat an der Ostküste der USA erneut zu heftigem Schneefall, Stromausfällen und Verkehrschaos geführt. Derzeit sind über 50 Millionen Menschen von Sturmwarnungen betroffen.

Wo im Januar alle über den so genannten «Bomben-Zyklon» sprachen, ist jetzt der «Thundersnow» (Donnerschnee) in aller Munde. Dass dieses Wetterphänomen nicht ganz alltäglich ist, beweisen die zahlreichen Videoaufnahmen, die das Donnern bei teils heftigem Schneefall dokumentieren. In mehreren Regionen waren auch zahlreiche Blitze zu sehen.

Bei uns ist das Wetterereignis schlicht als Wintergewitter bekannt.
Was ein Sommer- mit einem Wintergewitter verbindet: Beide brauchen für ihre Entstehung starke Temperaturunterschiede zwischen der Luft am Boden und der in grösseren Höhen. Die Meteorologen-Faustregel besagt, dass die Temperaturdifferenz zwischen der bodennahen Luft und der Luft in rund 5,5 Kilometern Höhe mindestens 35 Grad betragen sollte, bevor ein Gewitter wahrscheinlich wird.

Weniger intensiv, da weniger energiereich

Im Sommer entsteht der Temperaturunterschied wegen der Sonneneinstrahlung, die den Boden erhitzt. Im Winter hingegen wird er durch die kalte Luft in den höheren Lagen verursacht.
Ist die Temperaturdifferenz gross genug, kann die feuchte Luft schnell aufsteigen. Schauer- und Gewitterwolken türmen sich auf.

Wie die Wärmegewitter im Sommer mit Blitzen und Starkregen sind Wintergewitter mit kräftigen Graupelschauern und Schneeschauern verbunden. Da kältere Luft jedoch weniger Wasserdampf enthält und somit weniger energiereich ist, sind diese Gewitter meistens weniger intensiv als die Gewitter im Sommer. Allerdings können Gewitter im Winterhalbjahr zu oft unerwartet starken Stürmen führen, wie es auf Wikipedia heisst.

(gux)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • K. Müller am 09.03.2018 04:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Texte

    Das Zukleistern von Videos mit riesigen Texten ist wirklich eine Meisterleistung...

  • Stefen am 08.03.2018 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich langweilig

    Bin letztes Wochenende im Jura gewesen... da hatte es mehr Schnee als im Video...

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  • Golgotha am 09.03.2018 01:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kleines Wortspiel

    DONNERschnee mit BLITZeis, sind eine gefährliche Kombination. Da sehen John TraVOLTa, James WATT, André-Marie AMPERE ziemlich alt aus.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Matti am 09.03.2018 11:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na toll

    Dann wird im Sommer von Donnerregen geschrieben, wenn es gewittert. Das Wort Donnerschnee hab ich noch nie gelesen oder gehört.

  • Singualr am 09.03.2018 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Katzenvideos

    "Dass dieses Wetterphänomen nicht ganz alltäglich ist, beweisen die zahlreichen Videoaufnahmen, die das Donnern bei teils heftigem Schneefall dokumentieren. ". Dann sind Katzen auch nicht ganz alltäglich, sonst gäbe es ja nicht so zahlreiche Videoaufnahmen auf Youtube.

  • marko 33 am 09.03.2018 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schneesturm

    Das gibt es in USA nicht jedes Jahr!

  • Wolke9 am 09.03.2018 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ionosphäre

    Seit dem 2. Weltkrieg forscht man im Militär, wie man das Wetter als Waffe einsetzen kann (owning the weather by 2025). Jetzt ist es über 70 Jahre später. Aber natürlich ist das nur eine Verschwörungstheorie.

  • Kathrin am 09.03.2018 07:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alte Weisheit

    Eine alte Weisheit meines Schwiegergrosi lautete: wenns is leer Holz schloht werds nomol chalt..!!!!! Hat noch jedes Mal gestimmt!

    • Jugni am 09.03.2018 20:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kathrin

      Okay.Das kann sehr gut sein.Die Natur auf der ganze Welt kann man nicht beeinflussen!Es ist halt so und auch gut wie es ist.Wir Menschen und Tieren müssen uns fügen.

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