Malaysian Airlines

17. Januar 2017 08:21; Akt: 17.01.2017 08:37 Print

Suche nach dem Flug MH370 wird eingestellt

Die vermisste Maschine der Malaysia Airlines wird wohl nie gefunden werden. Die Suche nach dem Wrack ist abgebrochen worden.

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Das Unglück bleibt vorderhand ein Rätsel: Das Wrack der vermissten Maschine der Malaysia Airlines dürfte verschollen bleiben. (17. Januar 2017) Ein australisches Frachtschiff zieht ein spezialisiertes Hightechgerät hinter sich her, mit dem die Black Box der verschwundenen MH 370 gesucht wird. (5. April 2014) Bei dem weissen Teil mit Loch könnte es sich um ein Bestandteil einer Flugzeugtür handeln: Dieses Bild hat ein vietnamesisches Aufklärungsflugzeug geschossen. Ein SH-60r Seahawk der US Navy hebt ab, um sich an der Suche nach dem vermissten Flugzeug zu beteiligen. Sein gestohlener Pass wurde offenbar von einem Passagier an Bord des verschwundenen Flugzeugs benutzt: Der italienische Tourist Luigi Maraldi zeigt während einer Medienkonferenz in Phuket seinen neuen Pass. (9. März 2014) Das Suchgebiet wurde erweitert: Ein Soldat der vietnamesischen Luftwaffe sucht von einem Flieger aus das Meer ab. (9. März 2014) Bisher blieb die Suche erfolglos: Vietnamesische Behördenmitglieder inspizieren in Ho-Chi-Minh-Stadt Schwimmwesten eines Suchflugzeuges. (9. März 2014) Will Angehörige der Passagiere nach Kuala Lumpur fliegen: Ignatius Ong von Malaysia Airlines während einer Pressekonferenz in Peking. (9. März 2014) Auf der Suche nach der verschollenen Maschine: Mitglieder der vietnamesischen Luftwaffe auf einem Suchflug. (9. März 2014) Beten am Flughafen von Kuala Lumpur für die Insassen des verschwundenen Fliegers: Angehörige einer buddhistischen Hilfsorganisation. (9. März 2014) Könnte vom vermissten Jet stammen: Eine Ölspur im Meer vor der vietnamesischen Küste. (8. März 2014) Das abgestürzte Flugzeug war im August 2012 offenbar in einen Unfall verwickelt, bei dem die Flügelspitze der Maschine abbrach: Die Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen 9M-MRO auf dem Flughafen von Shanghai. (10. August 2012) Die Suche nach dem Flugzeug läuft: Angehörige des Militärs der Philippinen studieren eine Karte. (8. März 2014) Zurück vom Suchflug: Eine Fokker 27 der philippinischen Luftwaffe auf der Basis Antonio Bautista in Puerto Princesa Stadt. (8. März 2014) An Bord des Flugzeuges waren 239 Menschen, darunter viele Chinesen: Angehörige auf dem Flughafen in Peking. (8. März 2014) Für die Angehörigen wurde auf dem Flughafen ein Warteraum eingerichtet: Eine Frau wird dorthin begleitet. (8. März 2014) Die Angehörigen beschweren sich über fehlende Informationen: Auf einer Tafel steht, der Flug MH370 sei verspätet. (8. März 2014) Das Medieninteresse in China ist riesig: Doch auch die Journalisten erhalten vorerst nur spärliche Informationen. (8. März 2014) Der Flug gilt offiziell noch als «verspätet»: Die Anzeigetafel am Flughafen in Peking. (8. März 2014) Über Vietnam riss die Verbindung zum Flugzeug ab: Eine Boeing 777-200 der Malaysia Airlines hebt vom Flughafen Narita in Tokio ab.

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Fast drei Jahre nach dem ungeklärten Verschwinden des Flugs MH 370 der Fluglinie Malaysia Airlines ist die Suche nach der Maschine eingestellt worden. Das teilte die Koordinierungsstelle für die Suche heute in Australien mit.

An Bord der Maschine, die am 8. März 2014 von den Radarschirmen verschwand, befanden sich 239 Menschen. Das Flugzeug war damals auf dem Weg von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur in die chinesische Hauptstadt Peking.

Der Vorfall bleibt ein Rätsel

Das Verschwinden der Maschine gehört zu den grössten Rätseln der Luftfahrtgeschichte. In der offiziellen Mitteilung zum Ende der Suche heisst es: «Heute hat das letzte Suchboot die Unterwassersuche beendet. Der Malaysia-Airlines-Flug MH 370 hat in dem 120'000 Quadratkilometer grossen Suchgebiet im südlichen Indischen Ozean nicht lokalisiert werden können.» Deshalb sei die Suche nun eingestellt worden.

«Die Entscheidung (...) ist nicht leichtfertig getroffen worden und auch nicht ohne Trauer», heisst es weiter in dem Communiqué. Die Hoffnung, dass das Flugzeug doch noch gefunden werde, wolle man aber nicht aufgeben. Die Entscheidung wurde von den Behörden in Malaysia, Australien und China gemeinsam getroffen, die an der Koordinierungsstelle beteiligt sind.

(fal/sda)