Gestellter Absturz

24. November 2012 18:42; Akt: 24.11.2012 19:04 Print

Tochter schockt besorgte Mutter mit üblem Streich

Samantha war von ihrer Mutter oft über die Gefahren des Grand Canyons gewarnt worden. Zu oft, fand die 22-Jährige, inszenierte ihren Absturz und schickte der Mutter ein Bild davon.

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Wer solche Kinder hat, braucht keine Feinde: Rebecca Busch hatte ihre Tochter mehrmals ermahnt, bei ihrem Ausflug in den Grand Canyon Mitte November vorsichtig zu sein und ja nicht herunterzufallen. Doch der 22-jährigen Samantha fiel nichts Besseres ein, als genau dies vorzutäuschen, ein Bild zu schiessen und ihrer überfürsorglichen Mutter zu schicken.

«Irgendwann auf der Wanderung fand ich eine gute Stelle, wo ich auf einem Felsvorsprung stehen konnte», sagte sie gegenüber dem US-Sender ABC. Ihr Freund habe die Kamera im «richtigen Winkel» gehalten und ein «tolles Foto» gemacht. Nachdem sie das Bild an ihre Mutter und deren Arbeitskolleginnen geschickt hatte, deaktivierte sie das GPS-Modul ihres Telefons, damit niemand ihre nächsten Schritte verfolgen konnte.

«Mein Herz hörte wohl während dreissig Sekunden auf zu schlagen», sagte Mutter Busch, die sich aber schnell von ihrem Schreck erholte. Das ist auch gut so, denn der nächste Schock könnte schon bald folgen: «Ich habe immer einen Streich auf Lager», sagte Samantha. Das Bild stellte sie später auf die Social-Media-Website Reddit. Ihr Post «Mami machte sich Sorgen wegen meinem Ausflug zum Grand Canyon, also schickte ich ihr dieses Bild» verbreitete sich rasend schnell.

(kri)