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Single-Frust
09. November 2012 19:48; Akt: 09.11.2012 19:48 Print
Unvermittelbar - Dating-Portal kickt Blondine raus
Wegen schlechter Erfolgsaussichten hat die deutsche Dating-Plattform ElitePartner eine zahlende Kundin rausgeschmissen. Die junge, schlanke und erfolgreiche Blondine versteht die Welt nicht mehr.

Das Online-Dating-Abenteuer endete für eine junge Deutsche im Desaster. (Bild: colourbox.com)
Dass die Zahl an Online-geschmiedeten Beziehungen in der Schweiz, aber auch weltweit stetig steigt, ist Fakt. Die nüchterne Selbsteinschätzung und das Abgleichen dieser Punkte mit einem potentiellen Traumpartner vereinte bereits Millionen von einsamen Herzen.
Bildstrecken Jede zweite Frau setzt dem Partner Hörner aufMit einem Porno-Star auf Männerfang Video
Secret Casual Dating
Da liegt es auf der Hand, dass sich unglückliche Singles früher oder später dem Online-Dating zuwenden. Ob für eine ernsthafte Beziehung oder einen kurzen Abstecher spielt dabei keine Rolle - für jedermann und jederfrau ist das passende Angebot vorhanden.
«Vermittlungschancen sehr gering»
Nicht egal ist jedoch, für welche Online-Partnerbörse man sich entscheidet. Denn das Geschäft mit der Liebe gedeiht und die diversen Anbieter haben sich spezialisiert. Es gibt Sites für schnelle Abenteuer, für Freundschaften oder ernste Beziehungen und es gibt Sites für die Eliten.
Dass gerade bei den Eliten nicht jedermann aufgenommen wird, ist an sich nur logisch, im konkreten Fall einer jungen Deutschen jedoch sehr merkwürdig. Wie «Die Welt», schreibt, hatte die Partnerbörse Elitepartner.de einer jungen Dame die Mitgliedschaft gekündigt. Begründung: «Vermittlungschancen sehr gering».
Account gesperrt
Aber der Reihe nach: Julia ist jung, blond und sportlich, sie hat an zwei Eliteuniversitäten studiert und ist gutverdienend. Julia hat nur ein Problem: Sie ist seit einem halben Jahr Single. Dieser Missstand bewegt sie dazu, sich auf der Single-Plattform Elitepartner.de anzumelden. An einem Sonntagabend ist es soweit, wie sie «Der Welt» erzählt.
Bereits am nächsten Tag kamen erste Anfragen von interessierten Männern. Doch als sie nur wenige Stunden später weitere Bilder zu ihrem Profil hinzufügen wollte, war ihr Account gesperrt. Die verdutzte Partnersuchende musste laut der «Welt» folgende Zeilen lesen:
«Sehr geehrtes Mitglied, wir bedauern, dass sich beim Abgleich Ihrer Daten mit den Profilen unserer übrigen Mitglieder nur eine äusserst begrenzte Anzahl von Mitgliedern ergab, mit denen Ihr Profil eine grosse Übereinstimmung hat. Das bedeutet, dass Ihre Vermittlungschancen mit ElitePartner leider sehr gering sind.»
Schneller Kontakt statt lange Beziehung
Julia war erschüttert. Von einem Partnervermittler verschmäht zu werden, bedeutete für sie die Höchststrafe. Zumal sie sich nicht erklären konnte, warum sie diese Härte erfahren musste. Schlecht sieht sie – nach eigenen Angaben - nicht aus und mit zwei Uni-Abschlüssen dürfte sie sich wohl auch zur Elite zählen. Alle Fragen des Portals habe sie ehrlich beantwortet. Wieso also die Absage?
Beantwortet wurde die Frage etwas weiter unten im Absage-Mail: «Wir möchten Ihnen jedoch eine erfolgversprechende Empfehlung geben: Bei unserem Partner FriendScout24 sind die Chancen auf interessante Kontakte für Sie besonders gross», steht da geschrieben. Für Nicht-Insider: FriendScout24 hat den Ruf, schnelle erotische Abenteuer zu vermitteln.
Übersetzt heisst dies also: ElitePartner befand Julia als nicht beziehungstauglich und servierte sie kurzerhand ab. Vielmehr solle sie sich eine schnelle Bekanntschaft suchen. Dass das Portal dabei eine zahlende Kunden rausschmiss, scheint diese nicht zu stören. ElitePartner wolle sich mit diesen Methoden die ausgewählte Klientel erhalten, heisst es dort.
(aeg)
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Alle 92 Kommentare

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Prost...
Wie wärs, wenn sich diese Plattform "Geld sucht Geld" nennen würde?
seien wir doch ehrlich...
sie ist zu intelligent und verdient zuviel. die meisten männer können über längere zeit nicht damit umgehen. weil sie doch das huschelchen am herd haben wollen. deswegen gelten selbstbewusste, intelligente, gut verdienende frauen als "schwer vermittelbar"
Nicht nur Fakes!
Nicht alle Profile auf den Dating Plattformen sind Fakes. Ich habe z.B. meine Frau auf Swissflirt kennengelernt!
Superdeal
Aus Russland?
Klischée....
*rolleyes* Ja ja, die lieben Klischées. Der Witz an der Sache ist ja, dass seriöse Uni-Studien aus DE und Skandinavien zeigen, dass die meisten Multi-Kulti Ehen von "Bildungsbürgern" geschlossen werden. Also nicht von wegen Strassenwischer, der sich da "eine Olga" kauft. CH-Frauen scheinen offensichtlich panisch Angst vor Geschlechtsgenossinen zu haben, die oftmals weitaus gebildeter und selbstbewusster sind als sie selbst und "nicht Kochen können" oder "sich nicht gut kleiden" obendrein nicht für ein emanzipatorisches Statement halten, sondern einfach für schlechten Stil ;)