Wrangelinsel

04. Oktober 2017 18:35; Akt: 04.10.2017 19:52 Print

Winterspeck anfuttern – 230 Eisbären vertilgen Wal

Auf der Wrangelinsel sind Eisbären zu einer besonderen Delikatesse gekommen: Die hungrigen Tiere konnten sich an einem gestrandeten Grönlandwal laben.

Wal-Schmaus: Die hungrigen Eisbären fressen einen Grönlandwal. Video: Tamedia/AP
Zum Thema
Fehler gesehen?

Bald zieht wieder der bitterkalte Winter über die Arktis. Bevor es aber so weit ist, gilt es, sich möglichst viel Winterfett anzufressen. Nicht immer ist dieses Unternehmen einfach für die Eisbären. Umso besser also, wenn ein gestrandeter Grönlandwal auftaucht. Auf der russischen Wrangelinsel im Arktischen Ozean kamen die Eisbären auf den Genuss einer solchen Delikatesse.

Die russischen Wildhüter vermuteten, dass sich rund 230 Eisbären beim Festmahl beteiligten. Unter ihnen befanden sich Männchen sowie Weibchen – mit teils bis zu vier Jungen im Schlepptau. Das Spektakel wurde von Touristen beobachtet, die an einer Schiffsreise im Artkischen Ozean teilnahmen.

(fur)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • müller am 04.10.2017 20:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    momol

    gibt ja genug von diesen bären! Nee spass, schade das die nächste generation solche bilder wahrscheinlich nicht mehr sehen wird. traurige menschheit

    einklappen einklappen
  • Ganzgenau am 04.10.2017 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selbstregelung und gerechtes Teilen

    Musste wohl so sein! Die Natur gab den Eisbären was sie brauchten

  • InMa am 04.10.2017 20:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wal

    wenigstens ist er nicht für nichts gestorben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Michael Jefferson am 05.10.2017 22:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein Festschmaus

    Wale sind sehr faszinierende Tiere, genauso wie Eisbären und alle anderen Tiere. So ist halt das Gesetz der Natur - Fressen oder gefressen werden. Den Eisbären wünsche ich guten Appetit, ist für die wahrscheinlich wie ein Restaurantbesuch im Steakhouse oder in der Fischerstube. Wer von euch ist mutig genug denn Eisbären die Pfeffermühle zu reichen ? :-D

  • Pablo am 05.10.2017 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Geschenk

    Wieso können die Japaner oder Chinesen nicht einen gefangenen/erlegten Wall jedes Jahr vor dem Winter dort ablegen und das Überleben vieler Eisbärren währe vielleicht gesichert.

  • Kind des Waldes am 05.10.2017 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Effizienz zum Abschauen

    1 Tier genügt um 230 Bären für eine Weile zu versorgen. Obwohl "die Krone der Schöpfung" können wir punkto Effizienz und Respekt dem Leben gegenüber, noch exztrem viel von Tieren lernen. Zugegeben, ein Wal ist einiges grösser als ein Kälbchen, doch benötigt ein Eisbär auch ungemein mehr an Energie, als ein wohlstandsübersättigter 1. Welt Bewohner eines Menschen. So abstrakt ist der Vergleich also gar nicht. Doch wir massenhalten uns als Menschheit alleine nur an Rindern (sic), eine Milliarde Tiere. Von Schweinen, usw. noch gar nicht angefangen... Wahnsinn ist noch weit untertrieben.

  • Martin L. am 05.10.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    geht das überhaupt legal

    dürfen Sie das ? Ich dachte bis jetzt Walfische seien geschützt. Ich hoffe doch sehr dass die Eisbären über eine entsprechende Bewilligung verfügen...

    • barbara am 05.10.2017 13:44 Report Diesen Beitrag melden

      keine fische

      nein, walfische sind nicht geschützt, weil es sie gar nicht gibt! wale sind keine fische, sondern im meer lebende säugetiere

    einklappen einklappen
  • Besorgter am 05.10.2017 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    aber die Bären

    haben den Wal schon zu wissenschaftlichen Zwecken erlegt, denn Walfang nur so zum Verspeisen ist verboten, im Fall!