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11.11.2012 Print

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Titel als Grafik «Der Biber-ist los»

Neben der traditionsreichen Fasnachtszunft in der Stadt gehen oft kleine und feine Guggen auf dem Land vergessen. Zu Besuch bei den «Ventil-Blöterler» in Biberist.

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Was vor 50 Jahren mit einem Mini-Motorradclub in Biberist begann, ist 2012 eine lustige Truppe von rund 40 Närrinnen und Narren. «Wir sind eine frische Alternative zu den grossen, traditionsreichen Guggen in der Stadt», erklärt Manuela Buchacher, seit 13 Jahren mit Trompete bei den Ventil-Blöterler dabei. «Mit unseren Auftritten in der Region heizen wir dem einen oder anderen Anlass im ländlichen Solothurn ein», so Manuela Buchacher mit einem Augenzwinkern.

«Wenn ich meine Gugge anziehe, habe ich für eine Weile eine Narrenfreiheit, die ich sehr geniesse», erklärt Julie Mollica, seit 6 Jahren ebenfalls als Trompeterin unterwegs für die Ventil-Blöterler. Für Julie macht die Gemeinschaft mit den Narrenfreundinnen und -freunden den Reiz des «Fasnächtlen» aus. «Bei Kälte, Wind und jedem Wetter versuchen wir, immer die beste Darbietung zu bringen. Der musikalische Anspruch hat sich verändert in den letzten Jahren. Seit einiger Zeit proben wir konsequent ab Blatt, und unser Repertoire ist deutlich breiter geworden. Wir sind gewappnet für die nächsten 50 Jahre.»

Wo eine Guggenmusik auftritt, ist auch der Alkohol nicht weit, so das gängige Klischee. «Klar wird das häufig so gelebt. Dadurch gehen aber die schönen Fasnachtstraditionen vergessen oder gar verloren. Wir finden es schade, dass Fasnachts-Gruppen vor allem darauf reduziert werden», sagt Manuela Buchacher. Auf diese Disziplin ist die Gruppe stolz, auch dass der Alkohol nicht die Grundmelodie in ihrer Musik ist. Für diese Seriosität erhielten sie auch schon den Spitznamen «Mineralwasser-Gugge», erinnern sich beide lachend.

Die Ventil-Blöterler fahren besser dank PostFinance
Im Wettbewerb «Vereinsträume» von PostFinance haben sich die Ventil-Blöterler gegen rund 100 Vereine durchgesetzt und konnten sich - passend zum 50jährigen Jubiläum - den langjährigen Traum eines Anhängers für den Transport der Instrumente erfüllen.

Bilder: Martina Lüscher