Starch - das Tour-Tagebuch

04. September 2009 08:11; Akt: 07.09.2009 13:38 Print

Bier gegen die Leber und den JetlagBier gegen die Leber und den Jetlag

Nach einem Tag Instrumente-Shoppen und Jetlag in Bier ertränken haben die Jungs von Starch auch schon ihren ersten Crash-Kurs in australischem Slang erhalten - «bonza mate»!

Bildstrecke im Grossformat »
Auf den Strassen von Hangzhou. Das Konzert im 789 Club war sehr gut besucht und das erste durchgehend authentisch chinesische Publikum schien die Starchmusik auch zu mögen. Der Veranstalter gestaltete das Plakat für den Konzertabend mit einigen Highlights der Bilder aus dem Starch-Blog. Leckere Ente, wunderbares Sweet and Sour Pork, grossartiges Lamm mit Erdnüssen und nicht nur Hühnerköpfe, -beine, Kutteln, Frösche und anderes abartiges Getier kamen auf den Tisch. Fondue-Chinoise der Extraklasse. Die Basissuppe besteht aus einem ganzen gehackten Huhn… mit samt Kopf und Hühnerkrallen und war leckerer als es auf den ersten Blick aussieht. Kaum gelandet, gibts schon den ersten Schock: Die Horror-Taxifahrt hat die Band mit Müh und Not verdaut. An diesen Anblick werden sich die Jungs in Shanghai gewöhnen müssen: Schwarzer Himmerl ist Dauerprogramm. Der chinesische Garry Shider in heissen Höschen: Die perfekte Animationsmaschine. Tanzen in der Öffentlichkeit wird gebüsst: Nur eines von vielen kuriosen Verboten in Singapur, die Starch nicht wirklich ernst nehmen können. Darum machten sie sich nach getaner Arbeit und wieder aufgestocktem CD-Vorrat auf nach Phuket. Surfen, Vespa fahren und einfach die Zeit geniessen: Ein guter Plan, würden wir mal sagen. Zuerst waren sie ja nicht sonderlich begeistert über die Umbuchung an ein Oktoberfest - aber als sie dann da waren, wars auf einmal gar nicht soooo schlimm ... So wie sich das gehört: Die Schweizer Band rockt einen Club nach dem anderen - auch am anderen Ende der Welt. Wunderbare Aussichten für Starch in Kuala Lumpur! Starch sollten sich an die 5-Sterne-Hotels nicht zu sehr gewöhnen: Bald ist der Spass - leider - vorbei ... ... Aber bis dahin wird es den Jungs bestimmt nicht langweilig. Ein Konzert folgt dem anderen: Wie der Auftritt anlässlich der Eröffnung eines grossen Kunstmarktes mit zwei lokalen Ska-Bands. Aber leider fiel dieses Konzert buchstäblich ins Wasser: Nachdem am ganzen Tag die Sonne schien, kam pünktlich zum Konzertbeginn eine Gewitterfront auf. Also machten sich die Schweizer Band auf in den überfüllten Zug, um 16 Stunden mit viel zu viel Gepäck zu verbringen. Die unbequeme Reise hat sich aber gelohnt ... In Butterworth fand ihr nächstes Konzert im «g-Club» statt. Raxx hatte sogar die Ehre mit Alyson Joyce, ehemals Backgroundsängerin von Duran Duran, ein paar Jazz und Soul Klassiker zu performen. Willkommen in Bangkok, Starch! Und was tut man am ersten Tag in der 14 Millionen Stadt? Richtig, man gibt sich gleich mal das volle Touristenprogramm: TukTuk fahren, mit einem Langboot durch die Kanäle schippern sich vom Mototaxi in diverse Paläste chauffieren lassen. So ein anstrengender Tag ... Gut wartet ein grosszügiges Buffet auf die Schweizer Band. Mhmm ... Nach drei Tagen Sightseeing, Clubbing, Thai-Massagin‘, Noodeleating und Akklimatisierung an das feuchtwarme Klima Thailands stand dann das wohl wichtigste und grösste Konzert der Tour an: ... STARCH – Live @ Bangkok 11th International Festival of Music and Dance. Und weil das Konzert so ein Erfolg war, ... ... konnten sich die kleinen Stars gar nicht mehr vor Fans retten. Ein Autogramm da, ein Foto hier, ein Interview dort: Da fühlt man sich gleich wie ein ganz Grosser. Das war also das letzte Konzert in Australien: Im «View Factory» in Newcastle spielten die Jungs zwischen Spaghetti und Rocketsalad mit Tofu ihren Schweizer Funk. Eine würdige Unterkunft: Ein riesiger Dachstock direkt über dem Club, vollgestopft mit alten Drumsets, Surfboards, Bildern, Möbel aller Art ... und ein bisschen Staub. «Wer die Skyline Sydneys bei Nacht und in vollem Lichterglanz erleben will, sollte unbedingt mit der Fähre nach Manly tuckern.» - die Band hat gesprochen. Und hier versuchen sie gerade ihr Equipment los zu werden ... schlussendlich doch noch mit Erfolg. Starch in Sydney. Wuhu! Für einmal machten nicht Starch Musik, sondern hörten selbst zu - und das unter anderem diesem Gitarristen aus ... Raten Sie mal? Richtig: Basel! (War ja auch nicht schwer ...) Sydney ist schon toll, nicht wahr? Also mit Ausnahme von Sandstürmen natürlich. Das Schlimmste von der «Apokalypse» hatten sie zwar verschlafen - aber auch die Starch-Jungs mussten mit Schal und Sonnenbrille aus dem Hotel. Sänger «Johnny» gab ein Kifferlied nach dem anderen zum Besten. Endlich mal wieder eine Show in einer richtigen Stadt mit ordentlicher Skyline, pulsierendem Zentrum und für einmal nicht in einem Backpacker-Dorf: Brisbane erwartet Starch bereits. Im Club X&Y werden die Jungs ihr nächstes Konzert spielen. Sieht doch schon mal ein bisschen edler aus als die Schuppen, die sie davor gerockt haben. Und bis es soweit ist, üben sie noch ein bisschen ... (nicht, dass sie es nötig hätten.) Darum geniessen Starch auch lieber diese Aussicht in Byron Bay als in der Hippiekommune zu sitzen. Die Menge tobte wieder einmal: Starch sind in Australien schon kleine Stars. Und so entspannt man sich vom Tour-Stress: Yoga für die Musiker-Seele. Hier drin werden die Jungs noch viele, viele Stunden verbringen müssen ... Nach 480 Kilometern auf Achse, Schlaglöchern und Bodenwellen, ungefähr 48 toten Kängurus und zum Teil bis zu 14 Kilometern Strasse bis zur nächsten Kurve kamen Starch endlich vor der dem «Capella Cultural Center» an. Die Leuchtreklame versprach Grosses. Doch die Ernüchterung war gross, als wir erfuhren, dass es sich beim heutigen Konzert um einen «Non Alcoholic Youth Event» handelte. Die Jungs waren verblüfft: Der Bauarbeiter am Schlagzeug. Gar nicht so einfach, einen Koala einzufangen ... aber immerhin schafften es Starch das schläfrige Tier auf der Cam festzuhalten. Was wünscht man sich mehr? Ein Backpacker direkt am Meer. Besser als auf jeder Postkarte! Trucks sind in Australien nichts Ungewöhnliches. Hier lässt sich der Abend gut ausklingen: Hier genossen Starch ein kühles Guinness und vergnügten sich beim Poolbillard gegen die Lokalmatadoren. Von 13- bis 76-Jährigen: Alles tanzte zur Musik von Starch. (Ja echt jetzt, man sieht sie auf diesem einen Bild halt nicht...) Grosses PA, Monitore, Mics, Mischpult und alles, was man so für einen amtlichen Gig braucht. Das Equipment wie gewohnt chaotisch geordnet. Das «Court Theater» in Townsville - ein verschlafenes Städtchen. Aber ein ganz anderes Bild bot sich den Jungs, als sie den Saal betraten ... Und weiter gehts - aber immer schön angeschnallt. Sonst droht den Herren nämlich eine 300-Dollar-Busse. Die Schweizer rocken das «Green Ant» - trotz Dezibelbeschränkung. Schnorchelteam Starch ist bereit, Australien zu erobern. Die Promo für ihr erstes Konzert läuft wie von selbst. Simi mit Equipment auf dem Weg zum ersten Konzert im Club «Heritage». Den Jetlag haben Starch, nach einigen Anfangsschwierigkeiten, ... ... auf ihre eigene Art und Weise überlistet. Cheers, Beni! Die Plakate für das erste Konzert im «Green Ants» hängen bereits in der ganzen Stadt und ... ... die erste Einführung in die australische Slangkultur haben sie auch gemeistert. Ihr Lehrer war kein Geringerer als der Ururur...enkel von Kaiser Wilhelm himself! Nach Zwischenstopps in London, Bangkok und Sidney, zwei ausgedehnten Schlaftablettenpartys und einigen sehr leckeren Flugzeugverpflegungen haben Starch endlich ihr erstes Tourziel in Australien erreicht: Cairns. Dass die Grössenverhältnisse hier Down Under ein wenig anders sind als in der Schweiz, wurde den Jungs bereits klar, als sie die 50-Cent-Münze mit unserer heimischen 50-Rappen-Münze verglichen ...

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

In weiser Voraussicht haben wir uns gleich zu Anfang der Tour ein paar Off-Days eingeplant, da noch einiges zu organisieren ist, bevor die Tour am Freitag dann wirklich losgeht. Der Tour-Bus ist am Start und abgesehen von ein paar Kleinigkeiten in einem Topzustand. Die Fenster lassen sich nicht runterkurbeln, wodurch ein desaströses Raumklima zu befürchten ist, und das Steuerrad ist auf der falschen Seite angebracht. Dafür ist er schön geräumig, weiss, mit ein paar Dellen und dem obligaten Kängurufänger.

Starch empfiehlt: Bier gegen Jetlag

In Cairns leben wohl mehr Backpacker als Koalabären und darum haben wir uns gleich in einem der zahlreichen Backpackerhostels einquartiert. In den Zimmern fehlen leider Fenster ... was uns ein wenig beunruhigt. Den Jetlag haben wir gestern Nacht, nach einigen Anfangsschwierigkeiten, auf unsere eigene Weise überlistet (siehe Bildstrecke).

Da uns noch einiges an Equipment, wie ein Drum, Micstands und anderes fehlte, ging ein Teil der Band heute auf Shoppingtour. Brockenhäuser, Musikshops, Bandräume etc. wurden abgeklappert, so dass wir nun alles zusammen haben, um endlich spielen zu können. Die Plakate für unser Konzert im «Green Ants» hängen bereits in der ganzen Stadt. Ausserdem haben wir gestern eine kleine Einführung in die australische Slangkultur erteilt bekommen. Und zwar von niemand Geringerem als dem Ururur.....enkel von Kaiser Wilhelm himself!

Wir wissen nun, dass AC/DC «äcadäca» ausgesprochen wird, das «geil» «bonza mate» heisst und man «DryAsADeadDingosDongle» für «Ich brauch mal ein Bierchen» sagt.

Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren