Michael Mittermeier

04. März 2010 15:01; Akt: 04.03.2010 15:14 Print

«Ich zerre meine Tochter nicht vor eine Kamera»«Ich zerre meine Tochter nicht vor eine Kamera»

Michael Mittermeier will sein Privatleben privat halten: Der deutsche Comedian findet es «billig», als Promi seinen Nachwuchs zum Wohle der Einschaltquote in die Medien zu bringen.

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«Ich gehöre nicht zu den Promis, die sich ständig in Szene setzen», sagte Mittermaier «Tele 5». Sein neues Buch «Achtung Baby», in dem der 43-jährige Bayer davon berichtet, wie seine zweijährige Tochter Lilly sein Leben veränderte, sei zwar intimer als seine bisherige Arbeit, «aber ich zerre meine Tochter nicht vor eine Kamera, um damit mehr Quote zu machen. Das ist mir zu billig!», betont er.

Vaterrolle mit Humor

Seit der Geburt seines Sprösslings sieht der Spassvogel die Welt mit anderen Augen. Während er früher noch über «Arschlochkinder» lästerte, sorgt er nun mit seinen unbeschönigten Erfahrungen als Vater für Lacher. Gemeinsam mit seiner Frau Gudrun müsse er sich mit «weniger Schlaf» zufrieden geben und könne sich viele Freiheiten nicht mehr erlauben. «Aber der Gewinn von so einem kleinen Wesen ist nicht zu messen», so Mittermeier. «Die Liebe, die man empfindet und die einem entgegengebracht wird, ist pur, ohne Wenn und Aber. So wie Liebe eigentlich sein soll.»

Nein, so war es nicht!

Die Schwangerschaft seiner Liebsten habe das Paar ausserdem enger zusammenrücken lassen. «Wir sind jetzt immerhin seit 20 Jahren zusammen und es war nicht so, dass wir ein Kind gebraucht hätten, um uns wieder näher- zukommen, aber es war schon eine tolle Komponente», enthüllt der Entertainer. Sein neues Buch wird Mittermeier derweil im März und April auf Lesetouren seinem Publikum näher bringen. Im August gibt er dann schon mal einen Vorgeschmack auf das dazugehörige Live-Programm, das er im Herbst dieses Jahres starten wird.

(bang)