Lady Gaga vs Beyoncé

12. März 2010 10:27; Akt: 13.03.2010 15:32 Print

«Killt man eine Kuh, muss man Burger machen»«Killt man eine Kuh, muss man Burger machen»

Die gesammelten Weisheiten von Lady Gaga mögen vielleicht nicht gerade mit Homer mithalten. Ihr neuer Clip «Telephone» mit Beyoncé ist aber eines jener epischen Werke, die für immer in der Ruhmeshalle der Popkultur sein werden.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Siehe da: Trotz der vielzitierten Krise der Musikindustrie werden immer noch Videoclips gedreht, bei denen weder Aufwand noch Geld gescheut wurde. «Telephone» vom Regisseur Jonas Åkerlund ist einer davon. Geschlagene neuneinhalb Minuten dauert der Clip und bietet nebst Haupt- und Selbstdarstellerin Lady Gaga auch Soul-Queen Beyoncé und Model und Schauspieler Tyrese Gibson.

Darin lernt der Betrachter folgendes:

-Nicht nur in Musik und Selbstdarstellung, sondern auch in Sachen Musikvideos hat Lady Gaga ihr gesamtes Wissen von Madonna gelernt (genauer: Vom «Hung Up»-Videoclip).
-Eine zünftige Portion Tarantino-Zitate schadet nie.
-In Amerika gibt es Gefängnisse eigens für «Bitches». Klar, dass es dort mitunter hoch zu und her geht.
-Die Zigarettenstummel-Brille und die Colabüchsen-Frisur sind die wohl gelungensten Lady-Gaga-Styling-Ideen bisher.
-Lady Gaga und Beyoncé sind grossartige Unterhalterinnen. Aber lausige Philosophinnen. Kostprobe gefällig? «Sobald man 'ne Kuh tötet, muss man auch 'nen Burger machen.» Oder: «Vertrauen ist wie ein Spiegel. Man kann ihn flicken, wenn er kaputtgeht, doch man sieht danach immer noch den Sprung.»

Alles in allem ergibt das einen wunderbaren Mix aus Populärkultur-Ikonografie und Lady Gagas Do-It-Yourself-Optik, das schlicht und einfach eine Augenweide ist. Viel Vergnügen!

(obi)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • oli am 23.03.2010 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    20min

    Was soll an dem Spruch mit dem Spiegel so schlecht sein? Ist das Talent der Medien, überall etwas schlechtes finden.

    • ma diss am 23.03.2010 21:51 Report Diesen Beitrag melden

      das dacht ich auch

      ich finde da ist echt was dran, voll. ich find den spruch also wirklich auch nicht schlecht....kritisieren ist halt am ein fachsten....

    einklappen einklappen
  • tttt am 21.03.2010 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    schwach

    diese sülze ist làcherlich, die popkultur von heute ist beschämend

  • Jester T am 18.03.2010 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Das beste an den Kritiker

    Sie können wegen jedem Ding rummeckern, aber gegensatz zu Lady Gaga sind sie dadurch nicht berühmt geworden ;) Ich finde das sie sich gut schlägt, sie ist keine Diva, aber sie hat das Zeug die Musik nach ihr zu leiten.