Verurteilter Jacko-Arzt

28. Januar 2012 15:36; Akt: 28.01.2012 15:36 Print

Dr. Conrad Murray kann nicht mehrDr. Conrad Murray kann nicht mehr

Michael Jacksons ehemaliger Leibarzt Dr. Conrad Murray, der wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren hinter Gittern verurteilt wurde, hat seine Freilassung beantragt.

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Der Prozess gegen Michael Jacksons früheren Leibarzt wurde in Los Angeles am 27. September eröffnet. Der Herzspezialist Conrad Murray ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem 58-jährigen Mediziner bis zu vier Jahre Haft. Am 7. Oktober wurde Murrays Aussage bei der Polizei vor Gericht erstmals öffentlich abgespielt. Auf Plakaten und mit lauten Rufen forderten Jackson-Fans «Gerechtigkeit für Michael» ... ... und wünschten Jacksons Leibarzt nichts Gutes. Jacksons Geschwister Randy und Janet Jackson bei ihrer Ankunft am Gericht ... ... und auch La Toya Jackson verfolgt den Prozess. Im Gerichtssaal wurde ein Bild gezeigt von Micheal Jacksons Holmby Hills Schlafzimmer. Richter Michael Pastor wird das Urteil im Prozess fällen. Auch Kai Chase, die persönliche Köchin des King of Pop musste vor Gericht aussagen. Alvarez fügte hinzu, er habe zunächst angenommen, er solle die Gegenstände verpacken, weil Jackson ins Krankenhaus gebracht werde. Jacksons Bodyguard Alberto Alvarez sagte aus, Murray habe ihn angewiesen, einen Infusionsbeutel mit einer Kochsalzlösung in einer Tüte zu verstauen. Am dritten Prozesstag führte Staatsanwalt David Walgren ein Fläschchen Propofol als Beweisstück vor. Eine Überdosis des Betäubungsmittels soll zum Tod von Jackson geführt haben. Ein weiterer Sanitäter, Martin Blount, bestätigte Senneffs Einschätzung, Jackson sei kurz nach der Ankunft der Rettungskräfte gestorben. Ausserdem erklärte Blount, er habe beobachtet, wie Murray die auf dem Boden liegenden Flaschen Licodain griff und in eine schwarze Tasche warf. Senneff wirft Jacksons Leibarzt Verschleierung vor: Murray habe nie gesagt, dass er seinem Patienten das Anästhetikum Propofol gegeben habe. Am vierten Prozesstag sagte der Rettungssanitäter Richard Senneff vor Gericht aus. Diverse medizinische Gutachten werden präsentiert ... ... Obduktionsberichte ... ... Polizeinotizen ... ... ... Infusions-Spritzen ... ... genaue Berechnungen zum Mageninhalt Jackos ... ... und immer wieder: ... ... Fotos ... ... aus der Neverland-Ranch ... ... vom Zeitpunkt des Todes von Michael Jackson. Polizeidetektiv Scott Smith sagt aus ... ... während sich Richter Michael E. Pastor fragt ... ... weshalb das Datum auf dem Obduktionsfoto falsch sei. Langsam wird es eng für den früheren Leibarzt Dr. Conrad Murray (l.) und sein Verteidiger J. Michael Flanagan. Der Gerichtsmediziner Dr. Christopher Rogers (mit Staatsanwalt David Walgren r.) zweifelt derweil die Version der Verteidigung an, wonach sich Jackson die tödliche Überdosis Propofol selbst verabreicht haben soll. Am 11. Oktober 2011 wird der Jury das wohl letzte Bild des toten King of Pop vorgelegt. Die Aussage von Alon Steinberg am 12. Oktober belastet Murray zusätzlich: Der Herzspezialist sagte, Michael Jackson wäre noch am Leben, wenn Murray rechtzeitig die Sanitäter gerufen hätte. Shafer hatte zu Protokoll gegeben, Murray habe seinem Patienten eine tödliche Menge des Narkosemittels Propofol intravenös verabreicht - etwas was, Verteidigungs-Chef Ed Chernoff (l.) freilich bestreitet. Die Verteidiger des wegen fahrlässiger Tötung angeklagten Herzspezialisten Conrad Murray griffen die Aussage des renommierten Anästhesisten Steven Shafer (l.) an. Zuvor sprachen im Prozess viele Indizien gegen Murray: Am 21. Oktober 2011 wurden die Zeugen geladen. Viele Jacko-Fans glauben jedoch fest an die Schuld des Arztes und protestierten auch am 28. Oktober vor dem Gerichtsgebäude gegen den «Dr.Death». Damit wird der Angeklagte Leibarzt Conrad Murray entlastet. Gemäss dem Gutachter Paul White könnte Popstar Michael Jackson sich die tödliche Dosis Propofol selber verabreicht haben. : Im Prozess gegen den Leibarzt des verstorbenen Popstars Michael Jackson beraten die Geschworenen über ein Urteil. Am wird das Urteil gefällt. Conrad Murray, Jacksons ehemaliger Leibarzt, wird der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Das Strafmass für den bereits schuldige gesprochenen Conrad Murray beträgt vier Jahre.

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Der Mediziner wurde wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt. Ihm wird zur Last gelegt, 2009 den Tod Michael Jacksons durch eine Überdosis des Narkosemittels Propofol herbeigeführt zu haben.

Bereits vergangenen Monat legte Murrays Anwalt Einspruch gegen das Urteil ein, nun beantragte er, seinen Mandant ohne Hinterlegung einer Kaution frei zu lassen.

Mit Fussfessel in die Freiheit?

Die Webseite TMZ.com berichtete dazu, Murray behaupte, der Prozess gegen ihn sei nicht fair gewesen: «Während des Prozesses wurden unangemessen viele Beweise und Zeugen der Verteidigung nicht zugelassen. Das führte dazu, dass die Grundrechte des Angeklagten auf ein ordentliches Gerichtsverfahren, eine angemessene Verteidigung und eine effektive Rechtsberatung verletzt wurden», hiess es in dem Dokument, dass Murrays Anwälte bei Gericht vorlegten.

Der Verurteilte lebt derzeit in Einzelhaft unter strengsten Sicherheitsauflagen. Sollte sein Antrag auf Freilassung gestattet werden, würde er mit einer elektronischen Fussfessel in Freiheit leben. Der einstige Herzchirurg plant seine Zukunft mit Nicole Alvarez, der Mutter seiner Kinder, und möchte eine Arbeit ausüben, um seine Familie unterstützen zu können.

Dabei wird er sich allerdings beruflich neu orientieren müssen: Als Teil seiner Strafe wurde Dr. Conrad Murray die Zulassung als Arzt entzogen.

(CoverMedia )

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  • dario am 29.01.2012 11:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ungerecht

    Ich denke er wurde mit dem entzug seiner Lizenz als arzt schon genug bestraft.

  • Peter Aebischer am 29.01.2012 09:05 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslänglich...

    Jeder Arzt hat eine enorme Verantwortung gegenüber seinen Patienten.Dementsprechend müsste bei fahrlässigen eingriffen die zu Verstümmelungen oder gar zum Tode des Patienten führen mit Lebenslanger Haft verurteilt werden.Nur so hätte die Strafe eine abschreckende Wirkung.

  • a.l am 28.01.2012 20:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jackson zerstörte sich selber

    es ist unfair, einfach seinem leibarzt die schuld zu geben. micheal hat sich selber zerstört, er ist selber für sich verantwortlich. lasst den armen arzt doch mal in ruhe!!

    • Sirius am 29.01.2012 06:28 Report Diesen Beitrag melden

      Krankhaft

      Finde ich auch. Ich kann meinen Körper nicht völlig zerstören und dannach den Ärzten die Schuld geben wenn mir nicht mehr zu helfen ist.

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