Zum Jubiläum

02. März 2012 13:55; Akt: 02.03.2012 14:08 Print

50 Jahr, blondes Haar

Happy Birthday, Jon Bon Jovi! Ihm haben wir nicht nur zahlreiche Ohrwürmer zu verdanken, sondern auch eine beeindruckende Folge voluminöser Frisuren. Die Mega-Mähne im Wandel der Zeit.

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Aber er reitet ein Pferd aus Stahl, verdammt! Ein Pferd aus Stahl!

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Vergangene Woche feierte Pumuckel seinen 50. Geburtstag, heute Jon Bon Jovi. Viel gemeinsam haben die beiden nicht, höchstens vielleicht den Wuschelkopf. Vom Wischmop zur adretten Kurzhaarfrisur - Rocksänger Jon Bon Jovi geht offenbar gerne zum Coiffeur. Zum Jubiläum schenken wir ihm obige Bildstrecke.

Gutmensch

Was sich der Musiker – ausser unserer schönen Bildstrecke, natürlich - zum Geburtstag wünscht? Am vergangenen Montag startete er einen Spendenaufruf für seine Hilfsorganisation, die in Not geratene Menschen mit Nahrungsmitteln und günstigen Wohnungen versorgt. Er hoffe auf 5000 US-Dollar.

Ein vergleichsweise bescheidener Geburtstagswunsch, angesichts der Heerscharen von Anhängern, die sich der Jubilar und seine nach ihm benannte Band in fast 30 Jahren mit kraftvollen und manchmal auch sozialkritischen Rockballaden wie «Livin' on a Prayer» erspielt haben. Über 100 Millionen Alben haben Bon Jovi weltweit verkauft und sind nach offiziellen Angaben vor mehr als 34 Millionen Zuschauern aufgetreten. Allein die Facebook-Seite der Gruppe hat über 16 Millionen Fans.

Mit seinem Geburtstagswunsch ist Bon Jovi übrigens auf einem guten Weg. Schon am Tag nach seinem Aufruf hatten Fans die Hälfte der anvisierten 5000 Dollar für die Jon Bon Jovi Soul Foundation gespendet.

Es war einmal ...

Mit seinen 50 Jahren auf dem Buckel hat der Sänger schon einiges erlebt. Alles begann in Perth Amboy im US-Staat New Jersey, gleich gegenüber von New York City, wo der Nachfahre sizilianischer Einwanderer geboren wurde. Jon Francis Bongiovi, wie er eigentlich heisst, lernte Gitarre, nahm Gesangsunterricht und gründete als Teenager seine erste Band. 1983 folgte der erste Plattenvertrag, für den der Musiker seinen Nachnamen vereinfachte und sich Mitstreiter suchte: Gitarrist Richie Sambora, Schlagzeuger Tico Torres, Keyboarder David Bryan und Bassist Alec John Such - Letzterer verliess die Band 1994.

Mit dem Debütalbum «Bon Jovi» schaffte es die Gruppe ins Vorprogramm von ZZ Top und den Scorpions. Der weltweite Durchbruch kam aber 1986 mit der dritten Platte «Slippery When Wet» und Hits wie «Livin' On A Prayer», «You Give Love A Bad Name» und «Wanted Dead Or Alive». Das Album hielt sich fast ein ganzes Jahr in den Top Ten der US-Charts. Mit dem Nachfolger «New Jersey» und Singles wie «Bad Medicine» sammelte die Band weitere Platinplatten.

An die Verkaufszahlen der späten 80er-Jahre konnten Bon Jovi nie mehr anschliessen. Die letzten drei Platten, darunter das elfte und bislang letzte Studioalbum «The Circle», waren zumindest in Deutschland aber stets auf Platz eins der Charts eingestiegen.

Daneben versucht sich Jon Bon Jovi seit 20 Jahren auch als Schauspieler. Seine erste grössere Rolle hatte er als namenloser Maler in «Moonlight & Valentino» mit Gwyneth Paltrow. Ausserdem war er in zehn Folgen der TV-Serie «Ally McBeal» und kürzlich im Episodenfilm «Happy New Year» neben Robert De Niro und Michelle Pfeiffer zu sehen.

Glücklich in der Liebe, Glück im Spiel

Während Sambora und Torres mit ihren Scheidungen von Schauspielerin Heather Locklear beziehungsweise Supermodel Eva Herzigova in den Klatschspalten auftauchten, ist der Sänger seit mehr als 20 Jahren mit seiner Jugendliebe Dorothea verheiratet. Das Paar hatte 1989 während der zweiten Welttournee der Band in Las Vegas geheiratet und hat vier Kinder im Alter von 7 bis 18 Jahren.

«Meine Frau ist der Boss - und sie ist tolerant», hat der Sänger das Geheimnis seiner langen Ehe beschrieben. «Sie lässt mir mein Rockstar-Leben, und ich muss nicht jeden Tag fünfmal zu Hause anrufen.» Allerdings muss sich Bon Jovi nach einer Tour erst wieder an das Familienleben gewöhnen. «Wenn du dann wieder zu Hause bist und die Treppe runterläufst, wartet dort unten niemand auf dich und applaudiert.»

Der 50. Geburtstag dürfte den Musiker nicht in eine Krise stürzen. «Ich fühle mich eigentlich immer wie 18», hat er festgestellt.

(sim/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Henry Müller Lenzburg am 02.03.2012 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Echt alles echt ??

    Naja, der Haarausfall macht wohl komischerweise immer halt vor Prominenten und Musikern und CEO's, obwohl 50 % der Männer davon betroffen sind... schööne Toupets :-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Henry Müller Lenzburg am 02.03.2012 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Echt alles echt ??

    Naja, der Haarausfall macht wohl komischerweise immer halt vor Prominenten und Musikern und CEO's, obwohl 50 % der Männer davon betroffen sind... schööne Toupets :-)

    • tim toupet am 02.03.2012 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ?!?!

      haarimplantate! !!!!!!!

    • Haarigs am 03.03.2012 11:24 Report Diesen Beitrag melden

      Neidisch

      Na und, kann ja jeder machen wie es ihm gefällt. Nicht jedem steht der Bruce Willis Look

    • Phil am 03.03.2012 11:27 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht alle Männer sind betroffen

      Du sagst ja selbst 50%. Prominente fallen mir spontan Frank Elstner oder David Hasselhoff ein, die bestimmt nicht nachgeholfen haben.

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