Meghan Markle

05. Dezember 2017 10:34; Akt: 05.12.2017 10:34 Print

Schon mit 11 kämpfte sie gegen Sexismus

Die künftige Royal Meghan Markle setzte sich schon früh für Gleichberechtigung ein. Als sie eine sexistische Werbung sah, schrieb sie sogleich einen Brief an Hillary Clinton.

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Schon bald wird Meghan Markle (36) die Frau des britischen Prinzen Harry (33). Seit der Bekanntgabe ihrer Verlobung wurde so einiges über die zukünftige Braut aufgedeckt. Unter anderem ist sie verwandt mit Prinz Harry (Cousins 15. Grades, das ist unproblematisch) und die Corgis der Queen lieben sie. Dass sich Markle ... ... auch für ihre Rechte als Frau einsetzt, ist ebenfalls kein Geheimnis. Jedoch tut sie dies schon, seit sie noch ein Kind war. Erkennen Sie Meghan hier auf dem Bild? Genau, sie sitzt ganz oben links, im türkisen Shirt. In ihrer Schulklasse in Los Angeles. Im Jahre 1993 sah sie mit ihrer Klasse also einen Werbespot für Spülmittel an. Für Meghan war die Botschaft der Werbung klar: dass nur Frauen putzen und in der Küche sind. Und darüber war die junge Meghan Markle gar nicht glücklich. «Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn Kinder im Glauben aufwachsen, dass die Mutter alles macht», war ihre Meinung zum Spot. Die sie dann auch in der Klasse (und später im Fernsehen – die Erklärung dazu folgt) kund tat. Die 11-jährige Meghan gab zu Protokoll, dass jede dritte Werbung sexistisch sei und dass das ihrer Ansicht so nicht ginge. Und statt nur mit der Lehrerin und den Schulgspänli über ihre Wut zu sprechen, griff Markle zu konkreten Massnahmen. Sie drückte ihre Gefühle nämlich in einem Brief aus und bat, dass doch die Werbung angepasst werde. Dass eben alle Menschen und nicht nur Frauen die Hilfe von Abwaschmittel brauchen könnten. Die Bitte schickte sie an ... ... die damalige First Lady Hillary Clinton (70), die Produzenten der Werbung und Linda Ellerbee (73), die damals «Nick News» moderierte. Die für sie mächtigsten Personen halt. Mit ihren guten Absichten ... ... hatte Markle Erfolg, denn die Werbung wurde angepasst. Nun wurden «alle Leute» darauf hingewiesen, wie toll das Mittel war, nicht nur die Frauen. Doch nebst der Abänderung des Spots erreichte sie noch mehr. Linda Ellerbee reagierte nämlich auch auf die Bitte von Meghan Markle und lud sie kurzerhand zu sich in die «Nick News» ein. Dort sprach sie erneut darüber, wie sie Frauen oft falsch dargestellt findet. Ellerbee war von Markle begeistert: «Diese junge Frau setzt sich für ihre Rechte ein und ist unglaublich stark.» «Wenn ihr etwas seht, das euch beleidigt, dann schreibt einen Brief. Ihr könnt so eine Veränderung bewirken.» Mit nur elf Jahren ist dies eine starke Aussage und auch Jahre später ... ... setzt sich die Brünette für Frauenrechte ein. Bei einem UNO-Kongress sprach sie darüber, dass ihr damals das Ausmass ihrer Taten bewusst wurde und wie sie gemerkt hat, dass sie sich für ihre Werte einsetzen muss – und kann. Meghans feministische Tat von 1993 zog übrigens so weite Wellen, dass der Sender Nick die Situation nachstellte und einen Beitrag dazu im Fernsehen zeigte. Darin sieht man die zukünftige Royal als Mädchen, die nicht nur mit ihren Sommersprossen verzaubert – sondern eben auch mit ihrer reifen Einstellung.

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Meghan Markle (36) und Prinz Harry (33) werden 2018 heiraten, das ist mittlerweile vermutlich ziemlich überallhin durchgesickert. Doch was die Wenigsten wissen dürften: Markle setzt sich für ihre Rechte als Frau ein – und vor allem schon, seit sie ein Kind war.

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Als sie im zarten Alter von 11 Jahren einen Spülmittel-Werbespot sah, war sie enttäuscht – Frauen gehörten in die Küche, an den Herd und ans Spülbecken, so fasste sie die Botschaft in dem Spot auf. Meghan schritt sogleich zur Tat und verlangte per Brief, dass die Werbung angepasst wird – und wurde so schon im Kindesalter zur Aktivistin für Gleichberechtigung.

Ihr Handeln veranlasste danach die Redaktion des Jugendsenders Nick, einen Beitrag zu Meghan und ihrem Protest zu machen und die 11-Jährige die Geschichte nacherzählen zu lassen. Die ganze Story hinter Meghans couragierter Tat lesen Sie in der Bildstrecke.

Der Beitrag von Nickelodeon ist hier nachzuschauen.

(cts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Koller Benzo am 05.12.2017 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Sexismus?

    Ich bin einfach immer wieder erstaunt, wo und wie einige Frauen überall Sexismus sehen. Stellen Sie sich jetz mal vor, ich als Mann würde mich für eine Werkzeug-Werbung beklagen, bei der ich nur Männer sehe die da rumwerken. Ich könnte ja die Botschaft erhalten dass Männer auf den Bau gehören und zwangshaft handwerklich geschickt sein müssen. Würde man dann meine Anklage ernstnehmen oder würde man mich belächeln? Wohl eher das zweite, wohl aus dem einfachen Grunde dass ich ein Mann bin. Aber das ist doch auch eine Form von Sexismus, oder?

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  • Leser am 05.12.2017 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Guter Witz

    Klar, weil sie gegen Sexismus ist heiratet sie sich jetzt in ein Königshaus ein und übernimmt die Prinzessinenrolle...

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  • Heinz Gerber am 05.12.2017 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Hausmann

    grossartig dieser Kampf gegen den Sexismus. Ich bin Hausmann und werde auch jeden Tag diskriminiert. Es ist die Hölle für mich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • asdf am 05.12.2017 16:40 Report Diesen Beitrag melden

    Opferismus

    Der 3. Welle Feminismus ist mitunter das absurdeste unserer Zeit, Frauen sollen permanent Opfer von irgendwas oder irgendwem sein, während von Eigenverantwortung abgeschoben oder zurückgewiesen wird. Die Gleichberechtigung ist längst erreicht, trotzdem wird immer noch auf biegen und brechen irgend ein Grund gesucht um sich als Opfer zu stilisieren, immer mehr mehr mehr verlangen, nie zufrieden sein, jedes Haar in der Suppe wird mit der Lupe gesucht.

  • Don Draper am 05.12.2017 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Augenwischerei

    >Ich setze mich für Gleichberechtigung ein >Ich werde per Heirat Teil eines Familienclans, dessen Mitglieder ("Royals") glauben, per Geburt und von Gottes Gnaden das Recht zu haben, über andere ("Commoners") zu herrschen Wähle eins von beidem.

  • Daddy 1967 am 05.12.2017 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Dringend notwendig

    Liest man die Kommentare hier ist noch einiges zu tun. In jedem Fall erklären die Kommentare hier, warum die Zahl der Singlehaushalte in der Schweiz steigt. Meine beiden Girlies lassen solche "Männer" gerne abblitzen und haben völlig normale Jungs gefunden, die über solche Kommentare lachen.

  • lucas am 05.12.2017 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genug ist genug

    Es reicht !!!! Vor und nach dem Sex muss in Zukunft ein Formular zum gegenseitigen Einverständnis unterzeichnet werden. Oder wir dürfen nicht mehr alleine mir einer Frau in den Aufzug fahren.

  • Piso am 05.12.2017 14:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also ich frage nochmal

    Bei welcher Staffel oder Folge dieser Soap sind wir nun angelangt?