Millionen-Klage

04. März 2012 18:32; Akt: 04.03.2012 18:32 Print

Dank Kim Geld statt Kilos verloren

Fit und schlank werden mit den Kardashians – das versprachen die von Kim, Khloe und Kourtney beworbenen Diätpillen. Doch das Resultat blieb aus: Kunden erheben jetzt eine Klage in Millionenhöhe.

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Zurzeit läuft es nicht gerade rund für Kim Kardashian. Nach Scheidungsstress flatterte ihr jetzt eine Klage in Höhe von fünf Millionen Dollar ins Haus, wie die «New York Post» berichtete. Kim und ihre Schwestern Kourtney und Khloe werben für die Diätpillen «Quick Trim». Das Abnehm-Mittelchen verspricht wahre Wunder: Die Pfunde sollen nur so purzeln und Kim spielte sogar höchstpersönlich Versuchskaninchen. 2011 verkündete sie per Twitter: «Ich fange heute mit ‹Quick Trim› an. Es ist offiziell Sommer. Ich will in richtig gute Form kommen! Wer macht mit?»

Diesem Aufruf folgten unzählige treue Kardashian-Fans. Doch wie Express.de berichtet, blieb der versprochene Diät-Effekt aus. Käufer werfen dem Trio nun vor, das Produkt habe sie enttäuscht und ihre Erwartungen nicht erfüllt.

Bittere Enttäuschung bei den Fans

In der Klageschrift wird Koffein als Hauptzutat des angeblichen Wundermittels angegeben. Gemäss der US-Lebensmittelüberwachungsbehörde ist dies aber keinesfalls ein Garant für eine wirkungsvolle Methode zur Gewichtskontrolle. Von den Angeklagten sei «Quick Trim» jedoch als «klinisch getestete Formel, die den Stoffwechsel ankurbelt, den Appetit zügelt und Gewichtsverlust anregt», vermarktet worden. Von diesem vielversprechenden Slogan angelockt vertrauten Kunden ihren Idolen und kauften die Pillen en Masse. Doch das Resultat war dermassen enttäuschend, dass einige nun Klage einreichten.

Dies ist bereits das dritte Mal, dass von den Kardashians beworbene Produkte unter Beschuss geraten, wie Thegloss.com berichtet. Auch bei einem Haarentfernungsmittel wurde der Vorwurf erhoben, das Produkt gebe falsche Versprechungen ab und sei uneffektiv. Zuvor waren die Damen Werbeträger für die Reebok Turnschuhe «Easy Tones». Weil das Resultat auch dort unbefriedigend war, erhoben Kunden gegenüber dem Konzern eine Klage von über 25 Millionen Dollar.

«How hot can you be?» So überzeugend wirbt Kim in dem «Quick Trim» Werbespot.

(cem)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bojo am 04.03.2012 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Verklagen statt nachdenken

    Hoffentlich kommt dieser Trend nie zu uns: Andere verklagen wenn man selber zu blöd ist. Wo bleibt die Eigenverantwortung? Und wer ist so blöd einer *Werbung* zu glauben? Dann macht Rauchen also doch jung, schön und erfolgreich beim andern Geschlecht? Gewinnen werden hier wie immer nur die Anwälte. Auch wenn die Produktehaftung bei manchen Produkten in der CH nachgebessert werden sollte, so was sollten wir hier nicht einführen.

  • Hanna M. am 05.03.2012 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Irrglaube

    1. heisst klinisch getestet nur, dass es getestet wurde, und nicht, dass die versprochene Wirkung klinisch nachgewiesen wurde. 2. wer immer noch glaubt, nur mit Diätpillen, aber ohne Sport und ohne gesunde Ernährung (bzw. -sumstellung) abnehmen zu können: das funktioniert nie! Fazit: Diese Leute sind selber Schuld, alles zu glauben was Fernsehen und Werbung vorgaukelt + dafür noch Geld auszugeben.

  • D. Iaet am 05.03.2012 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Also!

    Also ich würde die Pillen weiter nehmen. - Denn die kosten ja massig Kohle. Und die so ausgegebene Kohle kann ich dann nicht mehr in Kohlehydrate investieren und nehme ab. - Ziel erreicht :-)

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  • Hanna M. am 05.03.2012 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Irrglaube

    1. heisst klinisch getestet nur, dass es getestet wurde, und nicht, dass die versprochene Wirkung klinisch nachgewiesen wurde. 2. wer immer noch glaubt, nur mit Diätpillen, aber ohne Sport und ohne gesunde Ernährung (bzw. -sumstellung) abnehmen zu können: das funktioniert nie! Fazit: Diese Leute sind selber Schuld, alles zu glauben was Fernsehen und Werbung vorgaukelt + dafür noch Geld auszugeben.

  • D. Iaet am 05.03.2012 11:15 Report Diesen Beitrag melden

    Also!

    Also ich würde die Pillen weiter nehmen. - Denn die kosten ja massig Kohle. Und die so ausgegebene Kohle kann ich dann nicht mehr in Kohlehydrate investieren und nehme ab. - Ziel erreicht :-)

  • Bojo am 04.03.2012 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Verklagen statt nachdenken

    Hoffentlich kommt dieser Trend nie zu uns: Andere verklagen wenn man selber zu blöd ist. Wo bleibt die Eigenverantwortung? Und wer ist so blöd einer *Werbung* zu glauben? Dann macht Rauchen also doch jung, schön und erfolgreich beim andern Geschlecht? Gewinnen werden hier wie immer nur die Anwälte. Auch wenn die Produktehaftung bei manchen Produkten in der CH nachgebessert werden sollte, so was sollten wir hier nicht einführen.