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Christina Aguilera
22. September 2009 14:47; Akt: 22.09.2009 15:18 Print
Misshandlungen machten sie zur Sängerin
Christina Aguilera glaubt, dass die häusliche Gewalt, die sie in ihrer Kindheit erlebt hat, ihr dabei half, eine erfolgreiche Sängerin zu werden.
Christina Aguilera kurz nach der Gerburt ihres Sohnes im 2008.
Die «Beautiful»-Interpretin wurde in ihrer Kindheit Opfer häuslicher Gewalt und musste oft zusehen, wie ihr Vater Fausto ihre Mutter Shelly misshandelte. Um den Schmerz zu bewältigen, wandte sich die inzwischen weltberühmte Künstlerin der Musik zu. Nun weiss sie, dass das Leid ihrer Kindheit sie zu einem stärkeren Menschen und einer erfolgreichen Musikerin machte.
Sie erinnert sich, wie es damals bei ihr Zuhause war: «Ich bin Zeuge vieler unschöner Dinge geworden - viel Schubsen und Stossen und Kämpfen und Streiten. Ich fühlte mich nicht sicher, während ich aufwuchs.» Zum Glück fand Aguilera einen Weg aus dem Leid. Sie betont: «Sich machtlos zu fühlen, ist das schlimmste Gefühl, das es gibt. Gesang wurde zum Ventil für mich. Vom Schmerz, den ich Zuhause erfuhr, rührt meine Liebe zur Musik her.»
Als Mutter Shelly eines Tages ihre vierjährige Tochter Christina blutüberströmt vorfand, verliess sie Aguileras Vater schliesslich. In einer TV-Dokumentation verriet sie dazu: «Ich nahm sie in den Arm und sagte: 'Oh mein Gott, was ist los?' Sie sagte: 'Daddy wollte schlafen und ich hab zu viel Krach gemacht.'»
Bis heute weigert sich die Star-Blondine, Kontakt mit ihrem Vater Fausto aufzunehmen. «Ich liess ihn für kurze Zeit in mein Leben zurück», gibt Aguilera preis. Lange hielt sie es jedoch nicht aus, fährt sie fort: «Ich erkannte bald, dass ich ihn nicht in meinem Leben brauchte.»
(bang)

























