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Mehrfache Suizidversuche
09. August 2012 11:53; Akt: 09.08.2012 12:44 Print
Das lange Leiden der Silvia Seidel
«Annas» grösstes Glück stürzte sie zugleich ins Verderben. Nach Silvia Seidels Freitod kommen jetzt schlimme Details von ihren letzten Monaten ans Licht.
Silvia Seidels Freitod bewegt ihre Fans und Weggefährten. Viel zu früh ist der ehemalige Kinderstar mit 42 Jahren gestorben. Ihr Durchbruch mit der Ballett-Serie «Anna» wurde ihr zum Verhängnis. Während sie in den Achtzigern für ihre Leistung gefeiert wurde und das Vorbild vieler Mädchen war, interessierte sich danach kaum einer mehr für Seidel.
An den Erfolg von «Anna» konnte sie nicht mehr anknüpfen. Einzig für kleine Rollen in TV-Serien wurde Seidel noch engagiert. Auch privat war ihr Leben eine Baustelle. 1992 nahm sich ihre Mutter Hannelore das Leben, 2008 starb ihr Vater und früherer Manager. Das Liebes-Glück blieb Seidel ebenfalls verwehrt. Vergangenen Samstag machte sie damit Schluss. Sie schluckte Tabletten, hinterliess einen Abschiedsbrief.
Warum bloss hat sich keiner um die kranke Seidel gekümmert? Anzeichen ihres Leidens gab es genug. Zwischen Weihnachten und Silvester 2011/12 lebte sie in der Psychiatrie. Geholfen haben die Therapien nicht. Wie Bild.de jetzt berichtet, versuchte sich Seidel in den vergangenen zwölf Monaten schon mehrfach das Leben zu nehmen. Mit Tabletten und Medikamenten. Angeblich sei sie nicht auf ein Leben als Erwachsene vorbereitet worden, sie litt an Depressionen.
(los)
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Alle 9 Kommentare

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Nicht alleine auf der welt!
Und wer hat noch alles depressionen ?
Seele
Das Leben ist wie eine Geschichte....... deren Text dazu wir selber schreiben. Den einen gelingt es die Sequenzen umzukrempeln wenn sie merken dass es in eine falsche Richtung läuft. Die andern versinken darin........ :-/...... leider!!!!!! Schade für Silvia und alle, denen es nicht gelungen ist........ sie zerbrachen am Leben...... mögen sie Ruhen in Frieden.
Schaue auf die Nächsten!
Leider sind die Menschen immer erst dann betroffen wenn sich jemand das Leben genommen hat. Solange sie noch leben werden sie an den Rand gedrückt und ausgegrenzt. Auch aus dem Arbeitsmarkt.
Recht hast Du!
Wie Recht Du hast! Genau so ist es. Nur so viel dazu: wenn man Depression hat, darf man das nicht sagen, sonst wird man als verrückt gehalten und nicht ernst genommen!