Tom Cruise

25. Oktober 2012 16:22; Akt: 25.10.2012 16:25 Print

Für dieses Cover fordert er 50 Millionen Dollar

Nur kurz nach Tom Cruise und Katie Holmes' Trennung titelte eine Zeitschrift über dem Bild von Tochter Suri: «Verlassen von ihrem Papa». Tom findets gar nicht lustig und fordert jetzt Schadenersatz.

Bildstrecke im Grossformat »
Fast vier Wochen musste Tom Cruise warten, bis er seine Tochter Suri endlich wieder in den Armen halten durfte. Am Dienstag, den 17. Juli war es endlich soweit. Im Privatjet flog der Superstar von Los Angeles nach New York. Doch bevor er ein paar Stunden mit ihr allein verbringen durfte, musste er die 6-Jährige in der neuen Wohnung seiner Ex-Frau abholen - die Atmosphäre zwischen den beiden soll alles andere als herzlich gewesen sein. Nach Berichten habe Cruise gerade mal fünf Minuten in der Wohnung verbracht und sei dann mit Suri allein und ohne Aufpasser direkt zur Turnstunde der Tochter gefahren. Natürlich lagen auch die Fotografen auf der Lauer. Nach der Turnstunde habe der 50-jährige Megastar mit seiner Tochter ein Glacé gegessen. Beobachter wollen wissen, dass «Tom sehr, sehr glücklich war, endlich ein bisschen Zeit mit Suri verbringen zu können». Was man ihm auch ansehen konnte. Cruise hatte seine Tochter auch deshalb fast vier Wochen lang nicht sehen können, weil er für Dreharbeiten für seinen neuen Film «Oblivion» zunächst auf Island und anschliessend in Kalifornien unterwegs war. Erst am 7. Juli hatten sich die Anwälte beider Eheleute in der Scheidungsangelegenheit «TomKat» aussergerichtlich geeinigt. Suri wird demnach primär bei ihrer Mutter in New York wohnen. Vater Cruise hat sich ein «extensives Besuchsrecht» einräumen lassen, welches er so oft wie möglich nutzen möchte. Cruise will noch ein paar Tage in New York bleiben. Er soll auch schon die neue Privatschule, auf die die Sechsjährige ab September gehen soll, besucht haben. Dabei handelt es sich um die exklusive «Convent of the Sacred Heart»-Schule, eine katholische Einrichtung für Mädchen in der noblen Upper East Side von Manhattan. Die Schule wurde in der Vergangenheit schon von diversen Prominenten frequentiert. Neben Lady Gaga und Nicky Hilton war auch CNN-Star Anderson Cooper Schüler in Sacred Heart. Sieben Schüler kommen auf einen Lehrer. Die Kinder lernen schon im Kindergarten mit iPads, Smartboards und Apple TVs. Neben zwei Fitness-Studios gibt es eine Dunkelkammer und einen mit Panzerglas überdachten Spielplatz. Für Suris Zukunft stehen die Sterne also gut. Und nicht nur Papa Tom freut sich über das Wiedersehen, auch die kleine Suri scheint von ihrem Vater gar nicht mehr weg zu wollen.

Tom Cruise, der «innig liebende Vater».

Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Tom Cruise hat beim Bezirksgericht von Los Angeles Klage eingereicht. Sie richtet sich gegen das US-People-Magazin «Life and Style». Das Cover der Ausgabe vom 30. Juli 2012 zeigte ein Foto seiner weinenden Tochter Suri mit der Überschrift «Suri in Tränen, verlassen von ihrem Papa». Dies passt dem Scientologen offenbar so gar nicht in den Kram. Er fordert nun 50 Millionen Dollar vom Blatt, so Tmz.com.

Konkret werfe Cruise dem Produkt vor, im tatsächlichen Artikel eine komplett andere Geschichte als jene einer verlassenen Suri aufgegriffen zu haben. Die Cover-Meldung sei deshalb total aus der Luft gegriffen und für eine Menge Leute irreführend, da sie nur das Titelblatt – ohne die Geschichte – zu Gesicht bekämen. In Wahrheit ist Tom nämlich ein «fürsorgender Vater, der Suri sehr liebt», so sein Anwalt Bert Fields. Es sei eine Lüge, zu behaupten, er hätte seine Tochter verlassen.

Der angebliche Vater mit Vorbild-Charakter macht seinem Ruf alle Ehre. Das Geld, das er vom Klatschmagazin fordert, steckt er natürlich nicht ein, sondern spendet es für einen guten Zweck.

Um nicht ebenfalls in den Fokus von Toms Interesse zu geraten, verzichtet 20 Minuten Online auf die Publikation des besagten Titelbildes.

(los)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fabienne Maier am 29.10.2012 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Selbstständigkeit

    Kann das arme Mädchen nicht laufen oder warum trägt Tom Cuise Suri überall hin?

  • d frede am 28.10.2012 02:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    na ja....

    ist dies wirklich so interessant?

  • tanja am 26.10.2012 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    find ich gut

    Hier geht's ihm wohl eher ums Prinzip, als um Kohle. Sollte er nämlich den Gerichtsstreit gewinnen, wird das Geld gespendet...

  • Mark am 26.10.2012 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Erfolg

    Wenn es um ihre Kinder geht verstehen die meisten Väter keinen Spass. Ich wünsche ihm viel Erfolg. die Gerüchtehändler waren in den letzten Wochen wirklich abartig.

  • Bruder Motzi am 26.10.2012 00:35 Report Diesen Beitrag melden

    Statt der 50 Mio sollte er gleich ...

    ... auf 500 Mio oder gleich auf 1 Mia klagen. Sein Charakter würde dadurch noch glaubwürdiger.....