3 Verstösse gegen das Protokoll

03. Dezember 2017 17:47; Akt: 04.12.2017 06:36 Print

Meghan Markle patzt beim royalen Debüt

Am Freitag absolvierte Meghan Markle ihren ersten offiziellen Auftritt im Namen der Krone. An das strenge, royale Protokoll hielt sie sich dabei aber nicht immer.

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Nach der Bekanntgabe ihrer Verlobung am vergangenen Montag hatten Prinz Harry und Meghan Markle nur fünf Tage danach ihren ersten offiziellen Termin. In royal-blauen Mäntel und mit strahlendem Lächeln begrüsste das Paar die erwartungsvollen Gäste in Nottingham. Der Termin blieb allerdings nicht ohne Folgen: Der Schauspielerin passierten nämlich gleich drei Fehler, über die die Queen garantiert «not amused» sein dürfte. Eher untypisch für die royale Familie schüttelte die «Suits»-Darstellerin ausgiebig lange die Hände der neugierigen Gäste. Normalerweise beschränkt sich dieser Punkt auf dem royalen Protokoll nur auf wenige Minuten. Die zukünftige Frau von Prinz Harry kam aber mit ihrer nahbaren und bodenständigen Art gut bei den Bewohnern von Nottingham an. Die Royal-Fans liegen der Ex-Schauspielerin zu Füssen! Auch die kleinsten Zaungäste durften die Hand der künftigen Herzogin schütteln. Meghan und Harry wünschen sich nach ihrer Hochzeit im Frühling 2018 ebenfalls Nachwuchs, wie sie in ihrem Verlobungs-Interview verrieten. Hände schütteln und Blumen in Empfang nehmen: Als wäre der Kontakt zu den Besuchern ihre einzige Aufgabe an diesem Tag gewesen, liess sich die Schauspielerin viel Zeit bei der Begrüssung. Immer an ihrer Seite.... ...ihr Verlobter, Prinz Harry. Ein weiterer Fauxpas war die grosse Tasche, die Meghan zum Termin trug. Diese war zwar relativ dezent und perfekt abgestimmt auf ihren blauen Mantel, doch üblich für die royalen Damen ist eigentlich ein kleineres Modell, etwa eine elegante Clutch. Ob die Queen mit dem Style der zukünftigen Herzogin einverstanden ist, wird man erst sehen. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass die Monarchin bei der Kleiderwahl der Damen am Hof ein Wörtchen mitzureden hat. Bei ihrem ersten gemeinsamen Royal-Job suchen Prinz Harry und Meghan Markle immer wieder Körperkontakt. Er streichelt ihren Rücken, sie legt die Hand auf seinen Arm oder sie halten ungeniert Händchen. Auch verliebte Blicke werfen sich die Turteltauben zu. Das Paar hat sich wohl für eine modernere Variante des Adels-Alltags entschieden, in dem der Umgang auch etwas lockerer sein darf. Das liegt womöglich drin: Zumal Prinz Harry ja auch nur auf Rang fünf der britischen Thronfolge ist. Harrys Bruder und seine Schwägerin verfolgen stattdessen den traditionellen Umgang mit der britischen Etikette. Da William und Kate wohl eines Tages König und Königin sein werden und auch meist auf hochoffiziellen Events zu Gast sind, die eine gewisse Ernsthaftigkeit erfordern, ziemt es sich nicht, Händchen haltend über den roten Teppich zu laufen. Die Royal-Expertin Myka Meier erklärte gegenüber dem «People»-Magazin: «Dass Prinz Harry und Meghan Händchen halten, ist untypisch, aber eine willkommene Geste, um ihren Zusammenhalt zu zeigen. Durch diese Geste kann sich die Öffentlichkeit mit ihnen identifizieren es macht sie liebenswert.» Trotz Kälte verzichtete die Schauspielerin auf Handschuhe und präsentierte stattdessen lieber ihren prunkvollen Verlobungsring mit dem grossen Diamanten und den zwei kleinen Brillanten aus einem Schmuckstück von Prinzessin Diana. Im Frühling 2018 werden sich Meghan Markle und Prinz Harry in Windsor Castle das Ja-Wort geben. Die Hochzeit des Paares wird um einiges kleiner als jene von Prinz William und seiner Kate, denn in die dortige «St. George`s Chapel» passen viel weniger Gäste als etwa in die Westminster Abbey.

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Gemeinsam mit ihrem Verlobten Prinz Harry (33) besuchte die 36-jährige Ex-Schauspielerin am Welt-Aids-Tag eine Zweigstelle des Terrance Higgins Trust in Nottingham. Vor den Gesprächen mit den Vertretern der Organisation, die sich um HIV-Patienten kümmern, begrüsste das Paar aber noch die neugierigen Zaungäste.

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Dabei unterliefen der Amerikanerin allerdings drei Fehler – wie Kenner der royalen Benimmregeln sogleich bemerkt haben – über die die Queen «not amused» sein dürfte:

1. Zu viel Zeit mit den Fans
Ob Queen Elizabeth II (91) und Prinz Philip (96) oder Herzogin Catherine (35) und ihr Ehemann Prinz William (35): Bei offiziellen Terminen schütteln die Mitglieder der royalen Familie zwar ebenfalls zahlreiche Hände, dabei lassen sie sich aber nie so viel Zeit wie nun Meghan Makle.

Der jüngste Zuwachs der königlichen Familie konnte sich nur schwer von den neugierigen Zaungästen losreissen – wohl noch eine Gewohnheit aus den Hollywood-Tagen. Das Prozedere soll eigentlich kurz gehalten werden, um mit dem strengen Zeitplan nicht in Verzug zu geraten.

Video: Alle Beziehungen von Meghan Markle, bevor sie Prinz Harrys Verlobte wurde.

2. Missgeschick bei der Accessoire-Wahl
In der Vergangenheit zeigte Meghan Markle im Grunde immer das richtige Gespür für Mode. Doch bei ihrem jüngsten Termin an der Seite von Prinz Harry leistete sich die Amerikanerin einen royalen Fashion-Fauxpas.

Statt einer unauffälligen Clutch, wie Kate sie etwa zu offiziellen Anlässen trägt, wählte die ehemalige «Suits»-Darstellerin eine grosse Handtasche des Labels Strathberry. Das britische Mode-Unternehmen dürfte sich aber über das modische Malheur gefreut haben, die Tasche war binnen weniger Minuten ausverkauft.

3. Zuneigung in der Öffentlichkeit
Dass Meghan und Harry schwer verliebt sind, konnte die Welt bereits beim offiziellen Pressetermin und anschliessendem Interview zu ihrer Verlobung sehen. Verliebte Blicke und sanfte Berührungen gab es nun auch bei ihrem ersten gemeinsamen Termin in Nottingham. Dabei verzichten die Royals eigentlich bei offiziellen Termin auf solche Liebesbekundungen. Was die Queen wohl zu so viel Vertrautheit sagen wird?

Obwohl sich die 36-Jährige nicht zu 100 Prozent ans Hof-Protokoll gehalten hat, sind vor allem die Zuschauer von Meghans erstem offiziellen Auftritt an der Seite ihres Prinzen begeistert – die Zaungäste überhäuften sie mit Geschenken. Für die zukünftigen Termine wird sich die Amerikanerin aber mit Sicherheit noch Tipps und Tricks von Herzogin Kate holen, die als bürgerlich Geborene inzwischen mit den royalen Regeln schon sehr sattelfest ist. Vielleicht werden Harry und Meghan aber auch eine neue Art von royalen Auftritten vorleben: Als Nummer fünf in der Thronfolge hat Harry da durchaus etwas mehr Freiheiten.

(kao)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lea am 03.12.2017 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na und?

    Mein Gott, ernsthaft jetzt? Und sie ist ja noch keine Prinzessin....

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  • Belbula am 03.12.2017 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles ok

    Patzen? Eher natürlich. Wir sind nicht mehr in der Voctoria-Zeit. Offenbsr ist die Englische Monarchie in einer Transitionsphase. Was auch recht ist.

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  • Max König am 03.12.2017 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmm...

    Zum Glück wird das Wochenende noch mit einer sehr wichtigen Information abgerundet. Wahnsinn.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lolla am 04.12.2017 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weg damit

    Ich werde nie verstehen, warum die Engländer dieses Königsfamilie noch bezahlen! Abschaffen den Quatsch, die sollen mal richtig Arbeiten! Also wer das befürwortet, ich spiele gerne eure Königin.......

  • Herr Max Bünzlig am 04.12.2017 17:23 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    der Mantel , passt Queen Mom vermutlich auch nicht wegen der Farbe

  • Mave am 04.12.2017 15:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Liebe

    Sie muss Harry wirklich lieben um all dies mitzumachen...Prinzessin und Schloss hin oder her "frei" wird sie nie mehr sein. Werde sie bei Suits vermissen eine echt tolle Schauspielerin.

  • Nina am 04.12.2017 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verstaubte Ansichten der Königin

    Oje... so schlimm aber auch! Die Königin ist eine sehr alte Dame und ihre Ansichten sind auch so alt und verstaubt. Die jungen Frauen können ja nur Fehler machen und gerade das macht die Damen so sympathisch. Die zwei Prinzen haben schon die Mutter wegen den altertümlichen Ansichten verloren und wollen doch nur glücklich sein.

    • Adelsexperte am 04.12.2017 17:18 Report Diesen Beitrag melden

      Vonmirerfährtdie Queen garantiertnichts

      Aufgepasst, die Queen hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, bestimmt aber daraus gelernt. . In dieser "unsäglichen patzerischen Sache" (Ironie off) denke ich, hatte sie keine Kenntnis und wird humorvoll und grosszügig darüber lächeln sollte sie davon, via dieser Reportage, überhaupt Notiz nehmen. Sie setzt andere Prioritäten!

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  • royalistin am 04.12.2017 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    anmassend

    also wir schweizer und im speziellen die zürcher sollen da mal ganz schön still sein und vor der eigenen türe kehren. viele hier kennen nicht einmal die einfachsten benimmregeln und wollen aber wissen, was sich für eine angehende prinzessin gehört und was nicht. seit diana hat sich einiges geändert in england und die queen weiss das auch - die ist nämlich nicht von gestern nur weil sie über 90 ist.

    • Mave am 04.12.2017 15:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @royalistin

      Wieso die Zürcher? Immer muss mann alles und alle in eine Schublade stecken. Bravo so kommt man weiter im Leben auf keinen fall aus der Box fallen.

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