Neues «Peta»-Gesicht

11. Oktober 2012 14:26; Akt: 12.10.2012 14:22 Print

Diesem Büsi ist The Situation nicht geheuer

«Gebt Büsis ein schönes Zuhause», lautet die Botschaft der aktuellen «PETA»-Aktion. Allerdings angepriesen von dem ultra-muskulösen «Jersey Shore»-Proll The Situation. Das arme Ding. Wir meinen das Tier.

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Model Joanna Krupa ist das Gesicht der neuen PETA-Kampagne. Wobei Gesicht weniger zutreffend ist. Haarige Schönheit wäre wohl passender. Denn genauso unattraktiv wie ein üppiger Busch zwischen den Beinen, ist nach PeTA-Meinung, auch Pelzbesatz. Also her mit der Schere. Auch «The Situation» aus der amerikanischen Trash-Serie «Jersey Shore» liess sich einst für einen guten Zweck einspannen. Der Womanizer und seine Kätzchen - wie passend. Wir hoffen, das arme Büsi wurde nicht von den dicken Muskeln zerquetscht. Auch viele andere Promis warben schon für die Organisastion. Hier unterstützt Elisabetta Canalis den Tierschutz mit einem Nacktshooting. Der Schweizer Tierschutz STS adaptiert die Peta-Kampagne «Lieber Nackt als im Pelz» für die Schweiz. Das Aushängeschild ist die Miss-Kandidatin Jasmin Brunner. Zuletzt zog sich auch Schauspielerin und Model Joanna Kurpa - der Engel der Tierwelt - für die Tiere aus. Die schöne Polin eignet sich doch perfekt. «Seien Sie ein Engel für Tiere!» War kürzlich und um einiges freizügiger in ... ... einer Tierschützer-Kampagne zu sehen: Model Keeley Hazel. Eine der bekanntesten «Lieber nackt als im Pelz»-Kampagnen mit Eva Mendes im Jahr 2007. Auch Joss Stone hat einst für die Organistation gemodelt. Alicia Silverstone setzte sich für Tierrechte ein. Die «Queen of Porn» Jenna Jameson entledigte sich im August 2008 ihrer Kleidung - ausnahmsweise für eine gute Sache. Die australische Schauspielerin und Sängerin Sophie Monk liess sich im Oktober 2007 für PETA nackt ablichten. Ärzte-Drummer Bela B. (l.) macht sich hier mit Schauspielerin Catherine Fleming für mehr Mitgefühl gegenüber Tieren stark. (Bild: PETA) Lydia Guevara ist die Enkelin von Che Guevara. Mit ihrem Patronengürtel aus Karotten steht sie für vegetarische Ernährung ein. Ein nacktes Supermodel und ein Berg von Chilischoten - so macht man Promo. Das philippinische Topmodel Isabel Roces rief am 24. August 2005 in Bangkok zu weniger Fleischkonsum auf. Basketball-Exzentriker Dennis Rodman: Tinte statt Nerz. TV-Moderatorin Nova Meierhenrich (VIVA, Amica-TV, Sat1) spricht sich deutlich gegen das Pelztragen aus. (Bild: www.peta.de) Gerne lassen sich Models einspannen: Hier Annalise Braakensiek, die gegen den Lebendexport von australischen Schafen protestiert. Das thailändische Model Isabel Roces: «Turn Over a New Leaf, Go Vegetarian!», so der Titel. In den Philippinen macht sich das australische Model Corey Will für die vegetarische Sache stark. Bela B., Drummer der Punkrockband "Die Ärzte" und Schauspielerin Franka Potente tragen lieber Tattoos als Pelz. Bianca Sissing, Ex-Miss Schweiz, bekennt Farbe: Grün, wie der Salatblatt-Büstenhalter der Miss Vegetarian. (Alle Bilder: www.peta.de) Remember her? TV-Star und Schauspielerin Désiree Nosbusch trägt Pelz. Donatella Versace, Designerin des Grauens. Enfant terrible und Punkkönigin Nina Hagen wehrt sich gegen den multinationalen Haushaltswaren- und Schönheitsproduktekonzern Procter & Gamble. DSDS-Girl Juliette Schoppmann gefällt sich als Vegi-Engel. Die englische Sängerin Sophie Ellis Bextor: «Hier ist der Rest Ihres Pelzmantels.» Ist doch auch schön: Statt rotem Baywatch-Badeanzug ein Salat-Bikini. Die deutsche Pop-Sängerin Sarah Connor bezieht hier gegen Tierversuche für Kosmetika Stellung. Foto: Carlos Anthonyo / PETA. PETA-Promi der ersten Stunde: Top-Model Cindy Crawford machte es bereits 1994 für alle Welt deutlich: Sie empfiehlt aufs Pelztragen zu verzichten. Pamela Anderson gibt sich eiskalt, sobald Pelze ins Spiel kommen. Das australische Topmodel und Sängerin Imogen Bailey protestiert gegen Elefantenquälerei in Thailand: «Gekettet, geschlagen, missbraucht». Die Models von "Boss" zeigen Pelz die kalte Schulter. Lolita-Star Dominique Swain sitzt für PETA (People For The Ethical Treatment Of Animals) nach. Der britische Popstar Des'Ree lässt sich für eine weitere Anti-Pelz-Kampagne von PETA schminken. Alicia Silverstone zieht vollsynthetische Kleider vor. (Bild: www.peta.de) Playmate Kimberley Hefner fordert als Tante Sam die sofortige Bekehrung zum Vegetarier. (Bild: www.peta.de) Schauspielerin Carré Otis plädiert für den Verzicht auf Fisch. (Bild: www.peta.de) «Baywatch»-Schönheit Bonnie Jill-Laflin meint: «Niemand liebt «8-Sekunden-Ritte», wie es sie beim Rodeo gibt.» (Bild: www.peta.de) Serienstar Sheryl Lee («Twin Peaks») weiss es genau: Sie würde eher sterben, denn in einen Pelz schlüpfen. (Bild: www.peta.de) Für Kathy Najimy gibt es interessantere Methoden als Pelz, um sich warm zu halten. (Bild: www.peta.de) Schauspielerin Charlotte Ross meint: «I'd rather show my Buns than wear fur.» Sie würde eher ihre Po-Backen zeigen als Pelz tragen. (Bild: www.peta.de) "Würden Sie ihren Hund tragen?" - Rapper Thomas D. Blümchen gefällt sich als vegetarischer Engel. Auch Superstelzen-Model Nadja Auermann mag keinen Pelz ... ... wie auch Drag Queen Olivia Jones. "Baywatch"-Star Tracy Bingham zeigt vor, dass alle Tiere die gleichen Körperteile haben. Der mexikanische Superstar Patricia Manterola protestiert gegen Käfighaltung im Zirkus. Der französische Text auf dem Plakat bedeutet: "Lieber nackt als Pelz tragen". Die Topmodels (v.l.n.r.) Emma Sjoberg, Tatiana Patitz, Heather White, Fabienne Terwinghe und Naomi Campbell sind da einer Meinung. Die US-Sängerin Carnie Wilson, Sängerin bei den "Wilson Philips" und Tochter des "Beach Boys"-Mitglieds Brian Wilson, macht klar, dass sie vom Pelztragen nichts hält. Sir Paul McCartney spielt für PETA auf. Mit von der Partie: "Pretenders"-Sängerin Chrissie Hynde, Sarah Maclachlan und 60er-Revival-Band "The B-52's.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ob Pamela Anderson oder Elisabetta Canalis: «PETA» hatte sie alle. Und wenn schon jeder Promi für die Tierschutzorganisation geworben hat? Dann – aber erst dann! – darf auch ein Protagonist der Reality-Serie «Jersey Shore» für angemessene Tierhaltung vor der Fotolinse posieren. Es ist aber trotzdem fraglich, weshalb sich die Organisation ausgerechnet für den Super-Proll aus dem amerikanischen Trash-TV entschieden hat.

Auf dem Foto der neuesten Kampagne posiert The Situation, im echten Leben übrigens Michael Paul Sorrentino genannt, Muskel- und Büsi-bepackt vor einer weissen Leinwand. Das Kätzchen scheint sich dabei leicht unwohl zu fühlen. Über dem Plakat steht geschrieben: «Here's the Situation: There are more cats in shelters than there are homes for them», zu Deutsch: «Das ist die aktuelle Lage: Es gibt mehr Katzen in Tierheimen als in einem schönen Zuhause.»

Ah. Das macht natürlich auch deutlich, wieso ausgerechnet der «Jersey Shore»-Muckimann für die Kampagne engagiert wurde. Es ist der lustige Wortwitz! Gecheckt.

(sim)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • J am 12.10.2012 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super peta !

    Ich bin so froh gibt es peta ! Provozieren aber haben schon die meisten Erfoge gehabt !

    einklappen einklappen
  • F. von A. am 12.10.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    zu schämen

    Arme-arme Tiere!!!

  • Mike Sorrentino am 12.10.2012 10:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    The situation

    Mike ist einfach der Beste!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ueli am 12.10.2012 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    daneben

    Das wahre problem wird hier doch fast verschwiegen! Wenn man echten Tierschutz betreiben will, dann verzichtet man auf sogenannte "Predaters"! Katzen richten in unserer Heimischen Tierwelt sehr grossen schaden an, weil es unterdessen einfach viel zu viele jäger gibt in unseren Wäldern. Ja, sie sind zwar heimisch hier, aber niemals in einer so grossen Anzahl. Aber wer richtigen Tierschutz betreiben will, verzichtet sowieso auf eine Freiheitsberaubende haustierhaltung. Peta ist überhaupt nicht mein ding, solange nur die "herzigen" tiere geschützt werden.

  • J am 12.10.2012 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super peta !

    Ich bin so froh gibt es peta ! Provozieren aber haben schon die meisten Erfoge gehabt !

    • Skeptiker am 12.10.2012 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      Erfolge ...

      als da wären?

    einklappen einklappen
  • Mike Sorrentino am 12.10.2012 10:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    The situation

    Mike ist einfach der Beste!

    • Pro IQ am 12.10.2012 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Einfach..

      Nicht

    einklappen einklappen
  • F. von A. am 12.10.2012 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    zu schämen

    Arme-arme Tiere!!!

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