Als Hunziker die Schweiz verliess

22. Januar 2010 11:07; Akt: 22.01.2010 11:26 Print

«Es war ein echtes Trauma für mich»«Es war ein echtes Trauma für mich»

Bei «Wetten, dass..?» trifft Michelle Hunziker am 23. Januar auf ihren Ex-Mann Eros Ramazzotti. Warum die italienischen Medien über ein Liebes-Comeback spekulieren, was an der Moderatorin falsch ist und warum ihr Weggang aus der Schweiz im Alter von 16 Jahren ein Drama war, lesen Sie hier.

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Michelle Hunziker wird am 23. Januar bei «Wetten, dass..?» wieder auf ihren Ex-Mann Eros Ramazzotti treffen. In Italien wird bereits über ein Liebes-Comeback spekuliert, nachdem sich die Schweizer Moderatorin gegenüber der «Vanity Fair» in den höchsten Tönen über den Vater ihrer 13-jährigen Tochter Aurora geäussert hat. «Eros Ramazotti ist der Mann meines Lebens», so die Schönheit über ihre Zeit mit dem 46-Jährigen, der sie noch immer nachtrauere. «Mit ihm war alles so natürlich, so voller Leidenschaft und Liebe»

Italien-Umzug als Drama

Laut «BZ» bezeichnete der so Gelobte die 32-Järige als seine «einzig wahre und grosse Liebe» und heizte Spekulationen um eine Neuauflage der Beziehung weiter ein: «Wer weiss, was die Zukunft bringt», hat er laut der Berliner Zeitung augenzwinkernd gefragt. 2002 hatten sich die beiden nach fünf Jahren Ehe scheiden lassen. «Eros wohnt nur 150 Meter von mir entfernt», sagte Hunziker der «Bild»-Zeitung zum Thema. «Er kommt häufig zum Essen vorbei, spielt mit Aurora Playstation. Wir haben ein super Verhältnis.»

Die gemeinsame Tochter war auch der Grund dafür, dass Hunziker zu Selbstbewusstsein kam – denn der Liebling der TV-Zuschauer war nicht immer so von sich selbst überzeugt wie heutzutage. «Zu Beginn meiner Karriere hatte ich wenig Selbstachtung. Es hängt davon ab, wie man gross geworden ist. Und meine Jugend war eben sehr speziell», sagte die Eidgenossin der «Corriere della Sera» über ihren Umzug von der Schweiz nach Bologna, als sie 16 Jahre alt war. «Es war ein Drama, ein echtes Trauma für mich. Ich konnte kein Italienisch, mein Schulabschluss war nichts wert, fühlte mich als Fremde und wusste nicht mehr, wer ich bin.»

Busen wie Trockendatteln

Ihr Moderatoren-Job sei Ausdruck dafür, dass sie Bestätigung suche, sagte Hunziker der italienischen Tageszeitung: «Ich suchte die Bestätigung, dass mich irgendjemand liebt. Mittlerweile bin ich gelassener, ich habe irgendwann gemerkt, dass es nicht die Art Liebe war, die ich brauche.» Und das ist nicht die einzige Schwäche, die Thomas Gottschalks Fernseh-Partnerin preisgibt. «Seit meiner Kindheit habe ich Angst vor Dunkelheit, deswegen liebe ich auch Scheinwerferlicht. Ich bringe mir gerade bei, auch ohne Mann an meiner Seite im Dunkeln zu schlafen.»

Dass sie trotz kleiner Schwächen ihren Frieden mit sich gemacht hat, beweist Hunzikers Interview in der «Bild». Auf Schönheitstricks angesprochen, sagte die Frau, die bei «Wetten, dass..?» am 23. Januar in ihren 33. Geburtstag reinfeiert: «Meine gefärbten Haare und die angeklebten Wimpern – das ist das Einzige, was heute falsch an mir ist. Für mich hat Natürlichkeit viel mehr Wert, ist viel edler als das ganze Rumgespritze und -geschnipsel. Na ja, fragen Sie mich nach dem fünften Kind noch mal, wenn mein Busen eher an Trockendatteln erinnern sollte – vielleicht überlege ich es mir dann noch.»

(phi)