Scheidungskrieg transatlantisch

10. Juni 2009 15:20; Akt: 10.06.2009 15:43 Print

«Gossip Girl» verschweigt Geburt

Hollywood-Schauspielerin Kelly Rutherford («Gossip Girl», «Melrose Place») und ihr Hamburger Noch-Ehemann Daniel Giersch («Gmail») sind zum zweiten Mal Eltern geworden - nur wurde der Vater des Kindes nicht darüber informiert.

Fehler gesehen?

Traurig nur, dass der Vater des am Montag zur Welt gekommenen Babys nichts von der Geburt, geschweige denn von seiner neuen Tocher namens Helena mitbekommen hat. Niemand informierte den 35-jährigen Internet-Unternehmer Giersch: «Ich habe keine Nachricht bekommen, keinen Anruf, keine Mail, gar nichts», sagte der frischgebackene Vater gegenüber der deutschen Zeitung «Bild».

Der Grund dafür: Es herrscht der blanke Rosenkrieg zwischen Rutherford und Giersch. Die Eheleute haben gerade im Januar nach drei Jahren Ehe die Scheidung eingereicht. Aus der Ehe stammt auch der gemeinsame zweijährige Sohn Hermes, der momentan bei seinem Vater in Los Angeles lebt.
Im Zentrum der Streitigkeiten stehen, wie könnte es anders sein, das Sorgerecht und die Besuchszeiten für den Sohn. Da Rutherford zumeist in New York vor der Kamera arbeitet, will sie, wie «Bild» berichtet, den Filius nur ungern ihrem Noch-Ehemann überlassen, der in Los Angeles wohnt.

Zurzeit teile sich das Paar das Sorgerecht zu 50 Prozent. Aber Mama Rutherford will die Entscheidung nicht akzeptieren und juristisch dagegen vorgehen.

Momentan verhandelt das ehemalige Liebespaar gerade darüber, wie oft Giersch seine frischgeborene Tochter im Krankenhaus besuchen darf: «Bis jetzt ist nur gesichert, dass ich meine Tochter in der nächsten Zeit dreimal pro Woche für jeweils eine Stunde sehen darf», so Giersch gegenüber dem Onlinedienst. Doch seinen Optimismus hat der erfolgreiche Selfmade-Millionär nicht verloren: «So oder so wird am Ende alles gut werden.»


(tom)