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Skandal-Stars
12. März 2010 11:53; Akt: 12.03.2010 12:24 Print
Die «Ich war ein Idiot»-Masche
von Philipp Dahm - Nach Golfer Tiger Woods und Kicker Ashley Cole ist Mark Owen der nächste Promi, der zugibt, seine Frau jahrelang betrogen zu haben. Natürlich leistet der Take-That-Sänger jetzt öffentlich Abbitte: Der Gang nach Canossa führt augenscheinlich über den Boulevard.
Die britische Popgruppe Take That begeisterte ihre Fans am 27. Oktober 2007 im Zürcher Hallenstadion. Allerdings nur als Trio, Bandmitglied Howard Donald hat sich bei einem Auftritt verletzt.
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Erst packten die Mätressen von Tiger Woods aus, dann flog das geheime Liebesleben von Ashley Cole auf. Und schon meldet sich der nächste Star und bittet die Öffentlichkeit reumütig um Vergebung: Mark Owen hat zugegeben, seine Ehefrau jahrelang hintergangen zu haben.
Mark Owen und Emma Ferguson haben sich im Moment nicht ganz so gern wie sonst.(Bild: WENN)
«Ich weiss nicht, wie viele Mädchen es insgesamt waren. Vielleicht zehn», sagte der 38-Jährige gegenüber «The Sun». Der Take-That-Sänger und Aktrice Emma Ferguson hatten vor einem Jahr geheiratet und sind seit fünf Jahren ein Paar. Sie haben einen dreijährigen Sohn und eine einjährige Tochter.
«I just want you back for good»
Am 10. März habe Owen seine Fehltritte gestanden, um einen Schlussstrich zu ziehen und seine Ehe zu retten, schreibt das britische Boulevardblatt. «Sie liebt mich und ich habe sie fallen lassen. Es tut mir wirklich leid. Ich war ein Idiot. Es lag alles an mir, war mein Fehler. Niemand sonst hat Schuld», so der Sünder. Er habe eine Affäre mit der 24-jährigen Neva Hanley gehabt, die andere Bettgespielinnen seien One-Night-Stands gewesen: Der Alkohol habe ihn so weit gebracht, führt Owen in der «Sun» aus. In Anlehnung an den Take-That-Hit lästerte die «Daily Mail»: «Whatever I said, whatever I did, I didn’t mean it, I just want you back for good».
Bleibt die Frage: Warum berichtet der Mann erst seiner Frau von seinen Missetaten - und dann ausgerechnet dem Boulevardblatt «The Sun»? Im englischsprachigen Raum hat sich das Konzept öffentlicher Reue offenbar durchgesetzt. Es wird öffentlich Abbitte geleistet, der Betrug wird mit Alkoholmissbrauch, Drogen- oder Sexsucht «erklärt» und eine Ehe- oder Rauschmittel-Therapie «löst» das Problem. Nach einer gewissen Karenzzeit, der Vergebung durch die Betrogene oder aber dem Beziehungs-Aus geht der betroffene Star dann wieder als geläutert durch.
Wenn der Promi den Onkel ersetzt
Der Boulevard lebt von «Liebesgeschichten» wie der von Mark Owen. Der Promi fällt moralisch tief, der Star entschuldigt sich, der Stern erstrahlt im neuen Glanz. Wer nun glaubt, diese Geständnisse wären überflüssig, weil kaum einer eine weisse Weste hat, liegt richtig und irrt zugleich. Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein: Ginge es wirklich um Moral, dürfte sich kaum einer zu Owens Fehltritt äussern.
Doch Moral ist nicht der Grund dafür, dass diese Reuebekenntnisse ihre Berechtigung haben. Prominente dienen der Gesellschaft als Blitzableiter: Wenn ein Bruder oder Onkel seine Frau jahrelang betrügen würde, wäre das im Büro sicher kein Thema. Wenn der Kollege ein Alkoholproblem hat, reden die Bauarbeiter nicht über seine Sucht, sondern über die Eskapaden eines Carl Hirschmann oder David Hasselhoff. Und der Staatsanwalt wird eher bekennen, dass er die neuesten Bilder einer Megan Fox scharf findet, als dass er zugibt, dass die knackige Pflichtverteidigerin ja auch ganz heiss ist.
Ob man Aussagen wie die von Owen nun gutheisst oder nicht, man sollte sich daran gewöhnen. Es wird weiterhin notgeile Stars, Drogen und Groupies geben: Der nächste Kniefall kommt bestimmt.
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Alle 8 Kommentare



























flucht nach vorne!
ich ekle mich vor solchen menschen!so tun als sei man ein unschuldslamm...dieses schienheilige, heuchlerische getue...!igitt! Dann sind mir die lieber wo dazu stehen singles zu sein weil sie so oder so ihr partner betrügen!
was Neid?
was soll jetzt diese Aussage? da fühlt sich jemand persönlich angesprochen wenn man Carl und David in einem satz erwähnt. Der zusammenhang ist wohl der, dass beide an Mangel Zuneigung und Zuwendung leiden.Sonst wäre man nicht auf der piste.Wenn der Partner die Wünsche und Erfüllungen des anderen nicht befriedigen kann oder ungenügend befriedigt dann behält man die Augen offen und hält ausschau nach weitere Kanditaten.Oft ist es auch nur langeweile und man schätzt die Harmony in der Beziehung nicht.Solche Menschen sterben irgendwann mal alleine. Egal wie oft Sie sich entschuldigen. Neidisch? Ne
Fremdgehen
völliger Schwachsinn fremdgehen (sie oder er) kann auch eine Ehe kitten .Besonders wenn ein teil sehr krank ist, nur sollte das diskret gehen und ohne Geldprobleme.Nur Simphatie