Shop in Mekka

21. November 2012 07:57; Akt: 21.11.2012 13:43 Print

Paris Hilton legt sich mit Islamisten an

Einmal mehr hat es Paris Hilton geschafft, negativ aufzufallen. Der Anlass: eine Ladeneröffnung. Klingt komisch, ist aber so.

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Über Paris Hilton wurde in den Jahren ständig in allen Medien berichtet. Doch seit 2009 ist die Blondine von den Schlagzeilen verschwunden. Das hat womöglich damit zu tun, dass sie nicht mehr vom Mann beraten wird, der sie schuf. (l.), von Beruf Künstler und Filmemacher, sah das Potential hinter der Marke Paris Hilton. «Wenn ich es schaffte, Barbie zum Reden zu bringen, dann hätte ich die grösste Marke aller Zeiten», dachte er sich damals. Moore kannte Hilton aus dem feurigen Fotoshooting mit David LaChapelle, das im Jahr 2000 in der Zeitschrift «Vanity Fair» erschien, ... ... sowie aus einem siebenseitigen Satire-Interview, das sie zusammen mit ihrer Schwester Nicky (l.) dem Magazin «GQ» zwei Jahre später gegeben hatte. Im Jahr 2003 wurde Moore damit beauftragt, die PR-Arbeit für die Sendung «A Simple Life» zu übernehmen. Links: Nicole Richie Eine Woche vor Start veröffentlichte Hiltons Ex-Freund Rick Salomon ein Sexvideo mit der Blondinde. Der Schuss ging nach hinten los: Die Sendung wurde ein Riesenerfolg. Bald war Paris Hilton überall präsent: Sie veröffentlichte CDs, ... ... und war auf jeder Party und Preisverleihung zu sehen. Moore ging auf weltweite Tournee mit Hilton. «Paris machte wunderbar mit. Sie trug Kleider von lokalen Designern und liess sich brav von den Paparazzi darin fotografieren. Die Leute waren glücklich und sie ging wieder nach Hause. Es funktionierte wie eine Maschine», erzählte der Marketing-Berater in einem Interview mit dem Sender CNN. Den Erfolg dokumentierte Moore in einer DVD: Auf den Aufnahmen waren die Fanreaktionen zu sehen, wenn Paris ankam. Die Sponsoren hatten danach keine Fragen mehr - und wählten sie ohne zu zögern als Werbeträgerin. Jedes Kapitel in Hiltons Leben wurde belichtet - auch die tragischen wie ihre Verhaftung und spätere Einwesung ins Gefängnis. Seit 2009 arbeitet Jason Moore nicht mehr für Hilton - und seither ist es um sie ruhig geworden.

Die islamische Gemeinschaft freut sich gar nicht über den neuen Shop von Paris Hilton in Mekka.

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In letzter Zeit wurde es ein bisschen ruhiger um Paris Hilton. Einzig ihre neueste Eroberung, das blutjunge Model River Viiperi, und die Verhaftung nach einer Eifersuchtsszene schafften es die letzten Monate in die Schlagzeilen.

Doch wer die Hotelerbin kennt, der weiss, das bleibt nicht lange so. Ganz die Businessfrau, die sie ist, vertreibt sie ihre Kollektionen auf der ganzen Welt. Als neuesten Standort für ihren Taschenladen hat sich die 31-Jährige einen ganz speziellen Ort ausgesucht: In der für Moslems heiligen Stadt Mekka ist das neueste Paris-Hilton-Taschengeschäft aufgegangen. Um auch genügend Aufmerksamkeit zu erhalten, twitterte die US-Amerikanerin sogleich die frohe Nachricht über die Shoperöffnung.

Arabischer Shitstorm

Womit Paris Hilton aber nicht gerechnet hat, sind aufgebrachte Saudis. So dauerte es nicht lange und das einstige It-Girl wurde von einem Shitstorm im Internet überrannt, wie Huffingtonpost.com schreibt. Eine Twitterin schreibt: «Wahhabiten, wehrt euch! Während die historische Stadt von Medina zerstört wird, eröffnet Paris Hilton eine Boutique in der Mekka-Mall.» Zwar ist es bereits ihr fünfter Laden in Saudi-Arabien, doch dass er ausgerechnet in der heiligen Stadt eröffnet wird, geht vielen gegen den Strich.

Was denken Sie, beleidigt Paris Hilton die islamischen Gläubigen, weil sie einen Laden in Mekka eröffnet hat?

(eva)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patricia Rentsch am 21.11.2012 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    Theater

    Ja klar ein Taschenladen ist ja so anstössig und beleidigend... Mein Gott die sollen sich mal beruhigen, ist ja nicht mehr auszuhalten!

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  • Stefan am 21.11.2012 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso ist Paris Hilton schuld?

    "Einmal mehr hat es Paris Hilton geschafft, negativ aufzufallen" Komische Formulierung. Wenn sich ein paar bornierte Islamisten über nen Laden aufregen, dann sind doch sie diejenigen die negativ aufallen. Gäbe es in Mekka keine Nachfrage nach diesen Produkten, hätte Paris den Laden auch nicht eröffnet.

  • lina am 21.11.2012 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    selber schuld miss hilton

    sry aber selber schuld.. wer kommt auch auf die idee ein geschäft in mekka zu eröffnen (als amerikanisches it girl). Dieser schritt war bewusst provokativ! Es geht nicht darum, dass ein geschäft für handtaschen eröffnet worden ist - sondern von wem! paris hilton hat genug geld & will noch mehr.. der koran lehrt aber, dass geld nicht alles ist, das streben nach reichtum ist nicht sinn des lebens & man sollte anderen helfen etc. Und jetzt kommt Miss Hilton mit ihrem Kapitalismus in die heilige stadt -.- Man weiss die muslime in mekka wollen das nicht - man sollte das respektieren & nicht provozieren!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dzenan am 21.11.2012 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Das ist gut so! Es ist ein heiliger Ort dort sind nur Muslime erwünscht da haben Christen, Atheisten was auch immer nichts verloren. Die soll ihren Laden sonst wo aufmachen aber nicht dort ich bin jetzt kein Islamist sondern Moslem :)

  • holzer am 21.11.2012 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    pe

    ich denke sie hat genau das erreicht was sie wollt. Pr für ihren neuen Laden.

  • m.r. am 21.11.2012 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Business vs Natur

    Die Hai Populationen von Bimini sind durch das Hilton Hotel Projekt "Bimini Bay Resort" massiv gefährdet. Die Hotelkette plant einen Golfplatz auf dem Meer, dazu werden die Mangrovenwälder abgeholzt,und so einen grossen Teil der "Hai-Kinderstuben" in den Mangrovengebieten Biminis vernichten. Meiner Ansicht nach, ist dieses Ereignis schwerwiegender als die Eröffunung eines Taschenladens in Mekka!

  • Stefan am 21.11.2012 12:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso ist Paris Hilton schuld?

    "Einmal mehr hat es Paris Hilton geschafft, negativ aufzufallen" Komische Formulierung. Wenn sich ein paar bornierte Islamisten über nen Laden aufregen, dann sind doch sie diejenigen die negativ aufallen. Gäbe es in Mekka keine Nachfrage nach diesen Produkten, hätte Paris den Laden auch nicht eröffnet.

  • Stylist am 21.11.2012 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wähhhh

    Sie beleidigt nur meinen guten Geschmack

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