Gigi-Zayn-Cover

17. Juli 2017 11:35; Akt: 17.07.2017 12:42 Print

Die «Vogue» hat Ärger mit ihren Lesern

In ihrer August-Coverstory bezeichnet die «Vogue» Gigi Hadid und Zayn Malik als genderfluid. Die Leser sind empört und ringen dem Modemagazin eine Entschuldigung ab.

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Model Gigi Hadid (22) und Freund Zayn Malik (24) zieren erneut das Cover der amerikanischen «Vogue». Im Interview in der August-Ausgabe hat das Paar darüber gesprochen, manchmal das Shirt des jeweils anderen zu tragen.

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Kennen Sie den Begriff «Gender Fluidity»?

Dieser Kleideraustausch mache das berühmte Pärchen laut der «Vogue» zu «einem Teil der neuen Fliessende-Geschlechter-Bewegung». Fliessende Geschlechter (Gender Fluidity) sind laut Definition Menschen, die sich mehr als nur zu einem Geschlecht zugehörig zählen; Das Männliche und Weibliche fliesse ineinander über.

Twitter-User klären auf

So kann es sein, dass solche Leute morgens aufwachen und sich als Frau fühlen – und an anderen Tagen als Mann. Sie kleiden und verhalten sich dementsprechend anders. Mal schnell ins Shirt des Partners zu schlüpfen reiche da nicht aus, finden Social-Media-Nutzer und machen ihrem Ärger auf Twitter Luft.

«Ich denke, der ‹Vogue› ist nicht klar, was Gender Fluidity ist», so Userin Cloette Fahy, «ich bin kein Experte aber das Tragen des T-Shirts deiner Freundin macht dich noch lange nicht genderfluid.»




Miss Fame will dem Magazin mit dieser Definition unter die Arme zu greifen.


Twitter-Userin Miss Fiercalicious postet sogar Bilder von sich selbst, um der «Vogue» zu zeigen, wie eine Genderfluid-Person in Wirklichkeit aussieht.


Fehlendes Verständnis auch bei Userin Hannah Orenstein.


Die «Vogue»-Verantwortlichen erkannten schliesslich ihren Fehler. In einem offiziellen Statement des Magazins heisst es: «Die Geschichte war dazu vorgesehen, den Einfluss der nicht-binären Geschlechtsidentitäten auf die Mode und Kultur aufzuzeigen.»

Es tue der «Vogue» sehr leid, wenn sie dabei den Geist der Bewegung nicht wiedergeben konnte – sie habe ihr Ziel verfehlt. «Wir freuen uns aber darauf, das wichtige Gespräch über Gender Fluidity in Zukunft aufrecht zu erhalten – mit einer höheren Sensibilität für das Thema.»


(net)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MK am 17.07.2017 11:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mistblattl

    Wer schaut überhaupt noch die Vogue an? Besteht nur aus Werbung - und dafür noch bezahlen - nein danke!

  • Ruedi am 17.07.2017 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind die Männer geblieben?

    Aber in der heutigen Gesellschaft frage ich mich schon wo die Männer geblieben sind? Heute sind es vielfach einfach fade Heul-Susis die im Bad mehr Zeit als ihre Freundin benötigen.

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  • Maler50 am 17.07.2017 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wer ist das?

    wer sind die zwei? Muss man sie Kennen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • patrick h. am 18.07.2017 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    Finger auf die Wunde

    Man sieht an den Kommentaren hier, dass die Erwähnung absolut notwendig ist. Ob die beiden nun der Definition entsprechen oder nicht, es legt jedenfalls erneut den Finger auf eine Wunde der Ewiggestrigen. Es sind die gleichen Leute die auch Probleme mit einem weiblichen Dr. Who haben. Die gleichen Leute die sich an der Ehe für Alle stören. Werdet erwachsen, akzeptiert die Gesellschaftlich (mehrheitsfähige) Veränderung oder geht mit der Zeit unter. Mehr Optionen habt ihr nicht.

    • Vorgestern_geboren am 19.07.2017 05:01 Report Diesen Beitrag melden

      @patrick h.

      Absolut! Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Dass dieser Beitrag mehr Daumen nach unten als nach oben hat, bekräftigt die Aussage um so mehr!

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  • Jones am 17.07.2017 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gender Fluidity

    Gibt es! Der beste Beweis ist ja Norman Bates!

  • Sack Cool am 17.07.2017 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ääähm ok

    wait.. what?!

  • Dina am 17.07.2017 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Nur Erfindung

    Gender Fluidity existiert nicht. Man kann sich nicht heute als Mann und morgen als Frau füllen. Das ist reine Erfindung aus den tiefsten Tiefen von Tumblr. Fragt doch mal die Transsexuellen, die können denen mal erklären wie es sich anfüllt im falschen Körper zu sein. Mal abgesehen davon ist es schon witzig, dass diese Twitternutzerin argumentiert, dass das Tragen vom T-shirt des Freundes einen nicht gleich Gender Fluid macht, aber mal so, mal so zu füllen das dann schon?

    • loungebob am 18.07.2017 01:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dina

      Es heisst fühlen. Natürlich gibt es Gender Fluidity. Hat es schon immer. Lange bevor das organisierte Macht- und Unterdrückungselement Religion dir was anderes aufgezwungen hat. Mal schön zu den alten Griechen, Römern oder Ägyptern kucken und staunen. Nur weil es jetzt gerade gehyped wird, macht es diese Eigenheit nicht weniger real oder relevant.

    • gogg am 18.07.2017 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @loungebob

      Auch die alten Römer, Griechen und Ägypter hatten Religion. Nur mal so. Pädophilie war da auch absolut okay, sogar ein Machtsymbol. Wollen wir Pädophilie jetzt auch legalisieren? Gibt ja tatsächlich Leute, die meinen, wenn sich ein Erwachsener als Kind fühlt, sei es okay, eine Liebesbeziehung zu einem Kind zu führen. Fühlen allein macht niemanden zu etwas anderem.

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  • Maler50 am 17.07.2017 12:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wer ist das?

    wer sind die zwei? Muss man sie Kennen?