The Human Barbie

04. Mai 2012 22:09; Akt: 04.05.2012 22:10 Print

Täglich vier Stunden Tussi-Training

Achtung: Tief Luft holen! Das als Human Barbie bekannte Seite-3-Girl Sarah Burge will mit ihrer achtjährigen Tochter in US-Kinder-Schönheitswettbewerben abräumen.

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Das ist Poppy Burge, 8, ... ... und das ist Poppy mit ihrer Mutter Sarah Burge ... ... besser bekannt als 'The Human Barbie'. Rund 150 Mal hat sie sich einer Beauty-OP unterzogen. Auf ihrer offiziellen Website listet sie sämtliche Schönheitseingriffe akribisch auf: «Brüste: Reduktion von 32H zu 32DD/E. Brustwarzen wurden entfernt und wieder angenäht und Fleisch eingefaltet, Fett auf beiden Seiten abgesaugt 12 000 Pfund», steht da etwa. Auch schmeisst Sarah regelmässig sogenannte Botox-Parties ... ... bei denen die Teilnehmerinnen Botox-Injektionen von 'Nurse Barbie' vornehmen lassen können. Als Kosmetikerin injiziert sie sich das Botox ebenfalls selbst. Für ihre Tochter wünscht sich Sarah Burge eine glamouröse Zukunft: Nun soll Poppy in den Kinder-Schönheitswettbewerben der populären US-Reality-Serie «Toddlers and Tiaras» mitmachen - und gewinnen. Mutter Burge habe bereits um die 30 000 Franken in Äusseres und Training ihres Sprosses investiert. «Poppy wird den US-Schönheits-Circuit dominieren die englische Rose ist immer die Beste», so Sarah Burge. «Poppy ist charmant und unverschämt und wird die amerikanischen Kids schlagen. Poppy weiss, dass sie gewinnen wird. Sie befindet sich in Training bis zu vier Stunden vor und nach der Schule.» Poppy geht regelmässig zur Maniküre und Pediküre. Poppy liebt das Herumturnen an der Poledance-Stange. Klar, dass eine solche Interpretation von Mutterliebe umstritten ist ... Hier streitet Sarah am britischen TV mit einer Kinderpsychologin um die Zulässigkeit einer USA-Tour durch 12 Kinder-Schönheitswettbewerbe. Laut ihrer Autobiografie «Half a Million Pound Girl» sollen Burges erste kosmetischen Eingriffe ursprünglich aus der Not entstanden sein. Infolge brutalster häuslicher Gewalt unterzog sie sich erstmals einer Schönheitsoperation. Heute engagiert sie sich in der Opferhilfe und in Medienkampagnen gegen Gewalt in der Ehe. So sah Sarah Burge aus, bevor sie von einem Liebhaber entstellt wurde.

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Bürgerlich heisst sie Sarah Burge, wird aber aufgrund ihrer zahllosen Schönheitsoperationen ‹Human Barbie› - die menschliche Barbiepuppe - genannt. Sie mag vielleicht nicht die einzige Dame dieser Welt sein, die in diese Kategorie passt, doch ihr Werdegang, wie in ihrer Autobiografie «Half a Million Pound Girl» beschrieben, lässt aufhorchen.

So sollen Burges erste kosmetischen Eingriffe laut eigenen Angaben ursprünglich aus der Not entstanden sein. Infolge brutalster häuslicher Gewalt unterzog sie sich erstmals einer Schönheitsoperation. Heute engagiert sie sich in der Opferhilfe und in Medienkampagnen gegen Gewalt in der Ehe.

Schnipp schnipp bling bling

Nebenbei erfand sich die Britin neu als Seite-Drei-Girl und als Reality-Soap-Star. Auf ihrer offiziellen Website listet sie sämtliche Schönheitseingriffe akribisch auf: «Brüste: Reduktion von 32H zu 32DD/E. Brustwarzen wurden entfernt und wieder angenäht und Fleisch eingefaltet, Fett auf beiden Seiten abgesaugt – 12 000 Pfund», steht da etwa. «Brust-Lifting 6500 Pfund. Ein weiteres Lifting plus injizierbare Implantate 8000 Pfund.» Dazu kommen noch: Stirn, Haaransatz, Backen, Kinn, Lippen, Zähne, Augen, Nase, Ohren, Bauch, Hüften, Po, Unterschenkel und und und.

Nun will Burge in den USA gross rauskommen – mit ihrer Tochter, versteht sich. Poppy Burge, achtjähriger Human-Barbie-Spross geriet bereits in ihrer Heimat in die Schlagzeilen, als offenbart wurde, dass ihre Mama ihr bereits Gutscheine für Brustimplantate und Fettabsaugen (einzulösen bei Volljährigkeit) geschenkt hatte. Nun soll Poppy in den Kinder-Schönheitswettbewerben der populären US-Reality-Serie «Toddlers and Tiaras» mitmachen – und gewinnen, gefälligst. Mutter Burge habe bereits um die 30 000 Franken in Äusseres und Training ihres Sprosses investiert.

Poppy schlägt die US-Kids

«Poppy wird den US-Schönheits-Circuit dominieren – die englische Rose ist immer die Beste», so Sarah Burge. «Poppy ist charmant und unverschämt und wird die amerikanischen Kids schlagen. Poppy weiss, dass sie gewinnen wird. Sie befindet sich in Training – bis zu vier Stunden vor und nach der Schule.»

Wenn das keine Mutterliebe ist! Tief Luft holen, allerseits. Uuund ausatmen.

(obi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex_01 am 05.05.2012 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    ööhm...

    Und immer schön die Werbetrommel rühren, und Geld in den Wettbewerb stecken (es darf auch mal ein Betthüpferl sein) dann klappt das schon^^

  • Carla am 05.05.2012 05:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schön?

    Nach 150 Schönheitsoperationen sollte man annehmen, dass dieser Jemand dann auch schön ist, oder? OK, Schönheit ist subjektiv aber findet die hier jemand schön?

  • heidi am 04.05.2012 22:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    krank

    das ist einfach krank... was die mama mit ihrem körper und leben macht- egal ist ihre sache.. aber das selbe mit ihrer tochter zu machen ist abartig... 4 std training... sie soll besser lernen was "spielen und kind sein" ist

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sereina Vogt am 07.05.2012 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Barbie sieht anders aus!

    Mal ehrlich - sieht so eine Barbie aus? Meine haben anders ausgesehen. Ihre Tochter ist leider nicht wirklich hübsch - hoffentlich lässt die Mutter ihr nicht die Augen korrigieren! Was in Amerika an so Wettbewerben abgeht ist krass. Genial finde ich bei den 3 ( !! ) jährigen, wenn sie auf der Bühne einen Tobsuchtsanfall haben! Das wirkt richtig echt. Als Preise winken Gelder und Ausbildungs ( Collage) Beiträge . Da sind natürlich alle scharf drauf. Aber verbieten sollte man es!!!

  • Dr. Star am 06.05.2012 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Star-Mamis vs. Normalomuttis

    Die Mutter macht doch nur was viele Normalo-Mamis auch tun: den Versuch wagen, dem eigenen Verfallsdatum (Aussehen/Hautquality/Runzeln/Dunsen) zu entfliehen, sich aber eigentlich gerne in der bezaubernden Tochter wiederzusehen... ja des gibts! DAS Thema ist nur x-Mal heftiger weil eben Show-Mamis mit Bühnen- und Media-Präsenz einen anderen "Abgang" haben als die Normalomütter. Daher dürfte sich hier gar keine Mama melden, ohne Bühnenpräsenz - weil das Verwelken von Ruhm noch eine ganz andere Belastung ist. Die Barbie-Mama verliert derzeit grad den Lebensinhalt als Showstar dazu.

  • Patrick am 06.05.2012 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Poppy

    Die Mutter erzieht sie gut so. Das wird einmal sicher eine Frau die allen mit Respekt entgegenbringt und sicherlich nichts auf Äusserlichkeiten gibt. "Ironiemodus aus" Das Kind tut mir leid, das wird sicherlich durch solch eine stumpfsinnige Erziehung duch seine Mutter zu einer sehr arroganten jungen Frau heranwachsen die denkt mit aussehen kommt man überall hin. Leider stimmt das oftmals sogar........

  • Hans Hagel am 06.05.2012 01:10 Report Diesen Beitrag melden

    Widerlich!

    Wie krank muss eine Mutter sein, um ihr Kind so zu vergewaltigen?! Wie krank muss eine Gesellschaft sein, wo solche Missstände geduldet, ja zelebriert werden?! Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Wow, wirklich toll !

  • Peter am 06.05.2012 00:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dokfilm

    Habe vor einiger Zeit einen sehr spannenden (und erschütternden) Dokumentarfilm über solche Wettbewerbe mit Kindern gesehen - Väter kamen darin übrigens niemals vor. Ein Kind soll und muss sich im Dreck wälzen dürfen, die Knie aufschlagen, mit anderen Kindern streiten, die Kleider im Spiel zerreissen uswusf! Ich halte das ebenfalls für krasse Kindsmisshandlung (und ebenfalls finde ich weder Mutter noch Tochter schön)

    • Roman am 06.05.2012 13:46 Report Diesen Beitrag melden

      Abstossend

      Haben wir etwa dieselbe Dok gesehen? Für mich gilt das ebenfalls als Kindsmisshandlung. Zum Glück ist unsere Gesellschaft da noch normaler.

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