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«Operation Hackerazzi»
14. Oktober 2011 11:45; Akt: 14.10.2011 13:42 Print
«Ich wollte die Bilder nie verbreiten»
Der Mann, der E-Mail-Konten von Stars wie Scarlett Johansson hackte, ist wieder auf freiem Fuss. In einem Interview spricht er zum ersten Mal über sein Vergehen und zeigt sich reumütig.
Wie viele Menschen reizte es auch Christopher Chaney zu sehen, was bei den Promis «hinter den Kulissen» abgeht. Dem Hacker drohen 121 Jahre Haft.
Das Hacken hat ein Ende. Christopher Chaney, der private Fotos von mehr als 50 Prominenten gestohlen haben soll, wurde in Florida verhaftet. Seine Festnahme ist das Ergebnis einer monatelangen Fahndungsaktion, genannt «Operation Hackerazzi». Sollte er in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen werden, drohen ihm bis zu 121 Jahre Gefängnis.
Bildstrecken Scarlettjohanssoning ist das neue PlankingDer 31-Jährige soll sich Zugang zu den E-Mail-Konten von Schauspielerin Scarlett Johansson, Sängerin Christina Aguilera und weiteren Stars verschafft haben. Die darin gefundenen Fotos soll er Klatschportalen angeboten haben. Private Nacktfotos von Johansson erschienen daraufhin im Internet. Die Schauspielerin soll die gestohlenen Fotos selbst geschossen haben.
«Ich habe einen Fehler begangen»
Am Donnerstag sprach Chaney nun zum ersten Mal mit dem Fernsehsender Action News über seine Beweggründe: «Ich habe aus Neugier angefangen, und dann wurde ich süchtig danach zu sehen, was die Leinwandstars hinter den Kulissen tun», gestand er.
Er sei «beinahe erleichtert» gewesen, als die Polizei gekommen sei. «Ich weiss, dass das, was ich getan habe, wahrscheinlich das schlimmste Eindringen in die Privatsphäre anderer ist, das jemand erleben kann. Ich habe einen Fehler begangen», gab der Hacker reumütig zu.
Leute wie Chaney sind «Abschaum»
Im Interview mit Action News sagte Chaney weiter, er wisse nicht, wie die Bilder an die Öffentlichkeit gelangt seien. «Jemand hat Kontakt zu mir aufgenommen, ich weiss nicht, wie er meine E-Mail-Adresse bekommen hat.» Er habe die Fotos aber niemandem gegeben. «Ich wollte die Bilder nie verkaufen oder verbreiten», beteuerte Chaney.
Am Mittwoch erschien der Amerikaner in Florida erstmals vor Gericht. Er wurde gegen eine Kaution von 10 000 US-Dollar wieder entlassen. «Datendiebstahl ist eine echte Bedrohung», sagte Staatsanwalt Andre Birotte. Leute, die daran beteiligt seien, bezeichnete er als «Abschaum».
Christopher Chaney packt aus im Interview: (Quelle: YouTube)
(lah/dapd)
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Alle 31 Kommentare

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Unlogisch
Toll. Jemandem, der Daten klaut, drohen 121 Jahre Haft. Aber Menschen die ander Vergewaltigen kommen nur Jahre ins Gefängnis. Diese Verhältnis stimmt überhaupt nicht.
Genau!
Ich frage micj wie die auf 121 jahre kommen. So 1-2 jahre oder ne geldstrafe reichen für diese Tat völlig
@ Amerikanische Logik
Es geht bei dem Verfahren nicht nur um eine Anklage, sondern um Diverse in einem Verfahren, dadurch summiert sich die gesamt Haftstrafe. In den USA, wo Menschen zu 8 mal Lebenslänglich verurteilt werden, wundert mich nichts mehr. Aber einen Tipp, Vergewaltiger in den USA landen nur höchst selten für weniger als 15 Jahre im Knast, meistens 20 Jahre oder länger.
Ist doch nur PR Aktion
Für mich sieht es eher so aus das diese Fotos von den damen absichtlich gemacht wurden um dann "Skandalmässig" in die Medien zu kommen. Ist doch alles eine geplante PR Aktion.
31 Jahre?
Wie alt soll der sein? 31? Der sieht aus wie knapp 50. oO