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Marc Chapman
07. September 2010 21:42; Akt: 08.09.2010 09:51 Print
Lennon-Mörder kommt nicht frei
Auch drei Jahrzehnte nach der Ermordung von John Lennon kommt sein Mörder, Mark Chapman, nicht frei. Sein Antrag auf Bewährung wurde abgelehnt.
1962 veröffentlichte ein Rock'n'Roll-Quartett aus Liverpool ihre erste Single. Was danach kam, machte Musikgeschichte: Das waren die "Fab Four".
Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder von John Lennon wird vorerst nicht aus dem Gefängnis kommen. Der zuständige Haftprüfungsausschuss in New York lehnte am Dienstag bereits zum sechsten Mal die Freilassung von Marc Chapman auf Bewährung ab.
John Lennon kurz vor seiner Ermordung.
Mark Chapman nach seiner Verhaftung.
Mark Chapman 2003.
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John und Yokos Bett-DemoJohn Lennons Schulbuch
Chapman habe am Morgen vor dem Gremium vorgesprochen, sagte ein Justizsprecher in New York. Das Gremium habe seinen Antrag aber zurückgewiesen.
Chapman hatte den früheren Beatles-Sänger am 8. Dezember 1980 vor dessen Wohnhaus in New York von hinten erschossen. Er wurde im August 1981 zu lebenslanger Haft verurteilt und verbüsst seine Strafe im Hochsicherheitsgefängnis von Attica im Norden des US-Bundesstaates New York.
Chapman hatte 1990 Reue für den Mord an Lennon gezeigt. Seine Anträge auf Haftentlassung wurden bislang aber immer zurückgewiesen.
Beim ersten Antrag im Jahr 2000 urteilte der Ausschuss, der Häftling werde bis heute von dem Drang nach «Ruhm und Bekanntheit» getrieben, der ihn zum Mörder gemacht hatte. Auch 2002, 2004, 2006 und 2008 lehnte das Gremium eine Bewährung für Chapman ab.
Lennons Witwe Yoko Ono hat sich wiederholt gegen eine Haftentlassung ausgesprochen. Sie forderte, Chapman müsse bis zum Ende seines Lebens hinter Gittern bleiben.
(dapd)


























