Die neue Yoko Ono

08. Februar 2012 13:28; Akt: 08.02.2012 18:32 Print

Boston hasst BündchenBoston hasst Bündchen

Am Sonntag verloren die New England Patriots den Super-Bowl an die New York Giants. Für die Fans gibt es eine Mitschuldige: Supermodel Gisele Bündchen.

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Nach der Niederlage ihres Heimteams leckten die Bostoner ihre Wunden. Und was machte Gisele Bündchen? Sie kippte gleich noch eine Familienpackung Salz rein. «Mein Mann kann den verdammten Ball nicht gleichzeitig werfen und fangen. Ich kann nicht fassen, wie oft sie den Ball fallen gelassen haben», schoss sie gegen die Teamkollegen ihres Ehemanns Tom Brady. Das kam bei den Fans gar nicht gut an – und machte das in Boston von jeher kritisch beäugte Model noch unbeliebter.

Jetzt haben sich auch die lokalen Medien auf die 31-Jährige eingeschossen. «Sie ist mal wieder ins Super-Fettnäpfchen getreten», schrieb der «Boston Herald» in Anspielung auf ihren Supermodel-Status. Und setzte noch einen drauf: «Grosse Schönheit, kleines Hirn». Im Radio wurde sie als neue Yoko Ono beschimpft – die Japanerin wird bekanntlich für die Trennung der Beatles verantwortlich gemacht.

Bradys zuverlässigste Verteidigung

Auch Brandon Jacobs vom siegreichen Team New York Giants hat keine netten Worte für Bündchen übrig. «Sie soll einfach weiterhin gut aussehen und die Klappe halten», sagte der Sportler bei der Siegesfeier in New York.

Dass Bündchen Bradys vehementeste Verteidigerin abseits des Spielfelds ist, stellte sie schon vor dem grossen Endspiel unter Beweis. Sie verschickte eine E-Mail an ihre Freunde, in der sie um Gebete und gute Wünsche für ihren Liebsten, mit dem sie seit 2009 verheiratet ist, bat. Sie gilt zudem als sehr abergläubisch. In der Nacht vor einem Spiel schläft sie stets im Trikot ihres Gatten – es soll ihm auf dem Feld Glück bringen. Vergangenen Sonntag hat das offensichtlich wenig genützt. Da hätte Brady mehr davon gehabt, wenn seine Gattin im «Victoria's Secret»-Negligé ins Bett gestiegen wäre.

(cat)

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  • Ricardo Granda am 09.02.2012 07:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ami-spiel

    Ich habe das Spiel nicht gesehen, Sportarten die nur national gespielt werden finde ich nicht Weltbewegend. Allein schon die Aussage von Jacobs (brauner Kaffee?) macht Gisele Bündchen noch sympathischer.

  • M. Mertens am 08.02.2012 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber....

    ...wo sie recht hat, hat sie recht. Wer das Spiel gesehen hat, dem ist sicher aufgefallen, dass die Receivers mehrere Male gute Pässe, zT komplett freistehend, fallen liessen.

    • Billie Joe am 09.02.2012 09:34 Report Diesen Beitrag melden

      Stimmt, aber

      So ist es. Trotzdem sollte sie sich nicht äussern, schon gar nicht kritisch gegenüber dem eigenen Team!

    • B. Zulliger am 09.02.2012 12:57 Report Diesen Beitrag melden

      Ich sehe das anders...

      Auch Football ist eine Sportart, bei der jeder Spieler Fehler machen kann. Man stelle sich die Nervösität der Spieler vor, beim grössten Sportanlass Amerikas mit weltweit rund 900 Millionen Zuschauer. Ich als Sportler kann durchaus mit den Spielern mitfühlen. Ich finde Giseles Aussage nicht nur diesen Spielern sondern auch Tom gegenüber nicht fair... stellt euch mal die momentane Teamverfassung vor: Ein Super-QB der nun einzig und allein aufgrund einer Aussage seiner Frau sein ganzes Team gegen sich hat...

    • Dizzy Hoe am 10.02.2012 10:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      PATRIOTS..!!

      Man gewinnt als team man verliert als team..!!

    einklappen einklappen
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