American Music Awards

19. November 2012 04:52; Akt: 19.11.2012 08:12 Print

Bieber triumphiert – und tritt nach

Justin Bieber ist der grosse Gewinner der American Music Awards. Der 18-Jährige wurde als bester Pop-Rock-Künstler ausgezeichnet. Danach konnte er sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

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Justin Bieber hat am Sonntagabend den begehrten American Music Award für den besten Pop-Rock-Künstler gewonnen. «Diesen Preis widme ich all den Kritikern, die immer gesagt haben, dass ich nur für ein oder zwei Jahre Erfolg haben würde», sagte Bieber bei der Gala in Los Angeles. «Ich glaube, ich werde noch sehr, sehr lange dabei sein.» In schwarzem Unterhemd und knallroter Hose spielte der 18-Jährige danach einige seiner Lieder.

Carly Rae Jepsen, die mit ihrem Hit «Call Me Maybe» internationale Charterfolge feierte, erhielt die Auszeichnung als beste neue Künstlerin. «Ich bin sprachlos. Wow», sagte Jepsen, die sich bei Bieber und dessen Manager Scooter Braun bedankte.

Swifts Kleiderwechsel

Eröffnet wurde die dreistündige Veranstaltung im Nokia Theatre in Los Angeles von R&B-Sänger Usher, der im Rahmen einer grünen Lichtershow ein Medley seiner Songs zum Besten gab, darunter «Numb», «Climax» und «Can't Stop, Won't Stop».

Taylor Swift räumte das fünfte Jahr in Folge den Preis als beste Country-Sängerin ab. «Das ist irreal», sagte die 22-Jährige. Ihr Dank gelte den Fans. «Ihr seid diejenigen, die dafür (den Preis) gestimmt haben.» Swift trug in Begleitung von Tänzern ihren Song «I Knew You Were Trouble» vor. Dabei wechselte sie von einem hellen Kleid in ein auffälliges Korsett und schwarzen Tüllrock und tänzelte über die Bühne.

Preisträger durch Internet-Abstimmung ermittelt

Gleich zwei Preise erhielt Rapperin Nicki Minaj. Sie wurde bereits zum zweiten Mal für das beste Rap-/Hip-Hop-Album («Pink Friday: Roman Reloaded») und als beste Rap-/Hip-Hop-Künstlerin auszeichnet. Während sie ihre Showeinlage ganz in weiss bestritt, erschien die 29-Jährige zur Annahme ihres Preises in einem neonfarbenen Kleid und wasserstoffblonder voluminöser Frisur auf der Bühne.

Die Preisträger der American Music Awards wurden anhand einer Abstimmung im Internet ermittelt. Bei der diesjährigen Verleihung führten Minaj und R&B-Star Rihanna mit jeweils vier Nominierungen die Liste der Anwärter auf die Musikpreise an. Ebenfalls nominiert waren unter anderem Usher, Maroon 5, Katy Perry und Pitbull. Die Preisverleihung wurde live von US-Sender ABC übertragen.

(sda/dapd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • L.N. am 20.11.2012 08:54 Report Diesen Beitrag melden

    Heute ist es anders...

    Heutzutage wird auch nur eine Musikgruppe angesprochen. Da die 13 - 20 Jährigen ungefähr den gleichen Stil haben ist das ein gutes Geschäft für die Künstler und deren Manager. Vor nicht mal 5 oder 6 Jahren war Techno, House etc. gar nicht so beliebt unter den Jungen. Da galt eher die Zielgruppe HipHop und Rap. Und die Musikgruppe Rock/ Heavy und weiteres geht langsam verloren. Ziemlich Schade...

  • Peter Müller am 19.11.2012 07:13 Report Diesen Beitrag melden

    Bieber...

    Freue mich schon auf den Tag, wenn dieses Milchbubi von der Bühne verschwindet.

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  • Musikliebhaber am 19.11.2012 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Grauenvolle Veranstaltung

    Ein Armutszeugnis für die Musikindustrie, wenn Personen wie Justin Bieber und Barbie Minaj Preisträger sind!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Eric am 20.11.2012 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Bieberitis

    Ich finde Justin Bieber toll.

  • Mäde am 20.11.2012 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Pop ist etwas und Rock etwas anders!

    WAS? Pop, ok habe keinen Einspruch aber Rock. Justin Bieber ist Welten entfernt zur Rockmusik. Bei solche Awards sieht man klar, dass das Mainstram dominiert. Die Kategorien Pop und Rock, sowie R&B und Soul, kann man einfach nicht mit einem einzigen Preis besetzen. Solche Awards sind nur Geldmacherei und sonst für keinen anderen Zweck gut.

  • L.N. am 20.11.2012 08:54 Report Diesen Beitrag melden

    Heute ist es anders...

    Heutzutage wird auch nur eine Musikgruppe angesprochen. Da die 13 - 20 Jährigen ungefähr den gleichen Stil haben ist das ein gutes Geschäft für die Künstler und deren Manager. Vor nicht mal 5 oder 6 Jahren war Techno, House etc. gar nicht so beliebt unter den Jungen. Da galt eher die Zielgruppe HipHop und Rap. Und die Musikgruppe Rock/ Heavy und weiteres geht langsam verloren. Ziemlich Schade...

  • Ya Pet am 19.11.2012 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wichtigere Nachrichten

    Könnt ihr mal aufhören, die ganze Zeit über diesen Bieber zu schreiben? Das interessiert doch keinen über 13.

    • unnötig am 19.11.2012 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      ehmmm DOCH!

      bin 17

    • Belieber am 20.11.2012 17:01 Report Diesen Beitrag melden

      Halloo?!

      ich bin 16 & höre seine Musik sehr gerne! ;) Es giebt sehr viele Fans die über 13 sind. Du hast doch keine Ahnung!

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  • S. Schmid am 19.11.2012 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Geschmackssache

    Profimusik ist Business, speziell in den Sparten Pop und Rock! Da geht's primär um Geld und nur am Rande um Qualität, oder Geschmack (über Geschmack lässt sich nicht streiten!). JB bedient den Mainstream !deshalb wurde er nominiert, und hat gewonnen, basta. Ich enthalte mich jeglicher Wertung, auch wenn's mir nicht gefällt! Toleranz, Leute!