Business statt Party

03. Dezember 2017 11:53; Akt: 03.12.2017 11:53 Print

Das Milliarden-Imperium der Paris Hilton

Man könnte denken, Paris Hilton stehe den ganzen Tag nur vor dem Spiegel oder mache Party. Falsch: Die Hotel-Erbin ist eine knallharte Geschäftsfrau.

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Google spuckt zum Suchbegriff «Paris Hilton dumm» über 100'000 Resultate aus. Gibt man «Hilton blond» ein, so sind es bereits schon über 12 Millionen Ergebnisse. «Dumm» und «blond» sind die zwei Adjektive, die die meisten mit Paris Hilton (36) in Verbindung bringen. Doch mit dieser Einordnung liegt man falsch. Paris Hilton ist nicht nur eine knallharte, sie ist eine extrem erfolgreiche Geschäftsfrau.

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Laut dem US-Magazin «WWD» setzte Paris allein mit ihren Parfüms in den letzten zehn Jahren über zwei Milliarden Franken um. «Ich würde mal sagen, der Erfolg spricht für sich», so die kühle Reaktion von Hilton gegenüber dem Magazin.

2005 brachte Paris ihr erstes Parfüm «Paris Hilton» auf den Markt, seither hat sie 16 weitere Düfte lanciert, und mit jedem neuen Flakon gingen die Umsätze durch die Decke. «Meine Parfümmarke ist auf Platz eins der Celebrity-Parfüme. Jeden Monat steigern sich unsere Umsätze und mehr Länder wollen unsere Parfüms verkaufen», sagte Paris Hilton zu «WWD».

Parfüms, Auflegen, Handtaschen, eigene Hotelkette

Zwei Milliarden Franken nur mit Parfüm umzusetzen, ist beileibe keine schlechte Performance. Doch damit gibt sich eine Paris Hilton nicht zufrieden und erweitert ihr Imperium sukzessive mit weiteren Produkten. So designt sie zum Beispiel ihre eigenen Handtaschen, Schuhe und Mode, sie betreibt 50 Paris-Hilton-Boutiquen weltweit, und letztes Jahr gab sie bekannt, dass sie ins Hotel-Business einsteigen und eine Luxus-Hotelkette gründen will. Geplant sind Resorts in Dubai, Las Vegas und New York.

Sie fragen sich nun sicherlich, wie das geht. Paris Hilton macht dauernd Party und gleichzeitig bastelt sie sich ein extrem erfolgreiches Milliarden-Imperium. Die Hotel-Erbin erklärt es gleich selber: «Ich glaube, die meisten Leute realisieren nicht, dass ich auf Events nicht privat abhänge, sondern arbeite. Ich werde bezahlt, um dort zu sein und als Marke Paris Hilton für ein Produkt, einen Club oder ein Restaurant zu werben», erläutert sie «WWD».

Damit auch die Portokasse regelmässig gefüllt wird, hat sich Paris Hilton mit Auflegen ein lukratives Hobby zugelegt. Laut «New York Post» verdient sie für einen Abend hinter den Plattentellern ungefähr 800'000 Franken.

(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nico am 03.12.2017 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Aus viel Geld noch mehr zu machen ist nicht so schwer. Schwer ist, aus nichts viel Geld zu machen wenn man es nicht erbt.

  • Paul am 03.12.2017 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheit

    Ich glaube eher hinter dem Milliarden-Imperium stehen ein paar gute Manager und sie Unterschreibt am schluss

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  • Meieli am 03.12.2017 12:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer hat dem wird gegeben

    Mit einem berühmten Namen und Startgeld ist das möglich. Schwieriger wird es wenn man ein Nobody ist. Meieli aus hinterdotikon wird das nie schaffen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Maria am 03.12.2017 19:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schön

    Schön und gut. Wenn alle ihr Parfüm kaufen wollen, warum sollte sie nein sagen. Ich hoffe doch, dass sie mit dem Geld etwas Sinnvolles tut. Z.B. eine Stiftung für Bedürftige? Entwicklungshilfe in Afrika? Ich wüsste jedenfalls was tun mit all dem Geld, denn Helfen macht glücklich. Geld nicht.

  • keinNeider am 03.12.2017 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder kann...

    Paris ist wirklich nicht mein Ding. Und trotzdem finde ich, dass hier viele Neider einen Kommentar abgeben. Grundsätzlich kann jeder alles erreichen! Es ist eine Frage der Zielsetzung, des Glaubens an sich selbst und des Anpackens statt des Jammerns....

  • Dario Mohenjo am 03.12.2017 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Startvorteil

    Wie gehabt: die erste Million ist am schwersten. Und sie hatte grad mehrere zur Verfügung. Plus Businessbeziehungen. Alles schon in die Wiege gelegt. Sie hat einen ziemlich grossen Startvorteil gehabt. Deshalb für mich gar nicht eindrucksvoll.

  • Spiritualist am 03.12.2017 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Mitarbeiter

    Tja, die 'gute' Paris Hilton macht nich nur Party, sondern ist eine gewiefte Geschäftsfrau...doch als ' Boss' kann und muss sie vorallem die Arbei delegieren...und somit sind wir wiefer bei Party, wovon Sie ja nicht 'aussen vor' ist.

  • Noname am 03.12.2017 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glücksfrau

    Nicht nur das Geld wurde ihr in die Wiege gelegt sondern auch der Name. Der Vor- und Nachname eignen sich gut als Markenname für Luxusgüter