The Hoff

14. November 2012 11:30; Akt: 14.11.2012 12:56 Print

Der Hof(f)narr mischt den Musik-Zirkus auf

von Kaspar Isler - Neulich bei den MTV Europe Music Awards in Frankfurt: Die Stars und Sternchen traten sich backstage regelrecht auf die Füsse. Und keiner mehr als unser aller David Hasselhoff.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es war der Musik-Event des Jahres: die MTV Europe Music Awards in Frankfurt (20 Minuten berichtete). So vielseitig wie die Gäste der Award-Show war die Art und Weise, wie sich die Stars präsentierten. Während die einen primär auf Optik und Sex setzten, versuchten andere ihr musikalisches Talent in den Vordergrund zu stellen. In der Festhalle Frankfurt mangelte es glücklicherweise weder an schönen noch an talentierten Promis. In welche dieser zwei Kategorien man David Hasselhoff einordnen könnte, war auch den Veranstaltern nicht ganz klar. So richtig taufrisch sieht der ehemalige Rettungsschwimmer nicht mehr aus. Und was seine Gesangskünste betrifft ... sagen wir mal: Über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Im Showzirkus von Dompteurin Heidi Klum musste also kurzerhand eine Rolle geschaffen werden für den Mann, der seine Zeit am liebsten damit verbringt, sich selbst zu feiern. Passend zum Zirkus-Design wurde dem «Knightrider»-Protagonisten die Aufgabe des Clowns aufgetragen. So kam es, dass er immer wieder und überall da auftauchte, wo man ihn nicht erwartete – zumindest der Teil des Publikums nicht, der ihn noch nie live erlebt hatte. Denn wer schon einmal mit Hasselhoff an einem Anlass war, der weiss: Dieser Mann ist einer der Ersten, der kommt – und fast mit Sicherheit der Letzte, der geht, um sich möglichst lange und intensiv im Blitzlichtgewitter zu sonnen und der Aufmerksamkeit der Fans zu erfreuen.

Charmant daneben

Auch wenn man nicht genau weiss wieso, muss man The Hoff einfach mögen. Spätestens, wenn er vor einem steht: Zu laut, zu schrill, enorm überdreht und die Lungen stets bereit, um für ein euphorisch vorgetragenes «I've been looking for freedom» Luft zu holen. Mit diesem Song hat er schliesslich bereits die Berliner Mauer zu Fall gebracht. Wenn David zum Refrain dieses Meisterstücks ansetzt, ist das für uns Reporter mittlerweile noch in etwa so überraschend wie ein Nippelblitzer von Micaela Schäfer – aber irgendwie doch viel schöner anzusehen. Selbst für den seltenen Fall, dass die Zuschauer die unendliche Bedeutung von David Hasselhoff übersehen, ist der Profivermarkter gewappnet. Wenn das Interesse an seiner eigenen Person nachzulassen droht, sind da ja noch immer die aktuellen Stars, mit denen man sich ablichten lassen kann.

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Der Narr am 15.11.2012 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der eigentliche narr

    In den angelsächsischen Länder herrscht seit schon 2 Jahrzehnten die These, dass David Hasselhoff in Deutschland so was wie ein Halbgott ist. Somit ist nicht der Hoff der eigentliche Narr, sondern die deutschen Organisatoren der Veranstaltung, die sich von den Engländer/Amis verarschen lassen.

  • Swifty am 15.11.2012 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso Country-Sternchen?

    Könntet ihr bitte aufhören, Taylor Swift als Country-Sternchen zu bezeichnen? Sie hat immerhin schon 6 Grammys gewonnen! Und ist überall auf der Welt ein Superstar, ausser bei uns. Vorschlag: Nennt sie doch in Zukunft einfach "Country-Sängerin Taylor Swift".

  • Andie am 14.11.2012 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Musikevent des Jahres ist wohl leicht übertrieben... sonst wären wohl mehr der Nominierten anwesend gewesen. So ne Show funktioniert vielleicht drüben in Amerika, aber hier wirkte es dann doch zu gekünstelt. Dass man sich dann verzweifelt noch irgendwelcher Klischees bedient hat (der Typ mit dem Alphorn, die unsägliche Klum - bitte nie mehr live moderieren lassen - im Dirndl, den Hoff noch irgendwo aus der Versenkung holen), war dann des Guten wirklich zu viel... sehr früh wieder abgeschaltet...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Der Narr am 15.11.2012 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der eigentliche narr

    In den angelsächsischen Länder herrscht seit schon 2 Jahrzehnten die These, dass David Hasselhoff in Deutschland so was wie ein Halbgott ist. Somit ist nicht der Hoff der eigentliche Narr, sondern die deutschen Organisatoren der Veranstaltung, die sich von den Engländer/Amis verarschen lassen.

  • Swifty am 15.11.2012 07:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso Country-Sternchen?

    Könntet ihr bitte aufhören, Taylor Swift als Country-Sternchen zu bezeichnen? Sie hat immerhin schon 6 Grammys gewonnen! Und ist überall auf der Welt ein Superstar, ausser bei uns. Vorschlag: Nennt sie doch in Zukunft einfach "Country-Sängerin Taylor Swift".

  • K.I.T.T am 14.11.2012 16:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Knight Rider

    Ah der sieht doch noch Fit aus , wie wärs mit nem Comeback als Michael Knight ?

  • Andie am 14.11.2012 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Musikevent des Jahres ist wohl leicht übertrieben... sonst wären wohl mehr der Nominierten anwesend gewesen. So ne Show funktioniert vielleicht drüben in Amerika, aber hier wirkte es dann doch zu gekünstelt. Dass man sich dann verzweifelt noch irgendwelcher Klischees bedient hat (der Typ mit dem Alphorn, die unsägliche Klum - bitte nie mehr live moderieren lassen - im Dirndl, den Hoff noch irgendwo aus der Versenkung holen), war dann des Guten wirklich zu viel... sehr früh wieder abgeschaltet...

  • Max Payne am 14.11.2012 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Coole Sau!

    David ist allemal cooler als all diese Pseudo Promis!